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Golfurlaub Südtirol bedeutet kurze Wege, große Kontraste und Runden mit viel Landschaftskontakt. Morgens schlägt man zwischen Apfelbäumen ab, am nächsten Tag zieht man vor Dolomitengipfeln den Driver. Dazwischen warten Meran, Bozen, Weinberge, Spa-Hotels und Küchen, die zeigen, dass ein Golftag nicht mit dem letzten Putt endet.
Golf in Südtirol
Südtirol ist für Golfer eine komfortable Angelegenheit. Nicht im trägen Sinn, sondern im besten. Man spielt abwechslungsreich, wohnt auf hohem Niveau, isst hervorragend und erreicht schnell den nächsten Charakterplatz.
Genau darin liegt der Reiz. Die neun Anlagen wirken nicht wie Varianten desselben Themas. Vielmehr eröffnen sie unterschiedliche Perspektiven. Mal führt die Runde flach durch Reben und Obstgärten. Dann geht es über hügeliges Gelände oder hinauf in Lagen, in denen die Luft klarer und der Blick weiter wird.
Wer einen Golfurlaub Südtirol plant, findet bei GOLF in Südtirol eine praktische Bündelung der wichtigsten Angebote. Dort sind Golfclubs, mehr als 70 Partnerhotels, Golfschulen, Golf-Packages, Veranstaltungen und zentrale Services wie Kontakt, Newsletter sowie Katalog-Download und -Bestellung zusammengefasst.
Dazu kommt die Golfcard Südtirol. Gäste der Partnerhotels erhalten damit 20 Prozent Ermäßigung auf das 18-Loch-Greenfee der teilnehmenden Plätze. Gerade für Reisende, die mehrere Anlagen mit Hotelaufenthalten kombinieren möchten, ist das ein nützlicher Service.
Lana: leichtfüßig, aber nicht harmlos
Der Golfclub Lana „Gutshof Brandis“ ist einer der Plätze, die auf charmante Weise zeigen, dass eine Runde nicht lang sein muss, damit man sich an sie erinnert. Neun Löcher, eher eben, Weinreben, Obstgärten, die Ruine Brandis in Sichtweite. Das wirkt zunächst entspannt. Ist es auch. Nur sollte man die Anlage nicht für allzu gefällig halten. Lana lebt von sauberem Platzmanagement, von kontrollierten Schlägen und davon, dass kleine Ungenauigkeiten erstaunlich zuverlässig sichtbar werden.
Passeier.Meran: sportlich, offen, sehr angenehm im Fluss
Der Golfclub Passeier.Meran gibt einem sofort mehr Raum. Die 18 Löcher ziehen sich großzügig durchs Tal, die Anlage wirkt offen, aber nicht weitläufig um ihrer selbst willen. Wasserhindernisse, modellierte Bahnen, ein gutes Trainingsareal – hier bekommt die Runde einen sportlicheren Zug, ohne dass man hinterher mit heraushängender Zunge in der Clubgastro nach direkt nach Wasser fragen müsste. Passeier ist bergig genug, um interessant zu bleiben, aber nie so steil, dass man das Golfen nur noch als Kletterpartie erlebt. Gerade diese Balance macht den Platz so gut. Man kommt in einen schönen Spielfluss, hat unterschiedliche Anforderungen vor sich und nach der Runde das Gefühl, wirklich auf einem Platz gespielt zu haben, der einen als Golfer glücklich macht.
Petersberg: kühlere Luft, reifer Kurs, sehr angenehmer Ernst
Der Golfclub Petersberg wirkt erwachsener als viele andere Anlagen. Das hängt mit der Höhenlage zusammen, mit den alten Bäumen, mit dem gewachsenen Charakter des Platzes. Hier wird Golf gespielt, nicht ausprobiert. Die 18 Löcher verlangen Entscheidungen, und einige Bahnen haben eine sehr gesunde Abneigung gegen unüberlegte Attacken. Wer zu forsch plant, bekommt zuverlässig eine nicht ganz optimale Antwort. Das Schöne daran: Petersberg bleibt fair. Man hat nie das Gefühl, dass der Platz einen vorführen will. Er möchte nur, dass man sich Mühe gibt. Mehr muss ein guter Kurs eigentlich nicht verlangen.
St. Vigil Seis: schöne Aussichten, ehrliche Arbeit
Der Golfclub St. Vigil Seis am Fuß der Seiser Alm hat jene Mischung, die eine Runde interessant macht: sehr viel Landschaft und sehr konkrete Anforderungen. Die Bezeichnung „hügelig“ ist hier keine poetische Behauptung, sondern als Eigenschaft Teil des Tages. Man läuft, man schaut, man atmet, und zwischendurch muss man immer wieder vernünftige Entscheidungen treffen. Die Dolomitenkulisse ist eindrucksvoll. Der Platz fordert Aufmerksamkeit für Lagen, Distanzen und Gefälle. Gerade das macht den Kurs so reizvoll. Er hat Profil und er hat Substanz. Und wenn man auf manchen Bahnen kurz stehen bleibt, dann nicht aus Sentimentalität, sondern weil diese Szenerie tatsächlich bemerkenswert ist.
Alta Badia: hoch oben und erstaunlich entspannt zu spielen
Der Golfclub Alta Badia lebt zunächst von seiner Lage. Rund 1.700 Meter Höhe machen Eindruck, erst recht in dieser Dolomitenlandschaft. Interessant ist aber, wie angenehm spielbar der Platz trotz dieser Höhe bleibt. Man erwartet oben oft mehr Härte, mehr Kletterei, mehr sportlichen Widerstand. Alta Badia geht einen anderen Weg. Die Anlage ist gut zu bewältigen, der Blick ist weit, die Luft klar, und plötzlich ist diese Runde weniger eine Kraftprobe als dass sie einen sehr besonderen Golftag ermöglicht. Man spielt im Hochgebirge und ist trotzdem ganz in einem Spiel, statt nur mit dem Gelände beschäftigt zu sein. Genau das ist hier der USP.
Dolomiti
Der Dolomiti Golf Club in Sarnonico liegt zwar schon im Trentino, gehört für viele Südtirol-Golfer aber ganz selbst- verständlich mit dazu. Ein paar Kurven weiter erwartet einen ein leicht hü- geliger Platz auf 900 Metern Höhe. Er beginnt eher ernst, denn die ersten neun Löcher ziehen durch den Wald und mögen keine Nachlässigkeit. Auf den zweiten neun wird der Platz offe- ner und zeigt mehr Weite und tolle Blicke ins Gebirge. Das ist schön gelöst, weil die Runde sich unterwegs spürbar verändert. Mal braucht es Übersicht, mal einen sauberen Schlag, mal ein- fach gute Nerven. Ein anspruchsvoller Platz, der Spaß macht.
Carezza: Charakterplatz mit Geschichte
Der Golfclub Carezza trägt seine Geschichte mit einer gewissen Selbstverständlichkeit. Man merkt diesem Platz an, dass Golf hier nicht erst seit gestern stattfindet. Die Anlage am Karerpass ist eigenwillig, markant und nichts für Spieler, die nur glatte, jederzeit gefällige Runden mögen. Das Gelände mischt mit, die Höhe ebenfalls, und die Berge ringsum geben dem Ganzen eine sehr eigene Spannung. Carezza ist kein Platz, den man bloß konsumiert. Man muss ihn lesen, man muss sich auf ihn einlassen, und genau daraus entsteht sein Reiz. Manche Anlagen gefallen sofort. Carezza bleibt.
Pustertal: unkompliziert, aktiv, urlaubstauglich
Der Golfclub Pustertal in Reischach passt hervorragend in einen Aufenthalt, der mehr sein soll als eine reine Golfwoche. Die neun Löcher sind abwechslungsreich, teils offen, teils von Wald begleitet, und der Platz funktioniert für unterschiedliche Spielstärken sehr gut. Das Entscheidende ist hier die Verbindung zur Umgebung. Bruneck, Kronplatz, Wandern, Radfahren, Familienprogramm – all das liegt nah beieinander. Der Kurs wirkt dadurch nicht kleiner, sondern sinnvoll eingebettet. Eine Runde am Vormittag, später noch etwas anderes unternehmen: Genau für solche Tage ist das Pustertal ideal.
Eppan – Blue Monster: flach, wasserreich, nervenabhängig
Der Golfclub Eppan – The Blue Monster ist in Südtirol fast schon ein Sonderfall, und genau deshalb bleibt er so gut im Gedächtnis. Flach gelegen, von Wasser geprägt, technisch fordernd und mental durchaus aufschlussreich. Wer hier unaufmerksam wird, hat sehr schnell weniger Ballbesitz als geplant. Der Platz zeigt eine andere Seite Südtirols: wärmer, tiefer, mediterraner im Gesamtgefühl. Und zugleich ist er ziemlich streng, wenn es um Genauigkeit geht. Das ist eine gute Kombination. Man spielt konzentriert, später sitzt man sehr entspannt beim Aperitivo. Auch das ist Südtirol.
Meran und Bozen: zwei Städte, zwei Stimmungen
Zu Südtirol als Golfziel gehören auch die Wege zwischen den Runden. Meran bringt Promenaden, Thermen, Gärten und diese besondere Mischung aus Kurstadt, Bergnähe und südlicher Gelassenheit mit. Nach einer Runde in Lana oder Passeier passt das sehr gut: ein später Kaffee unter Arkaden, ein ruhiger Nachmittag im Spa, abends ein gutes Essen. Bozen wirkt städtischer, direkter, lebhafter. Die Lauben, der Obstmarkt, kleine Weinbars und die Nähe zu den Weingegenden rund um Eppan und Kaltern geben dem Aufenthalt eine andere Farbe. Wer Golfreisen nicht auf Startzeiten reduzieren möchte, hat in diesen beiden Städten genau die richtigen Gegenpole.
Kulinarik und Hotels: auch ein ziemlich starkes Argument
Südtirol hat für Golfer noch einen anderen Vorzug: Die Tage enden hier selten beliebig. Viele Häuser in der Region verbinden Golf mit Wellness, Spa, guter Küche und kurzen Wegen zu den Anlagen. Genau darauf ist das Hotelangebot von GOLF in Südtirol ausgerichtet. In der Praxis heißt das: morgens auf den Platz, später Sauna oder Pool, abends eine Küche, die alpine Produkte und italienische Leichtigkeit sehr selbstverständlich zusammenbringt. Knödel, Schlutzkrapfen, Saibling, Speck, Spargel im Frühjahr, dazu Weine aus den umliegenden Lagen – solche Dinge machen aus einer Golfreise am Ende mehr als eine sportliche Woche.
Und was man sonst noch tun kann
Gerade darin liegt eine der großen Qualitäten Südtirols: Man muss sich hier nie zwischen Golf und dem Rest der Region entscheiden. Wer einen Tag ohne Tee-Time einlegt, findet sofort Alternativen. Rund um die Seiser Alm, den Kronplatz, das Passeiertal oder die Gegend um Meran gibt es ein dichtes Netz an Wanderwegen, von entspannten Waalwegen bis zu alpinen Touren. Auch Biker kommen auf ihre Kosten – mit Rennradstrecken durchs Etschtal, Mountainbike-Routen in den Dolomiten und vielen Wegen, die sportlich fordern, ohne gleich in heldenhafte Selbsterziehung auszuarten. Dazu kommen Thermen, Wellnesshotels, Weinorte, Kellereien, Märkte und Ausflüge in Täler und Höhenlagen, die innerhalb kurzer Fahrzeiten neue Eindrücke und Erfahrungen kreieren. Genau deshalb wirkt Südtirol als Golfdestination so vollständig: Man spielt, man geht wandern, man sitzt später im Spa oder auf einer Terrasse, und alles greift erstaunlich gut ineinander. Südtirol eignet sich für Golfer, die ihre Reise nicht nur über den Platz definieren. Die neun Anlagen liefern genug Abwechslung für mehrere Tage, die Landschaft verändert sich von Runde zu Runde, und dazwischen warten Städte, Hotels, Küchen, Wanderwege, Bike-Strecken und Wellnessadressen, die den Aufenthalt tragen. Genau das macht die Region so stark: Man fährt nicht nur zum Golfen hin. Man bleibt gern noch etwas länger.
Fotos: GOLF in SÜDTIROL, IMG, ler:inSTUDIO MIERSWA-KLUSKA, TIBERIO SORVILLO, in: Frieder Blickle, Daniel Geiger, Alex Filz, LZW, Adobe stock.
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