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Golfurlaub in Frankreich und Italien bedeutet vor allem Vielfalt. Historische Anlagen und gewachsene Parklandschaften prägen viele Plätze in Frankreich. Italien zeigt dagegen von Südtirol bis Sizilien ganz unterschiedliche Golfwelten. Mit der Golfamore Card lassen sich beide Länder auf eigene Weise entdecken.
Zwei Länder, zwei Golfwelten
Es gibt Golfer, die erinnern sich an ihren Score. Und es gibt jene, die sich an den Ort erinnern, an dem er entstanden ist. Wer mit der Golfamore Card unterwegs ist, gehört meist zur zweiten Gruppe. Denn schnell stellt sich die eigentliche Frage: Wie unterschiedlich kann sich derselbe Sport anfühlen – je nachdem, in welchem Land man ihn spielt?
In Frankreich fällt auf, dass viele Anlagen nicht auf der grünen Wiese entstanden sind. Ihre Geschichte ist älter als die vieler Golfverbände Europas. Schlösser, Herrenhäuser und alte Parklandschaften prägen das Bild. Manches wirkt, als sei der Golfplatz irgendwann einfach dazugekommen. Die Geschichte des Ortes begann jedenfalls lange vor dem ersten Abschlag.
In Italien verteilen sich die Golfplätze von Südtirol bis nach Sizilien. Damit lesen sie sich fast wie ein geografisches Best-of des Landes. Bei den zumeist jüngeren Plätzen sucht man eine einheitliche Architektursprache eher vergeblich – und genau das ist das Konzept. Jeder Platz folgt seiner Umgebung, nicht umgekehrt. Schließlich liegen zwischen Venetien und Sizilien nicht nur viele Kilometer, sondern auch völlig unterschiedliche Landschaften.
Auch die Golfamore Awards spiegeln diese Unterschiede wider. Mit Kempferhof und Omaha Beach stammen zwei der bestbewerteten französischen Anlagen aus einer Golfwelt, die klassische Clubs und gewachsene Standorte prägen. Italien ist mit Lignano und Marco Simone vertreten.
Hinzu kommen drei Plätze, die zwar keine Award-Gewinner sind, bei Golfamore-Reisenden aber seit Jahren zu den gefragtesten Adressen zählen: Les Ormes in Frankreich sowie Bogliaco und Picciolo Etna in Italien.
Golfplätze in Frankreich
Les Ormes in der Bretagne
Les Ormes in der Bretagne ist ein gutes Beispiel für die gewachsene französische Golfkultur. Das Schloss stammt aus dem 16. Jahrhundert. Später kamen Hotel, Ferienhäuser und schließlich der Golfplatz hinzu.

Golf Les Ormes
Heute verbringen viele Gäste mehrere Tage auf dem Anwesen. Zwischen den Runden bleibt Zeit für die Anlage selbst – und davon gibt es reichlich. Der Platz nutzt den alten Baumbestand und die vorhandenen Wasserflächen. Alles wirkt, als hätte es seinen Platz schon lange gefunden.
Kempferhof im Elsass
Der Kempferhof im Elsass mit seinem kleinen Schlösschen aus dem 19. Jahrhundert gehört zu den schönsten Anlagen Europas. Er gilt als spektakuläres Meisterwerk des Architekten Robert von Hagge aus dem Jahr 1990.

Golfclub Kempferhof
Ruhige Auelandschaften, Heide, ein wunderbarer alter Baumbestand und gut geschützte Grüns sorgen dafür, dass der Platz ohne Zweifel seinen Anspruch hat. Smartes Course Management und hohe Präzision machen aus dem optischen Golfgenuss schnell ein erlebtes Golfvergnügen.
Genau diese Mischung aus Spielstrategie und Platzarchitektur bringt dem Kempferhof seit Jahren viele Stimmen bei den Golfamore Awards ein.
Im Schloss lassen sich schöne Suiten buchen. Derzeit wird es mit einem Anbau zu einem eleganten 5-Sterne-Hotel umgebaut, das im Juni 2027 seine Tore öffnet.
Omaha Beach in der Normandie
Der Omaha Beach Golf Club lebt von seiner Lage oberhalb der Landungsstrände der Normandie. Wind gehört hier fast immer zur Runde. An manchen Tagen reicht schon ein Schläger mehr oder weniger.
Der geschichtliche Hintergrund spiegelt sich auch in den Namen der beiden 18-Loch-Routen wider: Eisenhower und Churchill. Sie lassen sich aus den bestehenden 18-Loch-Plätzen Le Manoir und La Mer kombinieren.
Obwohl der Blick immer wieder Richtung Ärmelkanal wandert, bleibt der Platz ein sportlicher Test.
Golfplätze in Italien
Bogliaco am Gardasee
Bogliaco oberhalb des Gardasees wurde 1912 für britische Urlauber gegründet und zählt zu den ältesten Golfplätzen Italiens. Die Bahnen folgen den natürlichen Höhenzügen. Zwischendurch öffnet sich der Blick auf den See.

Golfclub Bogliaco
Viele Gäste wohnen direkt an der Anlage oder in unmittelbarer Nähe. Sie nutzen den Platz als Ausgangspunkt für mehrere Golftage. Schließlich gibt es rund um den Gardasee reichlich Golfanlagen.
Golf Club Lignano
Im Golf Club Lignano bestimmen hohe Pinien das Bild. Die top gepflegte Anlage erfreut vor allem viele Süddeutsche, Österreicher und Schweizer. Sie schauen gerne für ein Wochenende vorbei und arbeiten dank der guten Golfakademie unter besten Bedingungen an ihrem Golfschwung.

Golf Club Lignano
Das eigene Golfhotel liegt direkt am Platz, die Adria nur wenige Minuten entfernt. Sportlich verlangt Lignano allerdings Aufmerksamkeit. Mehrere Bahnen erfordern eine Länge von rund 160 Metern „carry“.
Lange Fairways, große ondulierte Grüns und Bunkerflächen verlangen gelegentliche Hero-Shots oder eben präzises Vorlegen. Der Platz zählt aber zu den schönsten Anlagen Norditaliens.
Picciolo Etna auf Sizilien
Noch einmal anders spielt sich Picciolo Etna. Lavafelder, Trockenmauern und der Ätna begleiten die Runde fast ständig. Viele Bahnen verlangen eine saubere Platzierung. Einige Grüns zeigen sich zudem erst spät.

Sicilia Picciolo Etna Golf
Der Driver bekommt deshalb häufiger Pause als auf anderen Plätzen. Dafür kommen Spieler nahezu aller Handicapklassen gut zurecht und haben das ultimative Vulkanfeeling auf dem Schläger.
Marco Simone bei Rom
Mit Marco Simone führt die Reise schließlich vor die Tore Roms. Seit dem Ryder Cup kennt praktisch jeder Golfer den Namen.

Marco Simone, Ryder-Cup-Platz 2023
Breite Fairways und modellierte Grüns erinnern an moderne amerikanische Championship-Plätze. Und dann gibt es diese Bahnen, auf denen plötzlich die Kuppel des Petersdoms am Horizont auftaucht. Für einen kurzen Moment darf der nächste Schlag ruhig warten.
Mit Golfamore flexibel unterwegs
Frankreich oder Italien? Eine eindeutige Antwort braucht es eigentlich nicht. Denn beide Länder zeigen, wie unterschiedlich eine Golfreise aussehen kann.
Golfamore verkauft keine fertigen Golfreisen, sondern nur Ideen und günstige Konditionen – zum Glück. Denn die schönsten Touren entstehen meist unterwegs. Ein zusätzlicher Tag hier, noch eine Runde dort oder der spontane Abstecher zu einem Platz, den man eigentlich nur im Vorbeifahren spielen wollte.
Genau dafür ist die Golfamore Card gemacht: Sie eröffnet Möglichkeiten. Den Rest übernehmen Neugier, Navi – und manchmal auch das Wetter.
So wird ein Golfurlaub in Frankreich und Italien nicht zur Suche nach dem besseren Golfland. Vielmehr geht es um zwei Länder, unterschiedliche Landschaften und Plätze mit ganz eigenem Charakter.

Stockholm | Schweden
www.golfamore.com
Fotos: Golfamore






