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Collin Morikawa jug - The Open – Morikawa gewinnt, Siem erlebt zweiten Frühling

The Open – Morikawa gewinnt, Siem erlebt zweiten Frühling

Mit dem ältesten Golfturnier der Geschichte ist das letzte Majorturnier in diesem Jahr zu Ende gegangen. Der erst 24 Jahre alte US-Amerikaner Collin Morikawa sicherte sich mit vier konstant guten Runden seinen bereits zweiten Triumph bei einem der größten vier Turniere des Jahres. Aus deutscher Sicht überzeugten vor allem der zuletzt stark aufspielende Marcel Siem und Noch-Amateur Matthias Schmid.

Fünf Turniersiege auf der PGA Tour, davon zwei Majors und das Ganze in nur zwei Jahren. Dazu 22 in Folge geschaffte Cuts zu direkt zu Beginn der Karriere. Viel besser kann eine Profigolfkarriere eigentlich nicht beginnen. Doch für Collin Morikawa ist genau dieser Weg Realität. Mit den Open hat der junge US-Amerikaner nach den PGA Championship 2020 nun bereits das zweite verschiedene Major gewonnen und ließ dabei die zuletzt formstraken Jordan Spieth und Louis Oosthuizen hinter sich. Dabei war Oosthuizen als Führender in den Schlusstag gegangen und hatte damit eigentlich die besten Karten. Doch wieder einmal reichte es für den Südafrikaner nicht. Nach drei guten Runden kam er am Finalsonntag nicht über eine Runde von einem über Par hinaus und teilte sich schließlich mit -11 den dritten Platz mit U.S. Open-Sieger Jon Rahm. Auch wenn Oosthuizen mit vier Top-3-Ergebnissen in seinen letzten sechs Major-Starts eine unfassbare Konstanz aufweist, dürfte der Schmerz über seinen erneut verpassten zweiten Majorsieg (gewann 2010 die Open) groß sein.

Morikawa hingegen behielt seine Konstanz das ganze Turnier über bei und gewann schließlich mit Runden von 67, 64, 68 und 66 Schlägen mit -15 vor US-Amerikaner Jordan Spieth (-13). Äußerst erfreulich liefen die Open auch aus deutscher Sicht. Während mit Marcel Schneider und Martin Kaymer zwar zwei von vier Deutschen am Cut scheiterten, schafften es mit Matthias Schmid und Marcel Siem die anderen beiden ins Wochenende. Dabei spielte der deutsche Amateur Matthias Schmid mit -5 am Freitag nicht nur die geteilte beste Runde eines Amateurs, die bei den Open je gespielt wurde, sondern sicherte sich mit dem geteilten 59. Rang am Ende auch die Silbermedaille als bester Amateur im Feld. Was für eine Leistung. Noch weiter vorne landete Marcel Siem. Nach zwei Runden von 67 am Donnerstag und Freitag war der Vorwochensieger auf der Challenge Tour am Movingday ganz vorne im Feld mit dabei und wurde nach einer 70 am Samstag und einer 71 am Sonntag schließlich geteilter 15. Eine bärenstarke Leistung des Deutschen, auf den wir uns im kommenden Jahr auch wieder auf der European Tour freuen dürfen.

Bernd Wiesberger aus Österreich teilte sich nach Runden von 71, 70, 70 und 71 am Schluss den 59. Rang unter anderem mit Matthias Schmid und anderen namenhaften Spielern wie Abraham Ancer oder Lee Westwood.