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Golf

Amundi German Masters 2024 – Mit Blick auf Olympia – Deutsche Spielerinnen hautnah

24. April 2024
Amudi German Masters 2024 wichtiges Turnier für die Frauen Golfelite

Es wird wieder spannend! Denn vom 16. bis 19. Mai findet das German Masters erneut im Golf- und Country Club Seddiner See statt.

Jedoch geht es bei unseren deutschen Spielerinnen dieses Mal nicht nur um eine bevorstehende Solheim-Cup-Nominierung, sondern auch um eine Qualifikation für die Olympischen Spiele. Das German Masters bietet dieses Jahr also nicht nur atemberaubende Bilder des Damengolfs, sondern auch eine seltene Gelegenheit, im Rennen um die Nominierung für die Olympischen Spiele mitzufiebern. In Bezug auf die Nominierungen steht vor allem unsere junge deutsche Rookie-Star-Athletin Alexandra Försterling im Rampenlicht. Die 24-jährige Profi-Golferin hat in ihrer kurzen Profi-Karriere schon einige Erfolge verzeichnen können und vor allem in den letzten Wochen wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation erspielt. Erst vor Kurzem konnte sich die junge Spielerin drei Turniersiege innerhalb von nur zehn Starts auf der LET sichern und hat damit eine nicht so leicht zu übersehende Gewinnquote abliefern können. Zudem ist sie mit ihren Turniererfolgen im OWGR (Official World Golf Ranking) auf Esther Henseleit und Olivia Cowan aufgerückt. Nun konkurrieren die drei Spielerinnen um eine Nominierung für die Olympischen Spiele.

Sophie Witt gehört ebenso zu den deutschen Rookie-Spielerinnen, die man bei den German Masters verfolgen kann. Die junge, 21-jährige Golferin wechselte schon im Alter von 19 Jahren ins Profilager. In ihren ersten Jahren als Profi konnte sie schon viele Erfahrungen sammeln und in einigen Turnieren oben mitspielen. Die junge Athletin zeichnet sich durch ihre charmante und bodenständige Art aus, die von vielen Fans bei den German Masters immer wieder wahrgenommen wird. Wir haben uns mit Sophie unterhalten und sie zu den diesjährigen German Masters befragt:

Golf’n’Style: Wie ist es für dich, in der Heimat zu spielen? Empfindest du mehr Druck, bekannte Gesichter zu sehen, oder freut es dich?

Sophie: Es ist immer etwas Besonderes, auf deutschem Boden aufzuteen, auch wenn Berlin eher weiter weg von meinem Zuhause ist. In den letzten Jahren kamen einige Bekannte von mir vorbei, die mich auf dem Platz unterstützt und angefeuert haben. Das freut mich jedes Jahr sehr, vor allem, weil ich einige von ihnen über das Jahr auch nicht oft treffen kann. Ich gebe bei jedem Turnier mein Bestes, aber bei einem deutschen Turnier möchte man sich natürlich noch mehr von seiner Schokoladen-Seite zeigen.

Golf’n’Style: Was ist das Besondere an einem deutschen Turnier?

Sophie: Es ist wunderbar, dass sich ein deutsches Turnier auf der LET etabliert hat, denn ein solches Turnier gibt einen enormen Schub es für den deutschen, weiblichen Golfsport, der sich aktuell in die richtige Richtung entwickelt.

Golf’n’Style: Wie bereitest du dich auf die German Masters vor?

Sophie: Da ich den Platz in Seddin in den vergangenen zwei Jahren schon gespielt habe, kenne ich ihn ganz gut und werde mich, so wie bei jedem anderen Turnier, auf die wichtigsten Punkte konzentrieren, die man auf dem Platz braucht, um gut zu scoren.

Golf’n’Style: Hast du denn ein Lieblingsloch im Golfclub Seddiner See?

Sophie: Haha, puh, das ist eine gute Frage. Ich denke die 16, weil man dort am Ende für gute Schläge noch mal belohnt werden kann.

Wir freuen uns, Sophie bei den German Masters verfolgen zu können und drücken ihr ganz fest die Daumen sowie allen anderen deutschen Proetten natürlich auch, denn wer möchte nicht gern nach Paris?

Fotos: Getty Images, Amundi German Masters

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