fbpx
Logo Golf'n'Style png

Abonnieren Sie den Golf’n’Style Newsletter

Verpassen Sie keine Neuigkeiten mehr rund um die Themen Golf, Lifestyle und Reisen!

Folgen Sie uns auf:

Beginnen Sie Ihre Suche indem Sie im Eingabefeld etwas eingaben und dann die EINGABETASTE drücken, um die Suche zu starten. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.





Paul Ripke

Hau drauf, Paul! – Paul Ripke im Interview

Hinnerk Baumgarten sprach mit dem Sportfotograf, Podcaster und Content Creator Paul Ripke darüber, was am Golfsport cool und sexy ist.

Paul Ripke ist ein Mann, der in Kalifornien das Grüne der deutschen Landschaft vermisst. Ein Mann, der gern Regeln bricht, und die Dinge auch mal anders macht. Wir sprachen mit Paul Ripke über sein bewegtes Leben, seine zahlreichen Projekte – und natürlich über seine Begeisterung für den schönsten Sport der Welt.

Paul RipkePaul, wie bist Du zum Golf gekommen?

Ich bin in Heidelberg aufgewachsen und habe dort eigentlich Feldhockey gespielt. Als ich 16 war, hat mich aber mal jemand mit auf den Golfplatz genommen, wo ich Golf sehr lieben gelernt habe. Während meines BWL-Studiums in Hamburg habe ich dann später mehr Zeit auf dem Golfplatz als in der Uni verbracht.

 

Wie würdest Du Dein Spiel beschreiben?

Ich habe ’nen ganz ganz schlimmen Schwung – so einen Hockey-Schwung. Deshalb spiele ich ein Eisen 7 auch wie ein Eisen 4. Ich mache im Treffmoment quasi zu und punche nur mit Gas nach unten raus. Ich bin aber dadurch einigermaßen lang und habe auch schon einige Longest Drives gewonnen. Psychologisch verfolgt mich beim Golf die Idee, dass es darauf ankommt, wie gut dein schlechtester Schlag ist. Das hat mich auch im Leben und im Beruf viel gelehrt. Auch bei der Fotografie geht es nicht um das beste Foto, sondern darum, aus schwierigen Situation noch das Beste rauszuholen. Es hat mich einfach geprägt, dass ich an den schlechten oder schwierigen Dingen mehr arbeite als an den einfachen.

 

Warum hast Du 10 Jahre lang beim Golf pausiert?

Bis ich so 28 war, hatte ich eine Gruppe in Hamburg, mit denen war es saucool und hat Spaß gemacht. Aber gelegentlich gab es auch Runden mit Leuten, die das Ganze eher verkniffen und zu ernst gesehen haben. Da hat es angefangen, mir keinen Spaß mehr zu machen. Das, was mich früher faszinierte, habe ich jetzt allerdings in Amerika wiederentdeckt. Da wird viel „hemdsärmeliger” gespielt als in Deutschland. Da geht’s auch mal ohne Platzreife. Da sind viele Sachen einfach egaler und der Spaß am Sport steht im Mittelpunkt. Übrigens bin ich ein großer Fan der künstlichen Plätze in Amerika. Einer der krassesten Plätze, die ich je gespielt habe ist in Mesquite bei Las Vegas. Es ist atemberaubend, was die da in die Wüste gebaut haben!

Paul Ripke Fotograf

Bei deinem Modelabel PARI kann man jetzt auch Golfpolos kaufen. Wie bist Du darauf gekommen, eine Golfmodekollektion zu produzieren?

Ich sage immer, das ist keine Mode, was ich da mache, das ist Textil. Eigentlich bin ich mehr so im Bereich Hoodies und Streetwear unterwegs, da meine Sachen immer das wiederspiegeln, was ich gerade so mache. Weil ich aber gerade den großen Spaß am Golf wiederentdeckt habe, wollte ich unbedingt ein paar Golfpolos machen. Es gab einige in meinem Umfeld, die meinten, das sei weit weg von meinem Markenkern. Aber hey, Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden! Mir bringt es Bock und ich mache eben, worauf ich Lust habe. Allerdings bereue ich, dass ich Baumwolle genommen habe. Es gab zuletzt viele ziemlich warme Tage in Kalifornien und ich neige leider zum Unterbrustschweiß. Besser wäre da ein Performance- Stoff gewesen. Aber man muss das Polo ja nicht nur zum Golf anziehen. Casual Friday- Abendgarderobe, da passt das auch immer.

 

Was findest Du an Golf sexy?

Zum einen liebe ich es, den Profis zuzuschauen. Golf gucke ich deutlich mehr als Fußball. Ich habe auch das Gefühl, besser zu spielen, wenn ich vorher die Tour geguckt habe. Tiger, der Ryder Cup – das sind Phänomene, die unglaublich viele Emotionen bei mir wecken, da stehe ich schreiend vorm Fernseher. Außerdem mag ich natürlich das Spielen: Man ist vier Stunden lang draußen mit Freunden oder auch mit Menschen, die man vorher gar nicht kannte und kann eine wahnsinnig tolle Zeit miteinander verbringen. Mit Zocken, Bierchen trinken, Sonne und Spaß. Außerdem ist bei den ca. 87 Schlägen pro Runde dann doch immer einer dabei, der Profiniveau hat – und das ist dann schon einfach geil!

group pari - Hau drauf, Paul! – Paul Ripke im Interview

Jetzt mitmachen und gewinnen! Gewinnen Sie ein PARI Golf-Set aus der PARI Golf Club Kollektion.