
Grant Forrest entscheidet die Open de España 2026 auf der 18. Joel Girrbach wird Siebter, Bernd Wiesberger erreicht Rang 13.
Forrest entscheidet das Finale auf der 18
Grant Forrest hat die Open de España 2026 im Club de Campo Villa de Madrid gewonnen. Der 33-jährige Schotte setzte sich mit 270 Schlägen und 14 unter Par durch. Ein Birdie auf der letzten Bahn brachte ihm den Sieg mit einem Schlag Vorsprung vor Eugenio Chacarra aus Spanien und Victor Perez aus Frankreich, die beide bei 13 unter Par landeten.
Für Forrest war es der dritte Titel auf der DP World Tour. Zugleich sicherte er sich Startplätze für das Masters 2027 in Augusta und die Open Championship 2027 in St Andrews.
Spannendes Duell am Finaltag
Forrest war gemeinsam mit Joe Dean als Spitzenreiter in die Schlussrunde gestartet. Vier Bogeys brachten ihn zwischenzeitlich unter Druck, doch der Schotte hielt mit einer 70 den Anschluss an die Spitze. Auf der 18 verfehlte er mit seinem Annäherungsschlag das Grün, spielte den Ball anschließend nahe an die Fahne und verwandelte den rund 1,20 Meter langen Birdie-Putt zum Sieg.
Chacarra hatte zuvor mit einer 66 für die niedrigste Runde unter den unmittelbaren Titelanwärtern gesorgt. Der Spanier spielte trotz eines gebrochenen Zehs und kam nach einem Birdie auf der 18 auf 13 unter Par. Auch Perez hatte noch die Chance, Forrest einzuholen. Sein Birdie-Putt auf der letzten Bahn verfehlte jedoch das Loch.
Joel Girrbach verpasst den Sprung aufs Podium
Joel Girrbach hatte nach drei Runden gute Chancen auf seinen ersten Titel auf der DP World Tour. Der Schweizer lag mit zwölf unter Par nur einen Schlag hinter den Führenden. Am Sonntag konnte er dieses Niveau jedoch nicht halten. Eine 73 warf ihn mit insgesamt zehn unter Par auf den geteilten siebten Platz zurück. Girrbach war damit bester Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bereits 2025 hatte er bei der Open de España um den Titel gespielt und den geteilten dritten Rang belegt.
Wiesberger mit einer 65 zum Abschluss
Bernd Wiesberger gelang am Finaltag ein deutlicher Sprung im Klassement. Der Österreicher spielte eine 65 und verbesserte sich mit acht unter Par auf den geteilten 13. Platz. Nicolai von Dellingshausen war auf Rang 46 der beste Deutsche. Nach einer 75 zum Auftakt folgten Runden von 68, 70 und 68 Schlägen. Mit drei unter Par blieb er im hinteren Mittelfeld. Jeremy Paul beendete das Turnier nach Runden von 70, 73, 73 und 70 Schlägen mit zwei über Par auf Rang 67.
Brown spielt die niedrigste Finalrunde
Daniel Brown gelang mit einer 64 die beste Runde des Sonntags. Der Engländer spielte neun Birdies und ein Doppelbogey. Fünf Birdies auf den letzten fünf Löchern brachten ihn auf elf unter Par und den geteilten fünften Platz.
Diesen Rang teilte er sich mit Joe Dean, der nach einer 73 am Sonntag aus dem Titelrennen gefallen war. Jacob Skov Olesen aus Dänemark belegte mit zwölf unter Par den vierten Platz. Titelverteidiger Marco Penge kam mit sieben unter Par auf Rang 20. Sergio García belegte mit vier unter Par den geteilten 37. Platz. Der dreimalige Turniersieger Jon Rahm hatte seinen Start wegen der bevorstehenden Geburt seines vierten Kindes abgesagt.
Forrest belohnt sich nach schwierigen Wochen
Für Forrest kam der Erfolg nach vier verpassten Cuts in Folge. Vor dem Turnier lag er im Race to Dubai lediglich auf Rang 118. Dass ihm der Platz in Madrid liegt, hatte er bereits 2021 und 2024 mit jeweils einem dritten Platz gezeigt. Nach seinen Siegen bei der Hero Open 2021 und der Nexo Championship 2025 war Madrid sein dritter Erfolg auf der DP World Tour und der erste außerhalb Schottlands. Neben dem Preisgeld von 637.500 US-Dollar erhielt Forrest 835 Punkte für das Race to Dubai. Die Tour setzt ihre Saison bei der DP World India Championship fort.
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