
Wer gewinnt den Ryder Cup 2025? Der große Check mit täglich einer neuen Kategorie. Heute: Die Spieler – ein Vergleich von Qualität und Formstärke zwischen den USA und Europa.
In weniger als zehn Tagen ist es endlich so weit. Am Freitag, den 26. September beginnt in auf dem Black Course in Bethpage, New York der Ryder Cup 2025. Kann Europa, angeführt von Captain Luke Donald, erstmals seit 2012 wieder ein Auswärtsspiel gewinnen? Oder holt sich die USA nach der Schmach von Rom den Ryder Cup zurück? Wir vergleichen bis zum Start des Events jeden Tag beide Teams in einer Kategorie. Europa vs. USA: Wer holt sich den Cup. Wir starten mit der Kategorie: Spieler – reine Qualität und Formstärke.
Ryder Cup in New York: Weltrangliste spricht für höhere Qualität der USA
Ein Blick auf die Weltrangliste genügt, um festzustellen: Der Ryder Cup ist der Wettbewerb für die besten Spieler der Welt. Aus den Top-16 ist nur ein einziger Spieler beim Ryder Cup nicht mit dabei. Zumindest nicht als Spieler. Als Weltranglisten-12. hätte auch Keegan Bradley, wäre er nicht Captain, mit Sicherheit Team USA verstärkt. Sieben der restlichen neun Spieler liegen zudem innerhalb der Top-30. Einzig Rasmus Højgaard (57.) und Jon Rahm (73.) befinden sich in der Weltrangliste etwas weiter hinten. Das liegt im Fall des Spaniers vor allem daran, dass er bei LIV Golf spielt und dort keine Weltranglistenpunkte sammelt.
Interessant wird der Vergleich der beiden Teams aber vor allem, wenn man genauer hinschaut. Mit Rory McIlroy (2.), Tommy Fleetwood (6.) und Robert MacIntyre (9.) liegen nur drei Europäer innerhalb der Top-10. Die restlichen sieben Spieler sind, natürlich angeführt von Scottie Scheffler, US-Amerikaner. Das spricht zunächst für eine etwas höhere Leistungsdichte der Amis.
Auch die Daten sehen die US-Amerikaner im Vorteil
Über die eigentliche Qualität und die Formstärke sagt die Weltrangliste aber natürlich nur bedingt etwas aus. Dafür lohnt sich ein Blick in die Statistikdatenbank datagolf.com, wo die Spieler der Teams ganz genau miteinander verglichen werden. Die schlechte Nachricht für Europa: Egal, in welcher Statistik – die US-Amerikaner haben die Nase vorn. Sowohl bei der Länge vom Tee als auch in der Genauigkeit in den Drives, bei den Schlägen ins Grün, rund ums Grün und auf dem Grün sind ihre Werte besser.
Daten zum Ryder Cup: Scheffler und Rahm beste Spieler
Der statistisch gesehen beste Spieler der USA ist – oh Wunder – Scottie Scheffler. Bei dem Datenportal bekommt die Nummer eins der Welt von allen 24 Spielern mit 3,24 den höchsten Skill-Wert, bei dem viele verschiedene Metriken einbezogen werden. Insgesamt liegen die zwölf US-Boys beim Ryder Cup bei einem Wert von 1,62. Die Europäer kommen kumuliert nur auf 1,29. Bester Spieler der Europäer ist statistisch übrigens nicht Rory McIlroy, sondern Jon Rahm mit einem Wert von 2,15.
Formstärke: Auch hier haben die Amis die Nase leicht vorne
Was die Formstärke betrifft, ist die Sache relativ ausgeglichen, mit einem kleinen Vorteil für die USA. Schaut man nur auf die Form der vergangenen drei Monate, also auf die U.S. Open und alle Turniere, an denen die 24 Spieler danach teilnahmen, kommen die zwölf Europäer mit 34 Top-10s zwar auf eines mehr als die US-Boys (30). Dafür holten die Amis in diesem Zeitraum aber fünf Siege und damit zwei mehr als die Europäer (3).
Fazit: Erster Punkt im Ryder Cup Vergleich geht an die USA
Alle in dieser Kategorie aufgeführten Zahlen, Daten und Fakten sprechen eher dafür, dass Team USA rein spielerisch über mehr Qualität verfügt. Der erste Punkt in unserem großen Ryder Cup Vergleich geht also an die USA. USA 1:0 Europa
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