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Genesis Invitational – Max Homa siegt vor ewigem Zweiten Tony Finau

Legendärer Austragungsort – legendäres Turnier. Der Riviera Country Club, Heimat so einiger Hollywoodstars und Profisportler wie Jack Nicholson, Mark Wahlberg oder Super Bowl Champion Tom Brady hat wieder einmal das Genesis Invitational ausgetragen. In dem mit Stars gespickten Turnier konnte sich im Playoff am Ende Max Homa vor Tony Finau durchsetzten.

Lange hatte es ganz danach ausgesehen, als ob sich der junge US-Amerikaner Sam Burns seinen ersten Titel auf der PGA Tour sichern würde. Der Mann aus Louisiana begann stark, spielte am ersten Turniertag eine 64 (-7). Und auch am Freitag gelang dem 24-Jährigen viel. Eine bogeyfreie 66 war erneut das beste Tagesergebnis und brachte ihm vor dem Movingday bereits eine Führung von 5 Schlägen ein. In den Samstag startend waren so einige Spieler bereits nicht mehr mit dabei, die zuletzt in starker Form waren. Neben Sergio Garcia (ihm fehlte nur ein Schlag), verpassten auch Bryson DeChambeau, Rory McIlroy und Justin Thomas den Cut. Letztere sogar sehr deutlich.

 

Der Movingday brachte nicht nur Burns eine weniger gute Runde von 74 Schlägen ein. Auch wegen schlechter Wetterverhältnisse, spielten lediglich 11 Spieler Runden unter Par (die beste lag bei -2). Der Samstags-Runde wurde dann schließlich wegen  zu starken Windes unterbrochen und am Sonntag früh weitergespielt.

 

Immerhin noch mit zwei Schlägen Vorsprung (-11) ging es für Sam Burns gemeinsamen mit Dustin Johnson und Matthew Fitzpatrick auf die Schlussrunde, auf der sich Burns zunächst weiter absetzen konnte. 4 Birdies und kein Bogey auf den ersten 9 Löchern – so konnte es weitergehen. Doch dann kamen bei Burns die Nerven ins Spiel. Auf den eigentlich einfachen Löchern 10 und 11 spielte er nur Par, darauf folgten 3 Bogeys. Und die Konkurrenz? Dustin Johnson und Matthew Fitzpatrick konnten die Probleme des Flightpartners nicht nutzen, denn sie hatten mit ihren eigenen zu kämpfen. Die große Chance für die Flights die zuvor gestartet waren. Dort spielten sich Tony Finau und Max Homa Schlag für Schlag näher an den Sieg heran und überholten den am Ende geschlagenen Sam Burns.

 

Max Homa hatte, weil Finau mit ihm schlaggleich war, aber seine Runde schon beendet hatte, die große Chance, sich auf der 18 den Sieg zu holen. Ein Putt von ungefähr 1,20m musste dafür zum Birdie fallen. Doch er lippte aus und damit ging es zwischen Homa und Finau ins Playoff. Dafür ging es für die beiden auf das kurze Par 4, die 10. Beide spielten hier das Par. Das nächste Playoff-Loch war die 14, ein Par 3. Tony Finau schlug zuerst ab und traf lediglich einen der beiden linken Grün-Bunker. Die Chance für Max Homa das Event zu gewinnen. Sein Abschlag landete knapp 4 Meter neben der Fahne auf dem Grün und so reichte ihm am Ende das Par um sich den Sieg in dem Playoff zu holen.

 

Besonders bitter ist das Ergebnis am Ende für Tony Finau. Der abermals 2. wird und nun seit fast 5 Jahren auf einen Sieg auf der PGA Tour wartet. Sein bisher einziger Erfolg war 2016 damals der Sieg bei der Puerto Rico Open, die er in einem Playoff gewann. Seither hat er alle 3 Playoffs, in denen er stand verloren.

 

Viellicht gelingt dem formstarken Finau ja ein Sieg beim kommenden Event, das gemeinsam von der PGA Tour und der European Tour ausgetragen wird, dem World Golf Championship, bei dem die größten Namen beider Touren aufeinandertreffen. Ein spannendes Golfwochenende steht bevor! Viel Spaß beim Verfolgen. Bleiben sie schwungvoll.