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Golf

BMW International Open: Schott mit Eagle ins Wochenende

3. Juli 2026
BMW International Open

Bei der BMW International Open bringt Freddy Schott ein Eagle an der 18 ins Wochenende. Matti Schmid bleibt nach zwei Runden bester deutscher Profi. Auch Amateur Finn Kölle überzeugt bei seinem Debüt auf der DP World Tour.

Schmid bleibt bester Deutscher

Matti Schmid geht als bester deutscher Profi in die beiden Schlussrunden der BMW International Open. Der 28-Jährige spielt im Golfclub München Eichenried eine 67 und verbessert sich mit insgesamt acht unter Par auf den geteilten neunten Rang.

Damit liegt der Regensburger drei Schläge hinter der Spitze. Hennie du Plessis führt das Feld nach zwei Runden mit elf unter Par an. Carlos Ortiz, Michael Hollick und Jack Senior folgen bei zehn unter Par.

Schmid startet solide und nutzt seine Chancen auf den Par-5-Bahnen. Auf seiner zweiten Runde notiert er fünf Birdies. Zwar unterläuft ihm auf der 17 ein Bogey, doch mit einem Birdie an der 18 kommt er wieder auf fünf unter Par für den Tag.

Die Ausgangslage bleibt dennoch offen. Das Feld an der Spitze liegt vor dem Wochenende eng zusammen.

Kölle bestätigt sein starkes Debüt

Noch besser als Schmid spielt Finn Kölle am Freitag bei der BMW International Open. Der Amateur aus dem Golf Club St. Leon-Rot unterschreibt ebenfalls eine 67 und klettert mit sieben unter Par auf den geteilten 18. Rang.

Kölle war am Donnerstag mit einer 70 gestartet. Nun bestätigt er seine Leistung mit fünf Birdies auf der zweiten Runde.

Auf den Back Nine bleibt der 20-Jährige ohne Bogey. Zudem nutzt er besonders die Par-5-Löcher. Sein Ergebnis erhält zusätzliches Gewicht, weil er in Eichenried sein Debüt auf der DP World Tour gibt.

Kölle schafft damit nicht nur den Cut. Er erspielt sich auch eine Ausgangsposition, aus der weitere Schritte nach vorn möglich sind.

Schott beendet Runde mit Eagle

Freddy Schott sorgt bei der BMW International Open für einen starken Abschluss. Zuvor muss der Düsseldorfer an der 16 ein etwas unglückliches Doppelbogey hinnehmen.

An der 18 gerät sein Abschlag etwas zu weit nach rechts in einen Fairwaybunker. Von dort sind es noch 246 Yards bis zur Fahne. Nach längerer Überlegung entscheidet sich Schott dennoch für den Angriffsschlag aus dem Bunker und wählt ein Eisen 4.

Der mutige Entschluss zahlt sich aus. Schott spielt auf dem Par 5 ein Eagle und bringt seine zweite Runde damit auf 70 Schläge. Nach 36 Löchern steht er bei vier unter Par auf dem geteilten 50. Rang.

Von Dellingshausen macht Boden gut

Nicolai von Dellingshausen gelingt nach der 74 zum Auftakt die stärkste deutsche Aufholjagd. Der Düsseldorfer, der 2025 die Austrian Alpine Open gewann, spielt eine 66 und verbessert sich auf vier unter Par.

Mit sechs unter Par am Freitag macht von Dellingshausen deutlich Boden gut. Damit erreicht auch er die Cutmarke und geht ins Wochenende.

Thomas Rosenmüller bleibt ebenfalls im Turnier. Nach seiner 69 zum Auftakt spielt der Münchner eine 71 und steht bei vier unter Par. Damit schafft auch er den Cut auf den Punkt.

Siem und Kaymer scheiden aus

Martin Kaymer scheidet nach zwei Runden aus. Der einzige deutsche Sieger der BMW International Open spielt nach seiner 72 zum Auftakt eine 75 und beendet das Turnier bei drei über Par.

Marcel Siem spielt am Freitag eine 69 und kommt nach seiner 72 zum Auftakt auf drei unter Par. Damit verpasst der Münchner die Cutmarke um einen Schlag.

BMW International Open - Marcel Siem

Marcel Siem sprach bereits am Donnerstag nach seiner ersten Runde offen über seine aktuelle Verfassung. Siem sah vor allem bei der Distanzkontrolle noch Reserven und beschreibt sein Spiel derzeit nicht als konstant genug. Dennoch bleibt die BMW International Open für ihn ein besonderes Turnier.

Fünf Deutsche im Wochenende

Matti Schmid, Finn Kölle, Freddy Schott, Nicolai von Dellingshausen und Thomas Rosenmüller schaffen bei der BMW International Open den Cut. Schmid und Kölle liegen dabei am nächsten an der Spitze.

Schott, von Dellingshausen und Rosenmüller starten dagegen von der Cutmarke aus in die Schlussrunden. Die niedrigen Scores in München-Eichenried zeigen jedoch, dass am Wochenende weiter Bewegung im Feld möglich ist.