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Sonnenschutz beim Golfen

Hallo Sonnenschein!

Wir mussten lange auf Sie warten – deshalb genießen wir die Sonne jetzt umso mehr. Kein Problem, solange wir unsere Haut schützen – auch und gerade beim Golfen.

Nach dem ewigen Wintergrau lässt sich die Sonne nun endlich wieder öfter blicken. Gut so, denn unter einem strahlenden Himmel macht das Golfen einfach noch mehr Spaß. Also – Sonnenbrille eingepackt und ab in den Club! War noch was? Ach ja, die Sonnencreme! Oder geht es im Frühling vielleicht auch noch ohne? Dazu haben wir uns Rat von einem Experten eingeholt und Prof. Dr. med. Volker Steinkraus vom Dermatologikum Hamburg ein paar Fragen gestellt.

Prof. Dr. med. Volker Steinkraus
Prof. Dr. med. Volker Steinkraus, Facharzt für Dermatologie am Dermatologikum Hamburg.

Wie wichtig ist Sonnenschutz beim Golfen? Und woher weiß ich, welchen Schutzfaktor ich brauche?

Alle, die in Sonnenmonaten regelmäßig eine Outdoor-Sportart ausüben, haben ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Das gilt auch für Golfer, die sich teilweise mehrere Stunden am Stück in der Sonne aufhalten. Problematisch sind die UV-Strahlen, die ungefiltert auf unsere Haut treffen. Gegen diese sollte man sich schützen. Wichtigster Faktor ist ein hauttypgerechter Sonnenschutz. Generell ist hellere Haut empfindlicher als dunklere und benötigt daher einen höheren Lichtschutzfaktor. In Deutschland überwiegt der Hauttyp III, der sich ungeschützt maximal 20 bis 30 Minuten in der Sonne aufhalten kann, ohne Sonnenbrand zu bekommen. Menschen dieses Hauttyps sollten mit einem Lichtschutzfaktor von 20 bis 30 in die Saison starten. Ist die Haut an die Sonne gewöhnt, reicht auch LSF 15. Zu beachten sind allerdings auch die äußeren Gegebenheiten, denn die tatsächliche UV-Belastung ist abhängig vom Breitengrad, der Tageszeit, der Jahreszeit und der Höhenlage.

Macht es also einen Unterschied, ob ich mich im Frühjahr oder im Sommer der Sonne aussetze?

Ja, in unseren Breitengeraden ist die Belastung durch UV-Strahlen im Frühjahr noch reduziert. In den Morgen- und Abendstunden kann man die Sonne mit dem passenden Schutz also bedenkenlos genießen. Um die Mittagszeit herum kann die Sonne aber auch schon in im Frühling sehr kräftig sein, sodass man dann den Schatten vorziehen sollte.

Welche Sonnenschutzmittel können Sie Golfern empfehlen und wie sind diese anzuwenden?

Golfer sollten idealerweise auf leichte, gelhaltige Produkte und Sprays zurückgreifen, die gut in die Haut einziehen. Im Vergleich zu salben- und lotionsartigen Produkten verschmieren diese nicht, wenn man schwitzt. Außerdem ist es wichtig, den Sonnenschutz in ausreichender Menge aufzutragen – am besten 30 Minuten vor der Golfrunde. Ein guter Richtwert sind ca. 40 ml für den ganzen Körper. Nur so kann der UV-Schutz garantiert werden, der auf der Packung deklariert ist.

Wie effektiv sind moderne Sonnensprays gegenüber bewährten Sonnencremes und -gels?

Wenn die Produkte vor Markteinführung getestet wurden, wovon bei seriösen Herstellern auszugehen ist, sind Sprays gleichwertig mit herkömm-lichen Sonnenschutzprodukten.

Auftragen von Sonnenspray beim Golfen
Foto:Shutterstock

Welche Rolle spielt die Kleidung als Schutz vor der Sonne?

Das Tragen der richtigen Kleidung ist wichtig und allen anderen Arten von Sonnenschutz überlegen. Ein eng gewebtes Material schützt die Haut am besten. Um Hautirritationen durch Schwitzen und Reibung zu vermeiden, sollte die Kleidung besonders in den Achselhöhlen und Leisten eher locker sitzen. Dass helle Stoffe besser schützen als dunkle, ist allerdings ein Gerücht. Das Gegenteil ist der Fall.

Bremst die Verwendung eines zu starken Sonnenschutzes die Bildung von Vitamin D aus?

Vitamin D ist in der Tat sehr wichtig für unseren Körper. Neben der Stärkung der Knochen ist es für ein funktionierendes Immunsystem von essenzieller Bedeutung. Viele Menschen in Deutschland sind nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Ein sehr hoher Sonnenschutz kann zu einem Defizit beitragen. Daher ist es wichtig, die Haut regelmäßig im Freien dem normalen Tageslicht auszusetzen, das für die Produktion von Vitamin D bereits ausreichend ist.

Das Dermatologikum Hamburg

1997 gründete Professor Dr. med. Volker Steinkraus, ehemals kommissarischer ärztlicher und geschäftsführender Direktor der Hautklinik am UKE, das Dermato- logikum Hamburg mit weiteren Standorten in Zürich und Wien. Rund 200 Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter kümmern sich heute um durchschnittlich 400 Patienten am Tag. Das Team von rund 40 Ärzten, darunter 30 hochspezialisierte Fachärztin-nen und Fachärzte, deckt das komplette Behandlungsspektrum ab: die klassische, operative und ästhetische Dermatologie, Allergologie, Gefäßchirurgie, Plastische Chirurgie, Lasermedizin und dermatologische Labordiagnostik.