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Martin Kaymer

Martin Kaymer im Interview: „Ich habe noch ein paar Löcher vor mir“

Noch vor dem Saisonstart der European Tour, dem „Desert Swing“ in den Arabischen Emiraten, traf Golf’n’Style-Redakteur Hinnerk Baumgarten einen positiv gestimmten Martin Kaymer zum Interview über eigene Erwartungen, große Lebensziele und den Spaß beim Golf.

Martin, mit welchen Erwartungen gehst du in den Desert Swing?

Es ist immer ein bisschen schwierig nach so einer Winterpause. Ich habe zwar gut trainiert und meine Trainingseinheiten absolviert, damit bin ich auch zufrieden. Also bin ich guter Dinge, dass ich die Saison einigermaßen gut anfangen werde. Aber man weiß halt nie. So ein bisschen eingerostet ist man halt schon nach dem Winter. Ich fliege deshalb schon einige Tage früher nach Abu Dhabi, um mich an das Wetter zu gewöhnen und wieder ein Gefühl dafür zu entwickeln, vom Gras zu spielen. Hier in Deutschland habe ich zuletzt viel von der Matte trainiert. Grundsätzlich sind das aber alles Turniere, die mir sehr gut gefallen. Die Plätze liegen mir auch gut, ob jetzt in Abu Dhabi, in Dubai oder Saudi-Arabien. Das sind alles Destinationen, zu denen ich sehr gern fliege. Deshalb freue mich immer auf diesen Desert Swing. Ich werde es erstmal ruhig und entspannt angehen beim Training, schauen wie die ersten Tage werden. Dann ist man auf jeden Fall ready, wenn man dann am ersten Abschlag steht.

Wie sieht dein Tagesablauf aus, während du dich auf diese Turniere vorbereitest?

Montag, Dienstag und Mittwoch sind ganz normale Trainingstage, da spiele ich meistens 9 Loch, relativ früh. Danach werde ich mehrere Stunden trainieren, meistens eine bis eineinhalb Stunden auf der Driving Range und bestimmt eineinhalb bis zwei Stunden beim Putten. Denn das Putten ist über den Winter ein bisschen kurz gekommen und die Greens sind immer unterschiedlich vom Gras und der Schnelligkeit her. Da muss man erst das passende Feingefühl entwickeln. Diese Tage sind dann bei mir so um zwei, halb drei vorbei, weil ich schon morgens um halb sieben, sieben die erste Proberunde gespielt habe. An den Turniertagen kommt es immer darauf an, wie ich die Turnierrunde gespielt habe. Am Ende wird ein bisschen reflektiert, wo es geklemmt hat und das wird dann nachjustiert nach der Runde.

Mach uns Wintereulen doch ein paar sonnige Gedanken: Gibt es beim Desert Swing auch neben dem Golf ein bisschen Programm?

Nein, wir sind da sehr isoliert. Wir dürfen wirklich nur in unser Hotel, eigentlich sogar nur ins Hotelzimmer. Und auf den Golfplatz natürlich. Wir werden nur ein Restaurant besuchen dürfen, wo wir immer allein essen müssen. Maximal mit einer weiteren Person, die dann dein Caddy sein wird. Aber du gehst auch nicht jeden Abend mit deinem Caddy essen, den siehst du ja eh schon den ganzen Tag über. Von daher werden diese zwei, drei Wochen eher eine Zeit, in der man viel liest, ein bisschen Netflix guckt und sich mit anderen Sachen beschäftigt.

Also nicht wie früher, dass man mal einen Ausflug in die Wüste macht oder solche Geschichten?

Nein, zur Zeit geht da nicht viel. Aber ich bin einfach froh, dass wir Golf spielen können. Dass wir die Turniere absolvieren dürfen, das ist schön. Das ist schon ein Vorteil im Vergleich zu anderen Sportarten oder anderen Berufszweigen, die haben ganz andere Probleme.

Martin Kaymer
© Frank Foehlinger

„Weil ich dann unbedingt gewinnen wollte, hat mir die Leichtigkeit gefehlt”

Gerade gegen Ende der letzten Saison warst du ja ein paar Mal nah dran, wieder einen Sieg zu holen. Dann kam in der letzten Runde ein bisschen Pech dazu, jedenfalls hat es immer knapp nicht geklappt. Was braucht es da noch, um den Sieg klar zu machen?

Also, Pech war das nicht wirklich. Ich hätte die beiden Turniere, ob es jetzt in England war oder in Spanien, einfach gewinnen müssen. Vor sechs Jahren habe ich das letzte Mal ein Turnier gewonnen und jetzt wieder so nah ranzukommen, setzt die Erwartungshaltung natürlich sehr hoch. Weil ich dann unbedingt gewinnen wollte, hat mir ein bisschen die Leichtigkeit gefehlt. Vom Spielerischen her fehlt da nichts. Das ist nur wieder eine Gewöhnungssache. Ich war froh, dass ich mich diese zwei Male bis in diese Position gebracht habe. Jetzt geht es darum, sich häufiger in eine solche Position zu bringen und dann irgendwann den Sack zuzumachen.

Bei wem holst du dir Rat und moralische Unterstützung, um einen Erfolg wiederholen zu können oder eine Niederlage zu verarbeiten?

Ich mache viel mit mir selbst aus und spreche mit Leuten, die mich wirklich gut kennen. Das sind meine Familie und mein Trainer. Mein Trainer und ich sind jetzt seit mehr als 20 Jahren ein Team. Mit ihm rede ich darüber, woran es gehakt hat. Aber ganz ehrlich, die beiden letzten Male, als ich es vergeigt habe, da war sehr offensichtlich, woran es lag. Da muss man nicht an der Technik feilen, denn es hat einfach die Leichtigkeit gefehlt. Da brauche ich dann auch keinen Mental-Coach, der mir das sagt. Das weiß man eigentlich selbst.

Und ich denk noch: Warum haut er denn jetzt den Drive da rechts in den Wald rein?

Ja gut, so ein Drive kann passieren. Entscheidend ist, was dann daraus folgt. Wenn man erst nach langer Zeit wieder in einer solchen Situation ist, kommt es oft zu ungünstigen Kettenreaktionen. So etwas sollte eigentlich nicht passieren, aber gut. Ich war einfach froh über die Ergebnisse, die ich erzielt habe. Ich bin auf dem richtigen Weg und jetzt ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Man muss halt weitermachen.

Ist der Ryder Cup im September für dich ein Anlass, nochmal Vollgas zu geben?

Der Ryder Cup ist eigentlich nur ein Endresultat aus den Turnieren, bei denen ich mir vorgenommen habe, gut zu spielen. Für mich steht jetzt erstmal an, unter die besten 50 der Welt zu kommen, damit ich mich für die anderen Turniere qualifiziere. Dann werde ich mal schauen, wo die Reise hingeht. Aber Ryder Cup und Olympia, das sind natürlich die beiden Hauptziele für 2021.

Worin liegen für dich in Sachen Wohlfühlfaktor die Unterschiede zwischen European Tour und PGA Tour?

Ja gut, die European Tour, das ist einfach mein Zuhause. Allein das Reisen ist auf dieser Tour sehr angenehm, weil ich die unterschiedlichen Kulturen kenne – ob jetzt in Italien, Frankreich oder Spanien. Mir gefällt diese Vielfältigkeit an Europa. In Amerika bin ich seit 2007/2008 unterwegs. Die Kultur kenne ich natürlich auch schon sehr gut, aber teilweise fehlt mir da ein bisschen die Vielfalt. In Sachen Golf ist es da natürlich sehr komfortabel.

Stimmt, in Europa kannst du kulturell viel entdecken. Amerika ist da schon etwas gleichförmiger.

Ja, ob du jetzt in Kalifornien bist oder in Philadelphia oder in New York – die Shops, die Sprache, die Kultur sind da überall relativ ähnlich. Einen Target, einrn Walmart, ein Outback Steakhouse und solche Sachen, die gibt es überall in Amerika. Da fehlt mir halt ein bisschen die Vielfältigkeit. Aber sportlich gesehen sind die USA schon der Ort, wo man sich am besten weiterentwickeln kann. Einfach, weil man hier Weltranglistenpunkte sammeln und sich mit den Besten der Welt messen kann.

Stichwort Vielfältigkeit: Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich dich schon mal in Hamburg erlebt habe. Anfang Juni sollen hier die Porsche European Open stattfinden. Gibt es eine Chance, dass wir dich da sehen? Oder überhaupt bei einem deutschen Turnier?

In Hamburg habe ich mal gespielt, das war aber noch auf Gut Kaden. Da habe ich damals zwei- oder dreimal mitgespielt. Auf Green Eagle war ich die letzten Male nicht dabei. Dieses Jahr ist ja noch nicht so gut planbar, weil sich der ganze Turnierkalender noch sehr offen gestaltet und bei vielen Turnieren ungewiss ist, ob diese überhaupt stattfinden. Da muss ich schauen, ob ich mich für alle Majors qualifiziere und für World Golf Champions Events. Mein Plan geht aktuell erst bis April. Ich freue mich natürlich immer, in Deutschland zu spielen. Aber ich muss auch gucken, dass ich mich so gut wie möglich auf die großen Turniere vorbereite.

Martin Kaymer
© Frank Foehlinger

„Die Frauen spielen taktisch ein viel, viel besseres Golf als wir Männer”

Ich spiele seit 40 Jahren Golf und habe immer große Lust, von Profis zu lernen. Was rätst du mir: Auf welcher Tour kann ich mir am besten was abgucken?

Ich würde Hobbygolfern wirklich empfehlen, gerade mal bei den Damen zuzuschauen. Die Frauen spielen taktisch ein viel, viel besseres Golf als wir Männer. Wir Männer ballern meist einfach nur drauf und gucken, wie weit wir kommen. Aber die Frauen sind da schon sehr gut, auch vom Rhythmus und vom Schwung her, auch vom kurzen Spiel her, gerade was das Putten betrifft. Gerade Amateure sollten deshalb eher mal bei der LPGA Tour zugucken, als sich mit den PGA Tour-Leuten zu messen. Die PGA Tour, die ist einfach zu weit weg von den Amateuren. Aber bei den Mädels kann man sich schon viel abgucken, auch was die Längen angeht und die Strategie.

Ich gestehe es an dieser Stelle: Ich habe das schon häufig gemacht und hatte diesen Gedanken tatsächlich auch schon mal

Ich war auch schon bei zwei, drei LPGA-Turnieren und habe da live zugeguckt. Einfach nur mal so. Viele sagen: „Das ist kein Golf, das kannst du dir nicht angucken“. Ich finde aber, das ist Schwachsinn. Du kannst von jeder Tour irgendwas lernen. Ich finde das interessant.

Arbeitest du auch an diesem Längen-Thema? Also noch mehr Kraft, noch mehr Drehung, wie Bryson DeChambeau oder auch Rory McIlroy?

So extrem natürlich nicht, denn du musst dir auch selbst treu bleiben. Wie bist du überhaupt so gut geworden? Du kannst jetzt nicht komplett einen anderen Weg einschlagen, denn sonst verlierst du deinen eigentlichen Schwung und dein authentisches Spielen. Du musst versuchen, deine Stärken zu kräftigen, sie noch besser zu machen und an den Schwächen noch ein bisschen zu arbeiten. Ich glaube nicht, dass die Länge bei mir eine Schwäche ist. Aber du kannst schon versuchen, das noch zu optimieren. Da bin ich natürlich mit meinem Trainer dran und schaue, wie weit wir da noch nach vorne gehen können. Aber es muss auch immer ein gesundes Maß bleiben, damit du die Sportart langfristig ausüben kannst. Du sagst ja nicht, ich haue jetzt alles rein für die nächsten fünf Jahre und dann ist gut.

Ich finde, man sollte rausgehen und nur einen Schwunggedanken haben. Wenn man mehrere hat, dann geht’s bei mir meist in die Grütze. Was hast du eigentlich für einen Schwunggedanken?

Das ist ganz witzig, da habe ich gerade mit meinem Trainer drüber gesprochen. Von Woche zu Woche hat man andere Schwunggedanken. Das ist auch logisch, weil die Plätze sich anders spielen. Dein Gefühl wird anders auf unterschiedlichen Golfplätzen. In Abu Dhabi gibt es zum Beispiel viele Doglegs, da musst du halt vieles spielerisch machen, viel mit Gefühl. Da habe ich andere Schwunggedanken, als wenn ich einen Golfplatz spiele, der offen ist, wo du wirklich viel ballern kannst. Ich glaube, du kannst nicht sagen: „Diese zwei Schwunggedanken habe ich jetzt für die nächsten zwei Wochen“. Denn du entwickelst dich von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Du lernst immer wieder Neues, auch wenn es nur im Unterbewusstsein ist. Aber auch ich habe nie mehr als zwei Schwunggedanken.

Ich sage ja immer, dass wir mehr werden müssen, also mehr Golferinnen und Golfer in Deutschland. Was glaubst du: Wie kriegen wir noch mehr Leute zum Golf?

Ich denke, dafür bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich glaube aber, dass du Golf irgendwie entspannter gestalten musst. Ich finde, es sollte nicht nur 18-Loch-Plätze geben, sondern auch 9-Loch-Plätze. Meiner Meinung nach solltest du T-Shirts tragen dürfen. Die Regeln müssten etwas gelockert werden. Jeder weiß ja ungefähr, wie er sich zu verhalten hat, das sieht man ja auch in anderen Sportarten. Ein bisschen Etikette, Toleranz und Sympathie für andere Menschen sollte man sowieso mitbringen. Ich denke, man müsste den Zugang für die Menschen etwas einfacherer gestalten, gerade in Deutschland.

Was an Golf ist sexy für dich?

Ich mag einfach diese Herausforderung, sich tagtäglich oder wöchentlich weiterzuentwickeln, immer wieder neue Sachen zu finden. Der Schwung wird nie perfekt sein, du wirst auch nie die perfekte Runde spielen – aber da ist dennoch dieser Drive, einfach irgendwann mal diese perfekte Runde spielen zu wollen. Selbst als ich meine 59 gespielt habe, war es nicht perfekt, weil ich immer noch einen Bogey gespielt habe. Aber diese Leidenschaft habe ich einfach, mich immer weiter zu verbessern und immer wieder zu gucken, wie ich meinen Schwung noch optimieren kann. Und das finde ich einfach unglaublich schön, wenn man so etwas für sich gefunden hat.

Natürlich darf man dieses tolle Gefühl nicht vergessen, wenn man den Driver mal Mitte Blatt getroffen hat und der Ball so richtig schön fliegt!

Das sagen ja viele, die mit Golf angefangen haben: Dass sie richtig süchtig geworden sind, weil sie den Ball einmal mitten im Sweet-Spot getroffen haben. Deshalb sind die dann auch an der Sportart hängen geblieben. Dieses Gefühl ist wie eine Vibration, auch in den Fingerspitzen, das ist schon sehr besonders! Wir Profis erleben das vielleicht etwas häufiger als Amateure. Aber selbst für uns ist es immer noch ein tolles Gefühl, wenn man den Spot wirklich total glatt trifft und der Ball sich vom Schlägerblatt wie ein Messer durch Butter bewegt. Das macht natürlich schon irgendwie süchtig, also mich zumindest (lacht). 

Martin Kaymer
© Frank Foehlinger

„Ich würde gern noch die anderen beiden Majors gewinnen”

Gibt es in deinem Leben eigentlich auch Tage ohne Golf?

Ja absolut! Nach 15 Jahren Golf freut man sich auch mal auf einen freien Tag, an dem man nicht zum Training geht und sich auch mal mit anderen Sachen beschäftigen kann. Aber der Kopf ist natürlich schon irgendwo immer ein bisschen beim Sport. Ist ja klar, ist ja auch meine Liebe, meine Leidenschaft. Ich mache das ja nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern weil es mir einfach Spaß macht. Mein Leben dreht sich natürlich schon immer um Golf. Selbst wenn ich frei habe, plane ich bereits, wie ich mich auf die nächsten Turniere vorbereite.

Wie sehen deine privaten Runden aus? Wird da auch mal gezockt oder mal ein Bier getrunken?

Wenn ich in Amerika bin ist es ja relativ normal, dass man ein oder zwei Drinks auf der Runde trinkt. Ich finde, das muss auch mal sein, dass man einfach ein bisschen lockerlässt und die Sportart genießt. Aber ich habe immer Schwierigkeiten, mich von der Technik zu entfernen, einfach mal nur laufen zu lassen. Das gelingt mir häufiger in Amerika, in Deutschland aber eher nicht. In Deutschland spiele ich relativ wenig Golf und wenn, dann immer nur zum Training. Aber als ich letztes Jahr mit drei Freunden im Urlaub war, haben wir auch mal nur in Schwimmhose und Flipflops gespielt. Ich finde, dieser Spaß ist unheimlich wichtig und den muss man sich erhalten.

Was mir bei euch Profis richtig leidtut: Dass ihr während des Turniers keine kurzen Hosen tragen dürft, egal welche Temperaturen gerade herrschen.

Ach, da gibt es viel, viel schlimmere Dinge! (lacht).

Erzähl, was ist das Allerschlimmste?

Der Nachteil an unserer Sportart ist die Reiserei. Das wird jetzt nach 15 Jahren wirklich ein bisschen anstrengend. Aber ohne das Reisen könnte man die Turniere nicht so genießen. Das ist einfach „Part of the Job”, also wird das mitgenommen und gut ist! Die kurze Hose können wir ja zum Glück Montag, Dienstag und Mittwoch anziehen, dann ist auch alles gut. Ich finde, lange Hosen gehören halt irgendwie dazu. Ist auch Etikette, gehört auch zu der Sportart. So soll das sein, finde ich.

Du bist Ende Dezember 36 Jahre alt geworden. Du hast bereits zwei Majors gewonnen. Wonach sehnst du dich im nächsten Drittel deines Lebens?

Ich würde sagen, ich bin jetzt in meiner Karriere ungefähr am siebten Loch. Ich habe also noch ein paar Löcher vor mir. Ich würde gern noch die anderen beiden Majors gewinnen, dann kann ich sehr zufrieden auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Wenn es mit den Majors nicht klappen sollte, war es trotzdem eine sehr gute Karriere. Die beiden Majors und zwei, drei Ryder Cups würde ich aber schon gern noch mitspielen. Dann kann ich sehr zufrieden mit mir sein. Aber die Golfschläger werde ich nie an den Nagel hängen!

Was ist mit Dingen wie ein Haus bauen, einen Baum pflanzen … ?

Ja, zum Thema Haus bauen: Ich weiß nicht ob ich zwei, drei Jahre warten möchte, bis das Ding steht. Deswegen würde ich eher ein fertiges Haus kaufen. Aber klar, das sind alles neue Kapitel, die schon noch auf der Liste stehen. Ich habe noch keine Kinder, noch keine Frau – und für mich allein bin ich in meiner Wohnung relativ zufrieden. Von daher, wenn die anderen Sachen irgendwann dazukommen, dann kann man sich damit beschäftigen.

Martin ich drücke dir die Daumen für die Masters, die US Open, Frau, Kinder und alles drum und dran!

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!