
BMW International Open: Thomas Rosenmüller setzt in der dritten Runde mit einer 65 Schlägen die Marke. Mit elf unter Par übernimmt der Münchner früh die Führung im Clubhaus und erhöht den Druck auf die später gestarteten Spieler.
Früh im Clubhaus vorn
Thomas Rosenmüller beendet die dritte Runde der BMW International Open mit einer 65. Nach Runden von 69, 71 und 65 Schlägen steht der 29-Jährige bei 205 Schlägen und elf unter Par.
Als Rosenmüller seine Scorekarte abgibt, teilt er Rang eins mit Hennie du Plessis. Der Südafrikaner hat seine Runde zu diesem Zeitpunkt allerdings noch vor sich. Damit setzt der Münchner die Bestmarke für die späteren Flights.
Sieben unter Par gespielt
Die 65 ist bislang die beste Runde des Turniers von Rosenmüller. Dabei beginnt sein Moving Day zunächst mit einem Bogey. Danach findet er jedoch rasch seinen Rhythmus.
Auf den Front Nine notiert Rosenmüller Birdies an den Löchern zwei, sieben und neun. Ein weiteres Bogey an der Acht bremst ihn kurz. Dennoch spielt er die ersten neun Löcher unter Par und schafft damit die Grundlage für seinen starken zweiten Teil der Runde.
Starker Schub auf Back Nine
Auf den Back Nine nutzt Rosenmüller seine Chancen konsequent. Am Par 5 der elften Bahn locht er zum Eagle ein. Zusätzlich gelingen ihm Birdies an den Löchern zehn, 13, 15 und 18.
Die Back Nine spielt der Lokalmatador in 30 Schlägen. Dadurch dreht er seine Ausgangslage deutlich. Nach zwei Runden liegt er noch bei vier unter Par und auf Rang 50. Mit der 65 bringt er sich bei der BMW International Open nun mitten in den Titelkampf.
Heimspiel mit Wirkung
Für Rosenmüller hat das Turnier im Golfclub München Eichenried eine besondere Bedeutung. Er stammt aus dem Clubumfeld und sichert sich den Start bei der BMW International Open über seine Spielberechtigung auf der PGA Tour.
Bereits 2024 gelingt ihm als zweitem Spieler aus Eichenried nach Stephan Jäger der Sprung auf die große US-Tour. Die starke Samstagsrunde macht ihn jetzt zur wichtigsten deutschen Geschichte dieser dritten Runde.
Verfolger bleiben eng dran
Hinter Rosenmüller bleibt das Feld eng zusammen. Hennie du Plessis liegt ebenfalls bei elf unter Par. Michael Hollick und Jack Senior folgen mit zehn unter Par. Auch Carlos Ortiz startet mit zehn unter Par in seine Runde.
Die Reihenfolge kann sich im Verlauf des Nachmittags noch verschieben. Dennoch hat Rosenmüller den Maßstab gesetzt. Seine 65 erhöht damit den Druck auf die Spieler in den letzten Gruppen.
Schott bleibt in Reichweite
Freddy Schott bestätigt seine stabile Woche mit einer 68. Nach drei Runden steht der Düsseldorfer bei acht unter Par und auf dem geteilten 13. Rang.
Nach zwei Runden mit jeweils 70 Schlägen bringt ihn die dritte Runde unter Par weiter in Schlagdistanz zur erweiterten Spitzengruppe. Auf einem Platz, der mehrere tiefe Scores zulässt, bleibt für Schott am Sonntag eine gute Platzierung realistisch.
Von Dellingshausen verbessert sich
Nicolai von Dellingshausen spielt eine 70 und liegt mit sechs unter Par auf dem geteilten 34. Platz. Nach einer 74 zum Auftakt verbessert er sich am Freitag mit einer 66 deutlich.
Seine dritte Runde hält ihn im Mittelfeld des Wochenendes. Der Abstand zu den vorderen Rängen bleibt jedoch überschaubar.
Schmid und Kölle unterwegs
Matti Schmid und Amateur Finn Kölle sind zu dem Zeitpunkt, als Rosenmüller ins Ziel kommt, noch auf dem Platz. Schmid liegt nach drei gespielten Löchern bei sieben unter Par für das Turnier.
Kölle steht nach acht Löchern bei sechs unter Par. Beide starten mit guten Ausgangslagen in den Moving Day, müssen ihre Runden aber noch zu Ende spielen.
Blick auf den Finaltag
Thomas Rosenmüller schafft sich mit der 65 bei der BMW International Open eine Position, aus der er am Finaltag um den Sieg spielen kann. Entscheidend wird sein, wie die Spieler aus den letzten Gruppen auf seine Vorgabe reagieren.
Nach dem frühen Aus von Martin Kaymer und Marcel Siem sorgt Rosenmüller für die stärkste deutsche Geschichte dieser dritten Runde.
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