
Europa oder die USA: Wer gewinnt den Ryder Cup 2025? Der große Check mit täglich einer neuen Kategorie. Heute: Der Platz – wem liegt er besser?
Die Tage sind gezählt, der Countdown läuft. Am kommenden Freitag, dem 26. September, beginnt der 45. Ryder Cup, das größte Event, das der Golfsport zu bieten hat. In New York treffen dann wieder die zwölf besten Spieler Europas auf die zwölf besten Golfer der USA. Und natürlich interessiert vorab vor allem eine Frage: Wer gewinnt den Ryder Cup? Verteidigt Europa den Titel oder schlagen die USA zurück? Um diese Frage zu beantworten, vergleichen wir bis zum Start des Ryder Cups jeden Tag beide Teams in einer Kategorie. Nach drei Kategorien (Qualität & Formstärke, Erfahrung und Erfolg und Teamchemie) steht es 2:1 für Europa. Heute geht es um den Platz, den Bethpage Black Course und die Frage: Wem liegt er besser?
Warnung: Der Bethpage Black Course ist kein Spaziergang
Dass der Black Course im Bethpage Park, New York, kein Spaziergang ist, selbst für die Profis im Ryder Cup, verrät bereits das Schild am ersten Abschlag. In roten Großbuchstaben prangt dort das Wort „WARNUNG“, gefolgt von der Aufschrift „Der Black Course ist ein extrem schwerer Platz, den wir nur für sehr gute, erfahrene Golfspieler empfehlen.“ Und tatsächlich gilt der Austragungsort des 45. Ryder Cups als einer der schwersten Plätze in den USA.
Auch deshalb fanden auf dem Black Course bereits zwei U.S. Open (2002 und 2009), eine PGA Championship (2019) und zwei FedEx-Cup-Play-off-Events statt. Alle fünf Turniere gewannen im Übrigen US-Amerikaner. Doch worauf kommt es in New York an, und wem liegt der Black Course besser?
Länge vom Tee und Putten – darauf kommt es beim Ryder Cup an
Generell gilt: Wer lange Drives hauen kann, ist auf dem Platz klar im Vorteil. Auf keinem anderen Course, den die PGA Tour spielt, ist die Driving Distance, statistisch betrachtet, wichtiger als in Bethpage. Doch auch das Putten spielt für den Erfolg eine noch wichtigere Rolle als bei anderen Plätzen auf der Tour. Im durchschnittlichen Vergleich dagegen weniger wichtig, sind die Genauigkeit vom Tee und das Spiel rund ums Grün.
Anhand dieser Werte und anderer Metriken, wie der Historie auf dem Platz, ergeben sich wiederum Werte, wie groß der Vorteil jedes einzelnen Ryder-Cup-Spielers auf dem Black Course gegenüber dem durchschnittlichen Tourspieler ist.
Ein Platz, wie gemacht für Rory McIlroy
Die gute Nachricht für Europa: Keinem Spieler auf der Tour liegt der Platz statistisch gesehen besser als Rory McIlroy. Auch Longhitter Rasmus Højgaard sollte das Course-Set-up auf dem Black Course in Bethpage entgegenkommen. Bei den US-Amerikanern sind Bryson DeChambeau und Xander Schauffele die Spieler, zu denen der Platz laut Daten am besten passt. Die größten Probleme mit dem Black Course könnten laut Daten Tommy Fleetwood und Sepp Straka bekommen, die beide nicht zu den längsten Spielern gehören. Unterm Strich haben die US-Amerikaner hier in der Breite der Spieler die Nase leicht vorne. Mit dem Vorteil, den Platz so präparieren zu können, dass er zum eigenen Spiel passt, ergibt sich hier ein Punkt für die US-Boys. Es steht wieder unentschieden: USA 2:2 Europa
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