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Hideki Matsuyama Waste Management

Masters – Matsuyama gewinnt als erster Japaner ein Major

Beim ersten Major des Jahres schrieb Hideki Matsuyama Golfgeschichte. Noch nie zuvor konnte ein Japaner eines der vier größten Turniere gewinnen. Nun aber setzte sich der 29-Jährige gegen die besten Spieler der Welt durch und holte sich den Sieg bei den Masters.

Augusta 2021. Es fühlt sich noch gar nicht so lange her an, dass hier das letzte Masters stattfand und das liegt daran, dass es noch gar nicht so lange her ist. Das traditionell im April jeden Jahres stattfindende erste Major des Jahres, wurde aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr auf den November verschoben und so kam es, dass nun binnen weniger als eines halben Jahres bereits das nächste Masters Tournament ausgetragen wurde. Die Vorfreude der Golf-Welt war riesig.

Einziger Wehrmutstropfen schien die Abwesenheit Tiger Woods zu sein, dessen schwerer Verkehrsunfall und dessen Folgen ihn noch ausbremsten. An dieser Stelle wünschen wir dem fünfmaligen Masters-Champion noch einmal alles Gute und eine schnelle Genesung. Ansonsten waren alle großen Namen, die man auf dem Platz in Georgia erwartet, mit von der Partie.

Und so ging es dann auch schon in den ersten Turniertag, bei dem vor allem ein Golfprofi sie alle vorführte. Nach zwei Bogeys zu Beginn der Runde, schaffte es der Masters-Zweitplazierte von 2015 und 2017, Justin Rose, noch eine starke Runde von 65 hinzulegen und kam mit -7 ins Clubhaus. Vier Schläge Vorsprung auf den Zweiten, Hideki Matsuyama, nach Tag 1? Eine echte Ansage.

Doch leider konnte der Engländer die starke Anfangsform nicht bestätigen. Nach zwei Even/Par Runden am Freitag und Samstag zogen einige Spieler mit dem 40-Jährigen gleich, darunter auch der so formstarke junge US-Amerikaner Will Zalatoris. Hideki Matsuyama spielte indes seine ganz eigene Runde. Gerade erst mit den Führenden gleichgezogen, hatte der 29-jährige Japaner auf einmal die Nase deutlich vorne. Dank eines Egales auf der 15 und zweier Birdies auf den Löchern 16 und 17, hatte Matsuyama urplötzlich vier Schläge Vorsprung und ging mit eben diesem Vorteil auch auf die Schlussrunde.

Große Namen wie Rory McIlroy, Titelverteidiger Dustin Johnson oder Masters-Sieger von 2017, Sergio Garcia, waren zu dem Zeitpunkt übrigens schon an dem Cut gescheitert und hatten somit keine Chance mehr auf einen Sieg.

Ein paar Favoriten weniger, die es für Matsuyama galt auszuschalten. Doch trotzdem entschied sich der Japaner dazu, die Sache noch einmal spannend zu machen. War er noch sieben Löcher vor Schluss mit sieben Schlägen Vorsprung in Führung, spielte er gegen Ende der Runde noch drei Bogeys. Gleichzeitig gelangen Verfolger Zalatoris einige Birdies und so wurde es noch einmal eng. Am Ende aber reichte Hideki Matsuyama ein 1-Schlag Vorsprung für seinen ersten Major-Erfolg.

Und nicht nur für ihn war dieser Sieg bei einem der vier größten Golfturniere etwas ganz Besonderes, sondern auch für sein Heimatland. Noch nie zuvor konnte ein Japaner ein Major gewinnen. Hideki Matsuyama hat Golf-Geschichte geschrieben.

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Ein Beitrag geteilt von The Masters (@themasters)