
Die 24. Saison des Deka Golf-Cups ist entschieden. Bei drei Bundesfinals auf den Green Eagle Golf Courses, im Weimarer Land und im Golf-Resort Achental spielten 160 Golferinnen und Golfer um die Titel. Neben den Einzelwertungen standen vor allem die Teamentscheidungen im Mittelpunkt. Für eine etwas andere sportliche Herausforderung sorgte Ski-Weltcup-Siegerin Michaela Gerg.
Drei Bundesfinals, drei Golfanlagen und 160 Spielerinnen und Spieler: Der Deka Golf-Cup hat seine 24. Saison mit den Finalturnieren Nord, Mitte und Süd beendet. Nach insgesamt 32 Qualifikationsturnieren mit rund 3.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es für die Qualifizierten zum Saisonabschluss noch einmal um Brutto- und Nettosiege, Sonderwertungen und die Teamtitel.
Gespielt wurde auf drei durchaus unterschiedlichen Bühnen. Das Bundesfinale Nord führte zu den Green Eagle Golf Courses bei Hamburg, das Finale Mitte ins Spa & Golf-Resort Weimarer Land und für die Teilnehmer des Bundesfinales Süd ging es ins Golf-Resort Achental.
Walsrode, Hamburg und Esslingen-Nürtingen holen die Teamtitel
Besondere Bedeutung hat beim Deka Golf-Cup traditionell die Mannschaftswertung. Jeweils fünf Finalisten der beteiligten Sparkassen treten gemeinsam als Team an.
Beim Bundesfinale Nord setzte sich die Kreissparkasse Walsrode vor der Sparkasse Hameln-Weserbergland durch. Im Finale Mitte gewann die Hamburger Sparkasse vor der Sparkasse Leverkusen. Die Hamburger waren aus Termingründen nicht im Nord-, sondern im Mitte-Finale gestartet.
Den dritten Teamtitel der Saison holte im Süden die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. Rang zwei ging hier an die Sparkasse Zwickau.
Bruttosiege bei den drei Bundesfinals
Auch in den Einzelwertungen gab es auf allen drei Anlagen Entscheidungen bei Damen und Herren. Im Norden gewann Sonja Zimmermann von der Stadt-Sparkasse Solingen die Bruttowertung der Damen. Bei den Herren setzte sich Hannes Ruhnau von der Sparkasse Krefeld durch.
Beim Bundesfinale Mitte gingen gleich beide Bruttosiege an Teilnehmer der Hamburger Sparkasse: Imke Busch gewann bei den Damen, Ulf Jähnke bei den Herren.
Ein ähnliches Bild gab es beim Süd-Finale. Dort kamen beide Bruttosieger aus dem Team der Taunus Sparkasse. Jutta Roth entschied die Damenwertung für sich, Kay Buchheister gewann bei den Herren.
Hinzu kamen die Entscheidungen in jeweils drei Nettoklassen. Im Norden gingen die Siege an Jürgen Ahrens, Manuela Schulz und Velten Nicolai Eickhoff. In der Mitte gewannen Luis Hußmann, Julius Maaßen und Dr. Silke Hoffmann-Bär. Beim Süd-Finale setzten sich Jan-Niklas Reimann, Dr. Frank Lebsanft und Kerstin Michel in ihren jeweiligen Klassen durch.
100.000 Euro warten vergeblich auf ein Ass
Eine besondere Spannung lag auf jeweils einem Par 3 der drei Finalplätze. Dort war ein Hole-in-One mit einem ungewöhnlichen Preis verbunden: Für ein Ass war ein Anlagevermögen in Höhe von 100.000 Euro ausgelobt.
Doch der große Treffer blieb aus. Keiner der 160 Finalisten lochte mit dem ersten Schlag ein.
Treffsicherheit war dennoch gefragt. In den klassischen Sonderwertungen Nearest to the Pin und Longest Drive wurden ebenfalls Sieger ermittelt. Die längsten Abschläge der Finalserie gelangen Sonja Zimmermann mit 226 Metern bei den Damen und Julian Mayer mit 276 Metern bei den Herren – beide beim Bundesfinale Nord.
Bemerkenswert verlief das Nearest to the Pin der Damen im Weimarer Land: Dort traf keine Spielerin das Grün. Der vorgesehene Preis wurde deshalb unter den Teilnehmerinnen verlost.
Wenn eine Ski-Weltcup-Siegerin am Par 3 wartet
Abseits der eigentlichen Turnierrunden bekamen die Finalisten eine zusätzliche sportliche Aufgabe. Ski-Weltcup-Siegerin Michaela Gerg trat bei „Beat the Olympionike“ während der Einspielrunde am Par 3 gegen die Teilnehmer an.
Das Prinzip war einfach: Wer seinen Ball näher an die Fahne spielte als Gerg, bekam die Chance auf einen besonderen Preis. Bei der anschließenden Abendveranstaltung wurden aus den erfolgreichen Herausforderern Gewinner ausgelost. Gerg hatte dafür ein durchaus persönliches Stück Sportgeschichte mitgebracht: einen Original-Pokal aus ihrer frühen Zeit als Skirennfahrerin.
„Das Bundesfinale war ein echter Knaller“, sagte Gerg nach den Finaltagen. Besonders die Begegnungen mit den Teilnehmern beim direkten Duell am Par 3 hätten für sie zum Erlebnis gehört.
60 Birdies und 588 Pars
Auch die Statistik liefert einen Eindruck davon, was während der drei Bundesfinals auf den Plätzen passierte. Insgesamt notierten die Teilnehmer 60 Birdies und 588 Pars.
Dazu kamen Team-Challenges abseits der klassischen Turnierwertung. Beim Nord-Finale gehörte beispielsweise ein Chip auf ein im Wasser liegendes Boot zu den Aufgaben.
Nach drei Bundesfinals ist damit die 24. Saison des Deka Golf-Cups abgeschlossen. Sportlich standen am Ende nicht nur sechs Bruttosieger und zahlreiche Gewinner der Netto- und Sonderwertungen fest. Vor allem die drei Teamtitel sorgten noch einmal für einen Wettbewerb, bei dem nicht ausschließlich das eigene Score-Ergebnis zählte.
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