
Wer gewinnt den Ryder Cup 2025? Der große Check mit täglich einer neuen Kategorie. Heute: Die Teamchemie – ein Vergleich zwischen den USA und Europa, wer besser harmoniert.
Heute in einer Woche ist es soweit: Mit dem Ryder Cup in New York beginnt das im Golf größte Event des Jahres. Wer kann sich auf dem Black Course in Bethpage behaupten? Geht Ryder Cup Nummer 45 wieder an die USA oder behält Europa die Trophäe? Wir vergleichen bis zum Start des Ryder Cups jeden Tag beide Teams in einer Kategorie. Europa vs. USA! Nach zwei Kategorien (Qualität & Formstärke und Erfahrung und Erfolg) steht es 1:1. Heute geht es um die Teamchemie! Welche zwölf Spieler bilden das bessere Team?
Whyndham Clark: USA enger verbunden als die Europäer
Dass der Teamchemie Europas nachgesagt wird, besser zu sein als die der US-Amerikaner, ist nicht neu. Auch wenn US-Amerikaner Wyndham Clark ein Jahr nach dem Ryder Cup 2023 in Rom anderer Meinung war: „Wir sind ein sehr enges Team. Entgegen der Meinung vieler beim letztjährigen Ryder Cup waren wir meiner Meinung nach enger miteinander verbunden als die Europäer. Es herrschte eine große Kameradschaft und positive Energie untereinander. Wenn es mal nicht so gut lief, haben wir uns gegenseitig aufgebaut. Es war ein fantastischer Teamraum“, hatte der U.S.-Open-Champion von 2023 im September 2024 gesagt. Klar ist aber: Dieser Meinung sind nicht viele Experten. Nicht einmal die Mehrzahl der US-amerikanischen Kollegen teilt diese Einschätzung.

Xander Schauffele (l.) und Collin Morikawa waren auch in Rom dabei. Foto: Getty Images
Team Europa und die besondere Chemie – nicht nur beim Ryder Cup
Vielmehr begleitet seit Jahrzehnten das Bild einer besonders engen europäischen Gemeinschaft den Ryder Cup. Immer wieder wurde betont, wie stark der Zusammenhalt unter den Spielern wirkt – und das nicht nur während des Ryder Cups. Bestes Beispiel: Justin Rose. Wer den erfahrenen Engländer dabei beobachtete, wie er bei der Tour Championship von der Terrasse aus filmte, wie sich Tommy Fleetwood Ende August seinen ersten PGA-Tour-Sieg holte und dabei eine ganze Menge ehrliche Freude zu empfinden schien, weiß: Diese Spieler sind mehr als Kollegen. Egal wer – sie alle scheinen bestens miteinander auszukommen und ins Team zu passen.
Kein Wunder also, dass Europas Captain Luke Donald nichts an seinem Aufgebot änderte, sondern genau den sechs Spielern eine Wild Card gab, die schon 2023 dabei gewesen waren. Und nicht nur das: Auch die europäischen Captains haben sich nur auf einer Position verändert und scheinen hervorragend mit den Spielern zu harmonieren. Das spricht für Stabilität und Vertrauen in gewachsene Strukturen. Niemand behauptet, dass das bei den Amerikanern nicht so sei. Doch Team USA muss den Zusammenhalt in einer gegenüber Rom stark veränderten Mannschaft erst noch unter Beweis stellen.
Fazit: Ryder Cup Punkt Nummer drei geht klar an Europa
In dieser Kategorie hat Europa die besseren Argumente. Teamchemie bleibt ein kaum zu überschätzender Vorteil in einem Wettbewerb wie dem Ryder Cup, in dem Spieler nicht nur für sich selbst, sondern auch füreinander kämpfen müssen. Punkt für Europa: Europa 2:1 USA
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