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BMW i3

BMW i3 – Der Avantgardist unter den Elektroautos

Der aktuelle BMW i3 überzeugt mit ständig überarbeiteten und dadurch modernsten E-Technik-Features und hoher qualitativer Verarbeitung. Wir haben ihn für Sie getestet.

Seit die Bundesregierung die Zuschüsse für den Kauf eines Elektroautos beträchtlich  aufgestockt hat, zieht das Argument, E-Autos seien viel zu teuer, nicht mehr – das gilt besonders für kleine, günstigere Modelle. Es muss ja nicht immer ein Porsche Taycan oder Tesla sein. Wenn man jetzt noch die momentan geltende Mehrwertsteuersenkung hinzurechnet, kann man locker weitere knapp 1000 Euro sparen. Das Problem ist nur: Der Markt für Elektroautos ist aktuell wie leergefegt und nur wenige Modelle sind kurzfristig verfügbar. Nicht zuletzt, weil krisenbedingt viele Werke der Autobauer stillstanden, wodurch die Produktions- und Lieferketten für Wochen oder gar Monate unterbrochen waren. Es gibt allerdings ein bekanntes Modell, das in Bezug auf die Technik des Elektroantriebs absolut „state of the art” und jetzt schnell verfügbar ist: den BMW i3. Schon im Jahr 2013 erschien der i3 erstmals auf unseren Straßen und gab mit seinem besonderen Design auch optisch einen Vorgeschmack auf die Mobilität der Zukunft. Wir sind die aktuelle Version des BMW i3 Probe gefahren, um zu testen, ob sich ein Kauf nach wie vor lohnt.

BMW i3

Der Innenraum: Viel Platz und einfaches Handling

Bereits beim Einsteigen merkt man, dass dies kein E-Auto-Umbau einer Verbrennerserie, sondern ein eigenständiges Modell ist. Der geräumige Innenraum bietet auch großen Fahrern viel Platz. Die Technik lässt sich fast komplett rund um das Lenkrad herum bedienen. Die Schaltung wird durch einen Drehknopf am Lenkrad angewählt, wobei es hier nicht viel zu wählen gibt: Einschalten, Fahren, Leerlauf und Rückwärts, mehr gibt es nicht. Alle Anzeigen sind auf einem kleinen Digitaldisplay hinter dem Lenkrad angeordnet. Über klassische Knöpfe lassen sich dann noch das Navi, Entertainment, die Klimatisierung und die Warnleuchten bedienen. Alles kinderleicht. Wo es möglich ist, hat BMW nachwachsende oder recycelte Materialien verbaut. Somit ist das Auto zu rund 95 Prozent recycelbar – das gilt sogar für die Batterie. Auf den hinteren Sitzen können zwei Insassen bequem sitzen. Hier ist der Einstieg über die sich nach hinten öffnende halbe Tür erwähnenswert, die sogenannte Coach Door. Der i3 ist also kein echter Viertürer, aber man kann trotzdem easy einsteigen. Der Kofferraum ist überschaubar, aber für einmal Golfgepäck völlig ausreichend. Wenn man den Driver anderweitig verstaut, bekommt man ein Bag und einen Trolley ohne Umklappen der Rückbank hinein.

Die Reichweite: Besser als erwartet

Auf der Straße merkt man natürlich gleich den Elektromotor. Wer an der Ampel gern zügig anfährt, liegt hier ganz weit vorn. Je nachdem, ob man den Fahrmodus „eco“, „komfort“ oder „sportlich” wählt, gelangt man besonders stromsparend oder extra zügig von A nach B. Im eco-Modus sollte man nicht schneller als mit 120 km/h über die Autobahn brausen – ansonsten weist eine Anzeige im Display freundlich darauf hin, doch bitte die Geschwindigkeit zu reduzieren. Den Sport-Modus testen wir mit 160 km/h, was der Höchstgeschwindigkeit entspricht. Das leistungsstarke neue Batteriesystem, das in den aktuellen Modellen verbaut ist, erhöht die Reichweite laut BMW auf 260 km. Als wir einsteigen, wird die Reichweite bei voll geladener Batterie mit 217 km angegeben. Nach einem Wechsel in den eco-Modus springt sie sofort auf 240 km. Die ersten 40 km auf der Autobahn ziehen aber auch in diesem Modus etliches an Strom. Die Rekuperation, dass Aufladen der Batterie durch Abbremsen des Motors, funktioniert hier natürlich nicht. Wer bremst schon auf der Autobahn, wenn kein Stau ist? Doch in den verbleibenden 6 km Stadtverkehr bis zum Büro mit etlichen Ampelschaltungen lädt die Batterie sich erfreulich schnell wieder auf. Am Ende der Fahrt zeigt das Display 190 km Restreichweite an – was also genau BMWs Reichweitenangabe entspricht – und das, obwohl Radio, Klimaanlage und Sitzheizung an waren. Dass der BMW i3 in Qualität und Leistung hält, was er verspricht, kann man auch daran ablesen, dass der Elektro-Flitzer in der Flotte eines großen Car-Sharing-Unternehmens auf deutschen Straßen unterwegs ist.

BMW i3 Technik
Fahrgastzelle aus kohleverstärktem Kunststoff, dadurch ist der Wagen leicht. Unter dem Kofferraum befindet sich der 39,9 kw starke Hochleistungsakku.

Fazit: Gute Wahl für alle, die schnell E-Auto fahren wollen

Es gibt zwei Modellvarianten, den BMW i3 mit 170 PS und den sportlichen i3s mit 184 PS. Sechs mögliche Duo-Außenfarben und verschiedene optionale Ausstattungspakete bieten technisch sowie optisch alles, was man sich wünschen kann. Die nächste Stromtankstelle findet man mithilfe der fest im Auto installierten SIM-Karte oder über die i3 App. Praktisch: Mit der App kann man auch die Klimaanlage fernsteuern oder zu den nächsten öffentlichen Verkehrsmitteln navigieren. Die Ladezeit des i3 beträgt ca. 40 Minuten an einer Schell-Ladestation, 3 bis 6 Stunden an der Wallbox und 6 bis 8 Stunden an einer Haushaltssteckdose. Unserer Meinung nach ist der BMW i3 eine echte Option für alle, die ein technisch ausgereiftes und qualitativ hochwertiges, aber vor allem schnell verfügbares E-Auto suchen. Nutzen Sie die Steuervorteile und fahren Sie ab sofort umweltbewusst auf unseren Straßen!

BMW i3 Fact Sheet

 

Mit freundlicher Unterstützung durch B&K.