
USA vs. Europa: Wer gewinnt den Ryder Cup 2025? Der große Check kam zu einem Unentschieden. Heute gibt es daher den Tiebreaker: die Fans und ihre Gesänge!
Morgen ist es endlich so weit. Am Freitag (26. September) beginnt in New York auf dem Bethpage Black Course der Ryder Cup 2025 – das Event, auf das Golffans seit zwei Jahren gespannt warten. Holen sich die USA den Titel zurück oder gewinnen die Europäer nach Rom auch Ryder Cup Nummer 45?
Um diese Fragen zu beantworten, haben wir in den vergangenen Tagen beide Teams nach Kategorien verglichen. Wir haben uns die Qualität und Formstärke der Spieler angeschaut, auf die Erfahrung und den Erfolg der Spieler geblickt, den Platz in Bethpage genauer unter die Lupe genommen, die Teamchemie und die Atmosphäre in New York analysiert und auch einen Blick auf die Captains-Teams geworfen. Das Ergebnis: Ein Unentschieden: 3:3. Beide Teams hatten jeweils in drei Kategorien die Nase vorne. Heute soll es in einem Tiebreaker also darum gehen, wer den finalen Entscheidungspunkt holt und mit dem Sieg nach Hause geht. Die Kategorie: Die Fans und ihre Gesänge.
Kreative Europäer gegen eintönige US-Amerikaner
Böse Zungen würden behaupten, an dieser Stelle sei eine Kategorie gewählt worden, in der die US-Amerikaner keine Chance haben. Denn das haben sie nicht. Doch Fangesänge und der kreative Support von den Rängen gehören im Ryder Cup eben dazu. Zwar sind die lustigen und schrägen Outfits der US-amerikanischen Hardcore-Fans mindestens ein genauso großes Spektakel wie die der Europäer, doch sind sie den diesjährigen Gästen im verbalen Support einfach nicht gewachsen.
Ryder Cup: Jeder Europäer bekommt seinen eigenen Song
Während die Schlachtrufe der Amis, das zeigte nicht zuletzt die Eröffnungsfeier des Ryder Cups am Mittwoch, über ein lautes „U – S – A“ eigentlich nie hinausgehen, bekommt im europäischen Team jeder Spieler von den Fans sein eigenes Lied. Meist auf der Basis von bekannten Liedern wie „Zombie“ (The Cranberries) dichten die Fans dann Gesänge wie: „He’s in your head, in your head, Rory, Rory, Rory, y, y, y.“
Nicht weniger schön ist das bekannte „Europe’s on fire, the USA is terrified“ statt „Freed from desire, mind and senses purified“ aus dem gleichnamigen Song von Gala. Verantwortlich für die Texte, die bei manchen Spielern noch deutlich kreativer ausfallen als im McIlroy-Beispiel, ist übrigens die Fangruppe Guardians of the Cup.
Fazit: Europa gewinnt den Ryder Cup
So viel jedenfalls steht fest: Dieser Punkt geht klar an das Team von Luke Donald. Damit haben wir einen Endstand. USA 3:4 Europa
Nicht nur wegen dieses etwas künstlich herbeigeführten Siegs, sondern auch, weil es die Vergangenheit bewiesen hat, glauben wir, hat Europa tatsächlich realistische Chancen, den Cup zu verteidigen. Einschätzung und Tipp des Autors: Team Europa geht nach dem Miracle of Medinah 2012 auch aus dem Battle of Bethpage mit 14 ½ zu 13 ½ als Sieger hervor.
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