
Hero Dubai Desert Classic: Dritte Runde bringt klare Führungsstruktur
Beim Hero Dubai Desert Classic hat sich am Moving Day erstmals eine deutliche Führung herausgebildet. Nach drei gespielten Runden liegt Patrick Reed vier Schläge vor dem Feld und geht mit komfortabler Ausgangslage in den Finaltag im Emirates Golf Club. Der US-Amerikaner nutzte den Samstag für eine kontrollierte, zugleich entschlossene Runde und setzte sich damit vom internationalen Verfolgerfeld ab.
Starker Auftakt, stabile zweite Neun
Reed war mit einer knappen Führung in den Samstag gestartet, sah sich auf den ersten Löchern jedoch früh unter Druck. Francesco Molinari, der nach der ersten Runde geführt hatte, eröffnete mit drei Birdies in Serie und schloss zunächst auf. Reed hielt dagegen, blieb trotz einzelner Fehler stabil und übernahm noch vor dem Turn erneut die alleinige Führung.
Auf den zweiten neun Löchern baute der Masters-Sieger von 2018 seinen Vorsprung konsequent aus. Weitere Birdies sorgten dafür, dass er sich bis auf 14 unter Par absetzen konnte. Während andere Spieler punktuell Chancen liegen ließen, blieb Reed im Rhythmus und vermied größere Schwankungen.
Puig und Hovland in Lauerstellung
Hinter dem Führenden arbeitete sich David Puig auf Rang zwei nach vorne. Der Spanier beendete seine Runde mit zwei Birdies und unterschrieb eine 66, die ihn auf zehn unter Par brachte. Damit positionierte er sich als erster Verfolger vor dem Finalsonntag.
Einen Schlag dahinter folgt Viktor Hovland, der mit einer bogeyfreien 65 eine der besten Runden des Tages spielte. Auch Andy Sullivan hielt Anschluss an die Spitzengruppe, obwohl er auf der Front Nine Rückschläge hinnehmen musste. Drei Birdies auf den zweiten neun Löchern hielten ihn dennoch im Rennen.
Breites internationales Verfolgerfeld
Auf den weiteren Plätzen bleibt das Feld eng gestaffelt. Molinari teilt sich Rang fünf mit seinem Landsmann Andrea Pavan bei acht unter Par. Dahinter folgen unter anderem Thorbjørn Olesen und Jorge Campillo, die ebenfalls noch in Reichweite liegen, sofern der Finaltag Bewegung ins Leaderboard bringt.
Die dritte Runde zeigte dabei erneut, wie eng das Niveau im oberen Bereich beieinanderliegt, denn bereits kleine Schwankungen im Spiel führten zu spürbaren Verschiebungen im Klassement.
Deutsche Spieler im Mittelfeld
Aus deutscher Sicht präsentierte sich das Turnier am Samstag solide, ohne dass ein Angriff auf die Spitzenränge gelang. Marcel Schneider spielte mit einer 68 seine bislang beste Runde der Woche und verbesserte sich auf zehn unter Par Gesamtscore bis auf Rang 212. Damit bleibt er zwar deutlich hinter der Spitze, zeigte jedoch eine positive Entwicklung zum Wochenende hin.
Freddy Schott rangiert nach einer 70 auf Gesamtscore 215, während Nicolai von Dellingshausen nach einer 72 ebenfalls im hinteren Bereich des Klassements bleibt. Beide Deutschen bewegen sich vor dem Finaltag im erweiterten Mittelfeld, wobei eine deutliche Verbesserung nötig wäre, um noch spürbar Boden gutzumachen.
Klare Ausgangslage vor dem Finalsonntag
Vor der Schlussrunde deutet vieles darauf hin, dass Patrick Reed das Turnier aus eigener Kraft kontrollieren kann. Der Vorsprung von vier Schlägen verschafft ihm taktische Optionen, während die Verfolger auf ein fehlerfreies Spiel und zusätzliche Chancen angewiesen sind. Zugleich bleibt der Emirates Golf Club ein Platz, der schnelle Richtungswechsel zulässt, sodass der Finaltag sportlich offen bleibt.
Weitere Beiträge








