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Porsche European Open Sieger Paul Casey und Andreas Haffner halten Pokal

Paul Casey gewinnt die Porsche European Open

15.500 Zuschauer fieberten am Finaltag der Porsche European Open auf den Green Eagle Golf Courses bei Weltklassegolf mit viel Spannung und Führungswechseln mit.

Am Ende entschied der erfahrenste Spieler das Turnier für sich: Mit sechs unter Par und einem Gesamtergebnis von 274 Schlägen (-14) hatte Paul Casey mit einem Schlag knapp die Nase vorn, vor Schwab, MacIntyre und dem in dieser Woche groß aufspielenden Deutschen Bernd Ritthammer. Die beiden Führenden des Vortages, Bernd Ritthammer und Robert MacIntyre, lieferten sich ein enges Match mit Casey. Für den Sieger Casey war dies der 14. Sieg auf der European Tour. Seinem Spiel sah man an den vier Tagen an, dass er mit dem festen Vorsatz antrat, die Porsche European Open zu gewinnen. Davon konnte ihn auch der Käfer auf dem Grün nicht abhalten, durch den Casey sich beim Putten in der dritten Runde fast einen Regelverstoß einhehandelt hätte. Nach dem Sieg freute sich der erleichterte Brite:

„Es ist unglaublich diesen prestigeträchtigen Pokal zu gewinnen. Für mich schließt sich hier ein Kreis. Als Kind war ich als Helfer dabei und heute halte ich die Trophäe in die Höhe“ – Paul Casey

Loch für Loch kämpfte sich aber auch Österreichs Spitzengolfer Bernd Wiesberger an die Spitze heran. Mit einer Traumrunde, neun Birdies bei einem Bogey, erzielte er gemeinsam mit Romain Wattel einen Platzrekord mit 64 Schlägen. Matthias Schwab stand ihm kaum nach. Sechs unter Par brachten ihn vor seinem Landsmann im Endklassement mit 275 Schlägen (-13) auf den geteilten zweiten Platz.

Nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung war US-Amerikaner Patrick Reed: „Ich kann deutlich besser spielen, als ich diese Woche getan habe. Die gesamt Woche war sehr gut für mich, die Stimmung war gut und es ist immer wieder eine Freude in Deutschland zu sein und vor allem Auto zu fahren“. Im Endergebnis kam er mit 289 Schlägen (+1) auf Rang 36. Ein Schlag mehr benötigte seine Landsmann Xander Schauffele. Eine Par Runde zum Abschluss brachte ihn auf Platz 46.

Zufriedene Veranstalter

Rundum zufrieden mit dem Verlauf des Turniers, das zum dritten Mal auf dem Porsche Nord Course der Green Eagles Golf Courses ausgetragen wurde, zeigten sich die Veranstalter der Porsche European Open. Championship-Director Richard Atkinson von der ausrichtenden European Tour äußerte sich am Schlusstag sehr positiv über die Woche vor den Toren der Hansestadt Hamburg: „Wir waren zum ersten Mal verantwortlich für ein Turnier in Deutschland und haben vieles richtig gemacht. Natürlich gibt es immer auch Verbesserungsmöglichkeiten. Daran werden wir gleich im Anschluss an das Turnier mit unseren Partnern arbeiten“. Ein vorrangiges Ziel für Atkinson ist es, weitere Sponsoren für das hochkarätige Turnier zu gewinnen. Er bestätigte den Termin für das nächste Jahr vom 3. bis zum 6. September. „Der Wechsel auf den September hat sich als absolut richtig erwiesen. Er eröffnet uns die Möglichkeit, Spieler von der PGA-Tour zu bekommen, die um diese Zeit pausiert. Wir sind damit auch außerhalb der Ferienzeit in Norddeutschland, was für die Zuschauerzahlen wichtig ist.“ In der Turnierwoche kamen insgesamt 39.200 Besucher auf die Anlage, am Sonntag gab es mit 15.500 Zuschauern einen Besucherrekord. Auf die Schwierigkeit des Kurses angesprochen, verwies Atkinson auf die vorwiegend positiven Reaktionen der Spieler, die die ungewöhnlichen Herausforderungen als positiv beurteilten – darunter der Ryder Cup-Kapitän Padraig Harrington: „Golf muss nicht immer leicht sein!“