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Golf

Amundi German Masters: Leonie Harm setzt mit Platzrekord das erste Zeichen

14. Mai 2026
Amundi German Masters

Leonie Harm führt das Amundi German Masters nach einer 65 an, Esther Henseleit folgt direkt dahinter.

Deutscher Auftakt an der Spitze

Leonie Harm hat zum Start des Amundi German Masters powered by VcG 2026 die erste sportliche Marke gesetzt. Die Stuttgarterin spielte auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses eine bogeyfreie 65 und führt nach Runde eins bei mit -8. Esther Henseleit liegt mit einer 66 nur einen Schlag zurückNach Angaben der Turnierseite und des Leaderboards liegt Esther Henseleit mit einer 66 nur einen Schlag dahinter.

Platzrekord für Harm

Leonie Harm nutzte die ruhigen Bedingungen am Vormittag konsequent. Auf dem langen und anspruchsvollen Nord Course gelangen ihr acht Birdies ohne Schlagverlust. Damit stellte sie einen neuen Platzrekord auf und knüpfte an ihre gute Historie bei diesem Turnier an: Schon bei der Premiere 2022 hatte sie den zweiten Rang belegt.

Henseleit bleibt dran

Amundi German Masters Esther Henseleit

Esther Henseleit

Esther Henseleit startete mit vier Birdies auf den ersten vier Löchern und brachte eine 66 ins Clubhaus. Die Hamburgerin, die sonst vor allem auf der Lpga Tour spielt, wirkte vom Tee sicher und erspielte sich auf den kürzeren Bahnen viele Chancen mit den Wedges. Mit sieben unter Par liegt sie allein auf Rang zwei und bleibt vor Runde zwei in direkter Schlagdistanz.

Breite deutsche Präsenz

Der starke deutsche Start beschränkte sich nicht auf Harm und Henseleit. Laura Fünfstück teilt sich nach einer 68 bei fünf unter Par Rang drei mit Sofie Kibsgaard aus Dänemark. Helen Briem folgt nach einer 69 auf dem geteilten fünften Platz. Alexandra Försterling und Chiara Noja liegen nach 70er-Runden bei drei unter Par ebenfalls in den Top Ten.

Amundi German Masters Laura Fünfstück

Laura Fünfstück

Präzision statt Risiko

Der erste Tag zeigte, wie wichtig präzise Annäherungen auf dem Nord Course sind. Harm berichtete, sie habe selten über eine ganze Runde so viele Bälle nah an die Fahnen geschlagen. Auch Henseleit nannte ihre Drives und die Wedges als Schlüssel. Weil der Wind kaum eine Rolle spielte, konnten die Spielerinnen häufiger aggressiv auf die Fahnen spielen.

Zuschauer trotz Wetter

Bemerkenswert war auch die Kulisse. Trotz teils kühler und nasser Bedingungen begleiteten viele Zuschauerinnen und Zuschauer die deutschen Spielerinnen. Esther Henseleit hob besonders die vielen Kinder und Jugendlichen hervor. Für unter 18-Jährige ist der Eintritt an allen Turniertagen frei, was dem Turnier einen klaren Nachwuchsakzent gibt.

Försterling mit Anschluss

Titelverteidigerin Alexandra Försterling blieb zum Auftakt solide im Rennen. Ihre 70 bedeutet zwar drei Schläge Rückstand auf Henseleit und fünf auf Harm, doch auf dem Nord Course kann sich das Leaderboard schnell verändern. Auch Helen Briem, im Vorjahr Zweite, hat nach ihrer 69 eine gute Basis für den Freitag.

Runde zwei wird zum Gradmesser

Für Harm geht es nun darum, den Platzrekord einzuordnen und den Schwung in den zweiten Tag zu tragen. Henseleit steht mit ihrer Erfahrung und dem Heimvorteil weiter im Blickpunkt. Dazu kommt eine deutsche Gruppe, die nach dem ersten Tag so breit vorne vertreten ist wie selten bei einem Let-Turnier in Deutschland.

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