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LET – Franziska Friedrich

Die Ladies European Tour


Blauer Himmel, Meer und Strand: die Costa del Sol bietet alles für den perfekten Urlaub – und für Golf Proetten! Die LET geht 2021 schon in ihre 32. Saison. Wie schon im vergangenen Jahr will man COVID-19 trotzen und viele Turniere stattfinden lassen. Die Tour startet meist in Australien, das sich als zusätzlicher Austragungsort etabliert hat. Das Finale des Race to Costa del Sol wird allerdings in Spanien ausgespielt.

In Andalusien fanden im letzten Jahr zum sechsten Mal die Andalucía Costa del Sol Open de España de Golf Femenino statt. Klingt nicht nur genial, ist es auch. Das Saisonfinale der LET wurde 2020 von der dominierenden Spielerin der Saison gewonnen – Emily Kristine Pedersen. Die Dänin lag nach vier Runden 15 unter Par und damit vier Schläge vor der Konkurrenz. Die 600.000 Euro Preisgeld bieten dabei abseits des besten Wetters natürlich auch einen kleinen Anreiz. Das Frauengolf tritt langsam, aber sicher aus dem Schatten der männlichen Konkurrenz heraus. Egal ob in Europa oder dem Rest der Welt – die Touren werden immer größer!

LET – Franziska Friedrich
© Manon Guenot

Der Traum von der LET

Mit dabei ist seit 2019 auch Franziska Friedrich. Sie hat ihr zweites Jahr als Proette auf der Ladies European Tour hinter sich. Durch ihre Position in der Order of Merrit, der Geldrangliste, kann Franziska nur ausgewählte Turniere mitspielen. Im Interview erzählt sie, dass sie mit ihren acht gespielten Turnieren im Jahr 2020 schon sehr zufrieden ist. Dabei sprang unter anderem ein starker neunter Platz im Team-Wettbewerb in Saudi-Arabien heraus.

„Ich schätze mich sehr glücklich, jeden Tag meiner Leidenschaft nachgehen zu können und dabei gleichzeitig die Welt zu bereisen“ – erzählt Franziska begeistert. Einfach ist es jedoch nicht, sich für die LET zu qualifizieren. Die 90 erfolgreichsten Spielerinnen des Vorjahres erhalten eine Tourkarte für die folgende Saison. Den Erfolg gibt die Order of Merrit aus. Spielerinnen, die sich nicht in den Top 90 wiederfinden, müssen sich über die LET Q-School qualifizieren. Das mehrstufe Qualifikationsturnier findet meist in Marokko und Spanien statt.

Auch auf der zweiten Tour in Europa, der LET Access Series, können sich Proetten für die LET qualifizieren. Wer nach der Saison in den Top 5 liegt, qualifiziert sich direkt. Die Positionen sechs bis 20 müssen noch die Q-School spielen, um es auf die Tour schaffen zu können.

Franziska Friedrich
© Daniel H. Stauffer

Atemberaubende Blicke in den schönsten Ecken der Erde

Die Ladies European Tour findet seit 1979 statt. Über 130 Playing-Pros spielen Woche für Woche in den schönsten Ecken Europas um den Turniersieg. In der Saison 2020 wurden durch die Corona Pandemie nur 13 Turniere ausgetragen – in den Jahren davor waren es fast 30. Die Turniere fanden in Schottland, Frankreich und Spanien, aber auch in Südafrika und Australien statt.

Die South African Women’s Open im Westen Südafrikas sowie der Saisonstart im Bonville Golf Resort in Australien bieten dabei besondere Erlebnisse. Wer träumt nicht davon, unweit des Pazifischen Ozeans Golf spielen zu können und dabei auch noch Geld zu verdienen. Ein weiteres Highlight bietet da sicherlich die Omega Dubai Moonlight Classic im Emirates Golf Club. Der Golf Course in Dubai liegt direkt am Persischen Golf und bietet in jede Himmelsrichtung einen atemberaubenden Blick.

Konkurrenz stärkt das Geschäft

Konkurrieren muss die LET seit jeher mit der Ladies Professional Golf Association, der LPGA. Die Tour in den USA wurde schon 1950 gegründet und stellt Preisgelder von bis zu 4,5 Millionen Euro. Erst Mitte Dezember gewann die Südkoreanerin Kim A-Lim die U.S. Women’s Open und ein Preisgeld von 1 Million Dollar.

Auch durch solche Preisgelder lockt die LPGA Spielerinnen in die USA und weg aus Europa. Eine Spielberechtigung für die LPGA ist deshalb auch ein Ziel von Franziska Friedrich. Eine Etablierung auf der LET ist jedoch das gegenwärtige Ziel. Die Konkurrenz auf der LPGA ist nämlich noch größer und stärker.

LET – Franziska Friedrich
© Tristan Jones

„Seid fleißig und bleibt geduldig“

Zu den Preisgeldern der LPGA muss sich die LET erst noch entwickeln. Je populärer der Golfsport in Europa wird, desto eher können Sponsoren an Land gezogen werden. Auch deshalb braucht Europa neue Gesichter, die für sportliche Leistung stehen und Aushängeschilder darstellen. Franziska Friedrich hat als Ziel für 2021 ausgegeben, in die Top 50 auf der LET zu kommen. Damit hätte sie eine Tourkarte für die folgende Saison sicher. Ihr Tipp für Mädchen, die Proette werden wollen: „Seid fleißig und bleibt geduldig“.

TourenDetails
Europa
Ladies European Tour
  • Qualifikation über die LET Access Series
  • Gesamtpreisgeld bis fast 18 Mio. Euro
LET Access Series
  • Teilnahme ab 18 Jahren und Handicap 2
  • Qualifikation zur LET für die Top 30 der Q-School
USA
LPGA
  • Höchste Tour in den USA (wie PGA Tour)
  • Bis zu 4,5 Mio. Euro Preisgeld pro Turnier
Symetra Tour
  • Qualifikation zur LPGA
  • 4 Mio. Euro Preisgeld über 24 Turniere