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Golfurlaub Vorarlberg bedeutet kurze Wege und erstaunlich unterschiedliche Golferlebnisse. Zwischen Bodensee und Arlberg liegen sechs Plätze so nah beieinander, dass ein strategisch gewähltes Hotel als feste Homebase genügt. Vom flachen Rheintal bis auf knapp 1.500 Meter Seehöhe reicht die Auswahl. Wer alle sechs Plätze spielt, erlebt Vorarlberg aus immer neuen Perspektiven.
Golfurlaub Vorarlberg mit Vielfalt
Wenn von Golfurlaub in Österreich die Rede ist, fallen meist dieselben Namen: Tirol, das Salzburger Land oder Kärnten. Vorarlberg kommt in dieser Aufzählung oft erst später. Dabei besitzt das westlichste Bundesland einen Vorteil, der bei der Reiseplanung schnell an Bedeutung gewinnt: Sechs Golfplätze liegen zwischen Bodensee und Arlberg nah beieinander.
Wer sich im nächsten Golfurlaub alle sechs Plätze als Challenge vornimmt, merkt deshalb rasch, wie vielfältig Vorarlberg golferisch ist.
Der Golfclub Montfort Rankweil öffnet den Blick über das Rheintal bis in die Schweiz. Der Platz ist absolut flach, gleichzeitig jedoch durchaus anspruchsvoll.

Golfclub Montfort Rankwell
Riefensberg liegt dagegen mitten in der Kulturlandschaft des Bregenzerwaldes. Sanfte Hügel, alter Baumbestand, Teiche und Bäche prägen hier die Naturkulisse.
Von Braz bis Brand
Bludenz-Braz liegt auf 700 Meter Höhe und bietet ein sportlich anspruchsvolles Layout. In Brand ist dagegen der Rätikon fast ständig präsent. Das sanft hügelige, alpine Terrain verlangt Präzision und Taktik.

Golfclub Bludenz-Braz
Der 9-Loch-Platz Montafon setzt auf breite Fairways vor hoch aufragenden Gipfeln sowie sechs Par-3-Löcher. Er ist sehr eben und dadurch ein guter Platz, um an Taktik und Genauigkeit zu feilen.
Lech schließlich führt den Golfsport auf knapp 1.500 Meter Seehöhe. Eine solche Höhenlage bieten in Österreich nur wenige Anlagen. Der 18-Loch-Course verläuft direkt am Lechfluss und eröffnet den Blick auf die umliegende Bergwelt.
Wichtig ist dabei die Höhenlage: Durch die dünnere Luft verändert sich die Schlaglänge. Also lieber einmal den Driver im Bag lassen.
Damit bietet ein Golfurlaub Vorarlberg genau jene Mischung aus unterschiedlichen Golfrunden, die Abwechslung ins Urlaubsspiel bringt.
Eine Homebase für sechs Plätze
Das Hotel bleibt während des gesamten Aufenthalts idealerweise dieselbe Adresse, während der Golfplatz täglich wechseln kann. Viele Golfhotels kooperieren mit allen sechs Anlagen und gewähren ihren Gästen Greenfee-Ermäßigungen.
Wer morgens beim Frühstück den Wetterbericht studiert, kann deshalb oft erst dann entscheiden, wohin der Tag führt. Startzeiten gibt es in der Regel ausreichend.
Statt großer Golfresorts prägen familiengeführte Häuser die Region. Einige liegen direkt am ersten Tee. Andere haben sich mit ihrer Küche einen Namen gemacht. Wieder andere verbinden Golf mit Spa, einer eigenen Brauerei oder einem Weinkeller.
Dabei gleicht kein Haus dem anderen. Jedes besitzt seinen eigenen Stil und seinen eigenen Ausdruck von Vorarlberger Gastfreundschaft. Oft kennen die Gastgeber zudem den Zustand der Fairways genauso gut wie die Speisekarte ihres Hauses. Wertvolle Tipps gibt es also inklusive.
Golfen in Vorarlberg im Herbst
Im September und Oktober verschiebt sich der Tagesablauf ein wenig. Die Golfrunden beginnen später als im Hochsommer. Dafür ist die Luft besonders klar.
Je nach Höhenlage kann es bereits frischer oder noch sommerlich warm sein. Nachmittags bleibt außerdem ausreichend Zeit für andere Aktivitäten.
Bludenz ist mit seiner Altstadt und den Lauben schnell erreicht. Das Brandnertal führt direkt in ein enges Bergtal unter dem Rätikon. Das Montafon öffnet sich weit in Richtung Silvretta. Lech wiederum liegt auf 1.500 Metern und wirkt im Sommer wie ein stiller Gegenpol zum Winterort.
Manche zieht es nach der Golfrunde auf einen Wanderweg, andere in eine Käserei oder ein Museum. Wer zu zweit reist und den Golfschläger nicht gemeinsam nutzt, muss den Tag deshalb nicht getrennt verbringen.
Sechs Golfplätze, kurze Wege
Vielleicht ist es genau diese Mischung, die Vorarlberg von anderen Golfregionen unterscheidet. Nicht allein die Zahl der Plätze steht im Vordergrund, sondern ihre Nähe zueinander und ihre Unterschiede.
Innerhalb weniger Tage spielt man im Rheintal, im Bregenzerwald und in hochalpiner Umgebung. Abends geht es zurück ins vertraute Hotel. Und am nächsten Morgen stellt sich beim Frühstück erneut die Frage: „Wo spielen wir heute?“
Damit verbindet ein Golfurlaub Vorarlberg sechs unterschiedliche Golfanlagen mit kurzen Wegen und einer festen Homebase zwischen Bodensee und Arlberg.
Informationen zum Golfurlaub Vorarlberg
Informationen zu den sechs Golfanlagen, Partnerhotels, Greenfee-Angeboten und dem kostenlosen Magazin „Golf in Vorarlberg“ gibt es bei Golf in Vorarlberg unter www.golfinfo.at sowie bei Vorarlberg Tourismus unter www.vorarlberg.travel.
Fotos: Vorarlberg Tourismus, Jessica Lerchenmüller, Christoph Haid, Michael Meusburger, Alex Kaiser
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