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Golf

Abu Dhabi Aldar Championship 2026: Laporta führt mit 62er-Runde, Wiesberger auf Platz zwei

5. November 2026
Abu Dhabi Aldar Championship 2026

Francesco Laporta führt nach dem Auftakt der Abu Dhabi Aldar Championship mit drei Schlägen Vorsprung. Bernd Wiesberger und Jon Rahm folgen auf Rang zwei.

Laporta setzt sich mit zehn unter Par ab

Francesco Laporta hat zum Auftakt der Abu Dhabi Aldar Championship 2026 auf Yas Links die Führung übernommen. Der 36-jährige Italiener spielte eine bogeyfreie 62 mit acht Birdies und einem Eagle. Mit zehn unter Par stellte er seine bislang niedrigste Runde auf der DP World Tour ein und liegt drei Schläge vor Bernd Wiesberger, Jon Rahm und Sam Bairstow, die jeweils eine 65 unterschrieben.

Eagle bringt Laporta auf Kurs

Laporta begann seine Runde mit einem Birdie am zweiten Loch und ließ am fünften Grün einen weiteren Schlaggewinn aus rund neun Metern folgen. Am Par 5 der Sieben lochte er aus etwa zwölf Metern zum Eagle ein. Zwei weitere Birdies brachten ihn mit 30 Schlägen auf die zweiten neun Löcher. Dort gelangen ihm vier zusätzliche Birdies, darunter ein Putt aus rund zwölf Metern an der 16. Nach seiner Runde erklärte Laporta, dass er in den vergangenen Tagen mit seinem Spiel gehadert habe. Deshalb habe er am Mittwoch viel Zeit auf der Driving Range und den Grüns verbracht. Vor allem die Geschwindigkeit der Grüns habe ihn beschäftigt. Die Arbeit zahlte sich aus, denn neben seinem langen Spiel funktionierte am Donnerstag auch der Putter.

Wiesberger mischt vorne mit, Freddy Schott startet mit 69er-Runde

Bernd Wiesberger erwischte ebenfalls einen guten Start in das erste Play-off-Turnier der DP World Tour. Der Österreicher spielte acht Birdies bei einem Bogey und teilt mit sieben unter Par den zweiten Platz. Besonders auf den Grüns nutzte der 40-Jährige seine Chancen. Mehrere längere Putts fanden ihr Ziel, nachdem er sich zuvor zahlreiche Birdie-Möglichkeiten erspielt hatte. Wiesberger zeigte sich mit seinem Auftritt zufrieden. Er habe sich den gesamten Tag wohlgefühlt und von seinem soliden Spiel profitiert. In seiner 20. Saison als Profi sieht er sich weiterhin in der Lage, mit der jüngeren Generation mitzuhalten. Zugleich befindet er sich auf Kurs, sich die Spielberechtigung für die PGA Tour zu sichern. Auch aus deutscher Sicht verlief der erste Turniertag ordentlich. Freddy Schott benötigte auf dem Par-72-Kurs 69 Schläge und liegt mit drei unter Par auf dem geteilten 22. Platz. Damit hat sich der Deutsche eine Ausgangsposition erarbeitet.

McIlroy kassiert zwei Strafschläge

Manchmal hängt im Golf viel an einem einzigen Grashalm. Rory McIlroy bekam das zum Auftakt der Abu Dhabi Aldar Championship zu spüren. Der Nordire unterschrieb eine 70er-Runde, nachdem ihm eine vermeintliche Kleinigkeit am zwölften Loch zwei Strafschläge eingebracht hatte. Beim zweiten Chip aus dem Rough setzte McIlroy seinen Schläger hinter dem Ball auf. Dabei legte sich ein Grashalm nieder, der anschließend nicht mehr in seine ursprüngliche Position zurückkehrte. Die Fernsehkameras hatten den Vorfall festgehalten. Nach Regel 8.1b(4) darf ein Spieler seinen Schläger zwar leicht aufsetzen, den Untergrund dabei jedoch nicht niederdrücken.

McIlroy konnte anhand der Bilder selbst nicht zweifelsfrei erkennen, ob er gegen die Regel verstoßen hatte. Da er jeden Verdacht vermeiden wollte, akzeptierte er die zwei Strafschläge. So wurde aus einem unscheinbaren Grashalm eine ziemlich teure Angelegenheit. Mit zwei unter Par liegt McIlroy nach der ersten Runde acht Schläge hinter Spitzenreiter Francesco Laporta.

Chacarra und Reed verlieren Boden

Im Kampf um die Jahreswertung gab es bereits am ersten Tag unterschiedliche Ergebnisse. Race-to-Dubai-Spitzenreiter Eugenio Chacarra spielte wie McIlroy eine 70. Patrick Reed, vor dem Turnier Zweiter der Rangliste, kam dagegen nur auf eine 74 und liegt bei zwei über Par. McIlroy strebt seinen achten Titel in der Jahreswertung der DP World Tour an. Mit seinem Auftaktergebnis bleibt er in Reichweite der führenden Spieler, während Reed nach seiner 74 zunächst Boden gutmachen muss.

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