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Golf

Diese Highlights erwarten euch – das Golfjahr 2023

4. Januar 2023

Das Jahr 2023 startet heiß und endet noch heißer. Desert Swing, Players Championship, die Majors, der “German” Swing, die Saisonfinals und … der Ryder Cup. Es gibt einiges, auf das ihr euch freuen könnt.

DER DESERT SWING

Richtig heiß, nicht nur was die Temperaturen angeht, startet das Golfjahr auf der DP World Tour. Beim sogenannten Desert Swing in Abu Dhabi, Dubai und Ras Al Khaimah (13. Januar – 5. Februar) haben die Golfprofis bei gleich zwei Rolex Series Events die Chance ordentlich Punkte und Preisgeld zu erspielen.

Viktor Hovland - Dubai Desert Classic

In Dubai holte sich Viktor Hovland im vergangenen Jahr den Titel. Foto: imago

DIE LIV GOLF TOUR

Auch die umstrittene LIV Golf Tour geht 2023 wieder an den Start und beginnt mit ihrer Saison bereits Ende Februar. Das erste Event der LIV Tour findet vom 24. – 26. Februar in Mayakoba, Mexiko statt. Über Tucson (17. – 19. März), Adelaide (21. – 23. März), Singapur (28. – 30. April), Tulsa (12. – 14. Mai) und Valderrama (30. Juni – 2. Juli) endet die Tour schließlich vom 4. – 6. August in Greenbrier. Es wird spannend zu sehen sein, ob sich weitere große Namen der Tour anschließen, ob sich der Zwist zwischen den Touren verstärkt oder eine gemeinsame Lösung gefunden wird.

Cam Smith ist seit Sommer Teil der LIV Golf Tour

Noch im Sommer gewann Cam Smith die 150. Open, danach wechselte er auf die LIV Tour. Foto: imago

DIE PLAYERS CHAMPIONSHIP

Nicht das erste Turnier des Jahres, aber das erste richtig große in den USA. Noch bevor das MASTERS steigt, eröffnen die Players Championship vom 9. – 12. März als inoffizielles 5. Major die ganze Reihe an Golfhighlights im Jahr 2023. Zuvor finden mit den Waste Management Phoenix Open (9. – 12. Februar), dem Genesis Invitational (16. – 19. Februar) und dem Arnold Palmer Invitational (2. – 5. März) bereits drei weitere Hochkaräter der PGA Tour statt.

Die berühmte 17 auf dem TPC Sawgrass

Das Signature Hole: Das berühmte Grün der 17 auf dem TPC Sawgrass. Foto: imago

DIE MAJORS

Nach dem WGC-Dell Match Play (22. – 26. März) warten dann – sollte nichts komplett Unvorhergesehenes wie eine Pandemie dazwischen grätschen – die 4 Majors. Natürlich macht bei den vier größten Turnieren des Jahres wie üblich das MASTERS den Anfang (6. – 9. April). Anderthalb Monate später folgen die PGA Championship (18. – 21. Mai). Ein weiterer Monat später stehen die U.S. Open an (15. – 18. Juni), ehe die Open Championship (20. – 23. Juli) wie gewohnt den Abschluss der Major-Monate bilden. Bei den Damen-Majors machen die Chevron Championship vom 20. – 23. April den Anfang. Es folgen die U.S. Women’s Open vom 6. – 9. Juni und die KPMG PGA Championship vom 22. – 25. Juni. Das nächste Major, die Evian Championship (20. – 23. Juli), findet in Frankreich, auf europäischem Boden, statt. Wie bei den Männern bilden die AIG Women’s Open (3. – 6. August) in Großbritannien den Schlusspunkt der Major-Saison.

Scottie Scheffler im grünen Masters-Jackett

Scottie Scheffler durfte nach seinem Masters-Sieg das grüne Jackett anziehen. Foto: imago

DER GERMAN SWING

Während es aber bei den Herren in den USA in der Major-Phase noch richtig heiß hergeht, finden im Juni auf DP World Tour wieder einmal gleich zwei deutsche Turniere statt. Vom 1. – 4. Juni steigen auf dem Green Eagle Golf Course die Porsche European Open, vom 22. – 25. Juni geht’s im Golfclub München Eichenried um den Sieg der BMW International Open. Vom 13. – 16. Juli folgen mit den Scottish Open ein weiteres Highlight im DP World Tour Kalender.

Freddy Schott und Marcel Siem bei den Porsche European Open 2022

Freddy Schott und Marcel Siem bei den Porsche European Open 2022. Foto: GOLF’n’STYLE

DIE SAISONFINALS

Die FedEx Cup Playoffs, das Saisonfinale der PGA Tour, startet am 10. August mit den FedEx St. Jude Championship und endet nach den BMW Championship (17. – 20. August) mit der Tour Championship, die vom 24. – 27. August steigen. Wer sich an die Aufholjagd Rory McIlroys erinnert und sein Battle um die Saisonkrone mit Scottie Scheffler, der darf sich schon jetzt auf dieses Finale freuen. Das Finale der DP World Tour steigt erst rund zwei Monate später. Auch bei der DP World Tour Championship vom 16. – 19. November wird es darum gehen, Rory McIlroy vom Thron zu stoßen, nachdem er sich 2022 auch dort die Saisonkrone schnappte. Zum selben Zeitpunkt wie das Finale der DP World Tour, finden mit den CME Group Tour Championship auch das Finale der Damen auf der LPGA Tour statt. Titelverteidigerin ist hier Lydia Ko aus Neuseeland. Eine Woche später steigt auch auf der LET das Finale bei den Andalucía Costa del Sol Open de España (23. – 26. November).

Rory McIlroy mit der Trophäe des Gesamtsiegers 2022

Rory McIlroy gewann 2022 nicht nur die Saisonwertung der DP World Tour, sondern zuvor bereits die der PGA Tour.

DER RYDER CUP

Zwar nach dem Finale der PGA Tour, aber noch vor allen anderen Tour-Entscheidungen steigt das Event, auf das so gut wie jeder Golffan zwei Jahre lang wartet: der Ryder Cup. Dieses Jahr wieder in Europa, im Marco Simone Golf & Coutry Club in Rom, mit den Team-Captains Luke Donald und Zach Johnson. Holt sich Europa die Trophäe zurück? Oder gibt es eine erneute Packung der Amerikaner? So oder so wird das Event vom 29. September – 1. Oktober höchstwahrscheinlich ein Ryder Cup mit so vielen Debütanten wie vielleicht noch nie. Denn: Durch die Differenzen der PGA Tour und der European Tour mit der LIV Golf Tour, werden die Spieler der „Saudi-Tour“ aller Voraussicht nach nicht in Rom abschlagen. Team USA hat bereits verkündet, keine Spieler der LIV Golf Tour zu berufen. Über die Punkte dürfte es auch im europäischen Team nahezu unmöglich werden, sich zu qualifizieren, es sei denn, man spielt wie der Spanier Adrian Otaegui (Stand jetzt im Team) weiterhin auch auf DP World Tour mit. Ob Luke Donald Spielern der LIV Golf Tour als Captain’s Picks beruft, liegt aktuell an ihm. Sollte er das nicht tun wollen, hieße das im Vergleich zu 2021: kein Ian Poulter, kein Sergio Garcia, kein Lee Westwood, kein Paul Casey, kein Bernd Wiesberger, kein Phil Mickelson, kein Brooks Koepka, kein Dustin Johnson und kein Bryson DeChambeau beim Ryder Cup 2023. Das ist sportlich gesehen sehr schade, auf der anderen Seite aber auch eine riesengroße Chance für die jungen Wilden sich auf der allergrößten Golfbühne zu batteln. Aus europäischer Sicht könnten ein Guido Migliozzi, ein Rasmus Højgaard, ein Thomas Detry, ein Robert MacIntyre, ein Adrian Meronk oder auch der Deutsche Yannik Paul den Sprung ins Team schaffen. Bei den Amerikanern könnten Spieler wie Cameron Young, Will Zalatoris oder Max Homa zu ihrem ersten Ryder Cup Einsatz kommen.

Europas Captain Luke Donald mit der begehrten Ryder Cup Trophäe

Europas Captain Luke Donald will die begehrte Ryder Cup Trophäe aus Rom mit nach Hause nehmen. Foto: imago