
Wer gewinnt den Ryder Cup 2025? Der große Check mit täglich einer neuen Kategorie. Heute: Die Spieler – ein Vergleich von Erfahrung und Erfolg beim Ryder Cup zwischen den USA und Europa.
Wer gewinnt den Ryder Cup 2025 in New York, der schon in acht Tagen beginnt? Wer setzt sich auf dem Black Course in Bethpage durch? Kann Europa den Titel verteidigen oder holt sich die USA den Ryder Cup zurück? Wir vergleichen bis zum Start des Events jeden Tag beide Teams in einer Kategorie. Europa vs. USA! Nach Tag eins (Kategorie: Die Spieler, ihre Qualität und Formstärke) führen die US-Amerikaner mit 1:0. Heute geht es erneut um die Spieler. Diesmal jedoch um ihre Erfahrung und Erfolge beim Ryder Cup.
Rory McIlory, Justin Rose und Co.: Team Europe kommt mit Erfahrung
Ein gänzlich anderes Bild als in der ersten Kategorie ergibt sich beim Thema Erfahrung im Ryder Cup. Hier kann Team Europe auf ein enormes Fundament bauen. Spieler wie Rory McIlroy, Justin Rose oder Jon Rahm haben nicht nur zahlreiche Ryder Cups bestritten, sondern dabei auch prägende Rollen übernommen. Allein dieses Trio bringt mehr Teilnahmen mit als die gesamte zwölf Spieler umfassende US-Mannschaft zusammen. Europa reist mit nur einem Rookie nach New York: Rasmus Højgaard. Der Däne ist ohnehin der einzige Spieler, der 2023 in Rom nicht im Aufgebot stand. Vor zwei Jahren war an seiner Stelle sein Zwillingsbruder Nicolai dabei.
Die Amerikaner dagegen müssen gleich vier Neulinge integrieren. Ben Griffin, Cameron Young, Russell Henley und J.J Spaun stehen erstmals auf dieser Bühne. Insgesamt hat Europa mit seinen zwölf Spielern 32 Ryder-Cup-Teilnahmen vorzuweisen, die USA lediglich 15.
- Ben Griffin gewann 2025 gleich zwei Turniere auf der PGA Tour. Foto: Getty Images
- Cameron Young war zuletzt in Topform. Foto: Getty Images
- J.J. Spaun gewann 2025 die U.S. Open und damit sein erstes Major. Foto: Getty Images
- Russell Henley spielte eine wahnsinnig starke Saison 2025. Foto: Getty Images
Und der Erfolg beim Ryder Cup? Ein ausgeglichenes Bild
Weniger Erfahrung bedeutet aber nicht, dass die Spieler in Team USA bislang weniger erfolgreich waren. Zumindest nicht verhältnismäßig. So ergibt sich beim Blick auf die Matchbilanz vielmehr ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams liegen mit ihren bisherigen Siegquoten fast gleichauf. Die zwölf Spieler von Team Europa konnten 59 Matches für sich entscheiden. 50 Matches gingen verloren und 19 wurden geteilt. Daraus ergibt sich eine Erfolgsquote von rund 46 Prozent. Das US-Team kommt mit 26 Siegen, 22 Niederlagen und acht geteilten Partien auf nahezu denselben Wert.
Besonders erfolgreich waren bislang Rory McIlroy mit 18, Justin Rose mit 15,5 und Tommy Fleetwood mit acht Punkten. Auf amerikanischer Seite sticht Justin Thomas mit ebenfalls acht Punkten hervor, gefolgt von Patrick Cantlay (5,5) und Collin Morikawa (4,5).
Ryder Cup 2025: Wer gewinnt in New York? Die Spieler im Vergleich
Fazit: Erfahrung im Ryder Cup beschert Europa seinen ersten Punkt
Trotz der ähnlichen Bilanzen im Ryder Cup überwiegt in dieser Kategorie der Vorteil der Erfahrung. Ein eingespieltes Team mit Routiniers, die den Druck und die Besonderheiten des Ryder Cup kennen, kann entscheidend sein. Diesen Punkt können sich die Europäer gutschreiben lassen. USA 1:1 Europa
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