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Aufmacher 1 - Was können Fitnesstracker?

Was können Fitnesstracker?

… auf jeden Fall mehr, als bloß Schritte und Kalorien zählen! Hochwertige Wearables sind vielmehr kompakte Fitness- und Gesundheits-Coaches fürs Handgelenk.

Mit Spass und Ehrgeiz

Während der ersten Runden der Wells Fargo Championship Anfang Mai in South Carolina konnten die Zuschauer der TV-Live-Übertragung auf dem NBC Golfkanal nicht nur die Abschläge von Rory McIllroy und Justin Thomas verfolgen, sondern auch, wie diese sich auf die Herzfrequenz der beiden Spieler auswirkten. Denn sowohl McIllroy als auch Thomas trugen während des gesamten Turniers Fitnessarmbänder, die jede Bewegung und jeden Herzschlag aufzeichneten und die Herzfrequenzdaten der Pros live auf die TV-Bildschirme übertrugen.

Als Sponsorhip-Partner von WHOOP tragen McIllroy und Thomas die Fitness-Tracker des Unternehmens aber nicht nur während der Teilnahme an PGA-Turnieren, sondern rund um die Uhr. Denn bei der neuesten Generation von Tracking-Wearables, zu der auch die WHOOP-Straps gehören, geht es längst nicht mehr nur um das Messen und Optimieren sportlicher Leistungen. In Kombination mit intelligenten Smartphone-Apps, die auf der Basis der gemessenen Daten detaillierte Auswertungen und Verhaltensempfehlungen generieren, bieten die Geräte inzwischen vielmehr ein individuelles Coaching rund um Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden. Über ähnliche Funktionen – und darüber hinaus einige mehr – verfügen auch viele Smartwatches.

Da Fitness-Wearables sich ganz auf das Erfassen und Analysieren von Bewegungs- und Vitaldaten konzentrieren und Kommunikationsfunktionen allenfalls als Zusatz-Features bieten, kommen sie allerdings mit deutlich kompakteren Gehäusen und Displays aus. Für Puristen gibt es die Fitnesstracker sogar ganz ohne Bildschirm. Dies hat die Vorteile, dass die leichten Wearables auch über einen längeren Zeitraum, bei Bedarf sogar über Nacht, angenehm zu tragen sind und dass ihre Akkulaufzeit in der Regel deutlich länger ist als bei den Smartwatches – fünf bis sieben Tage sind Standard, besonders effiziente Modelle schaffen es sogar auf bis zu drei  Wochen Akkulaufzeit. Da die aktuellen Fitnessarmbänder in der Regel bis zu 50 Meter Tiefe wasserdicht sind, braucht man sie nicht mal zum Duschen abzunehmen.

Welches Fitnessarmband passt zu Dir?

Wichtige Fragen vor dem Kauf?

  • Welche Aktivitäten und Werte möchte ich tracken? Welche Sensoren sollten dafür beim Wearable vorhanden sein?
  • Brauche ich ein Display, um die Werte direkt auf dem Armband checken zu können? Oder reicht es mir, die Daten in der Smartphone-App anzusehen?
  • Soll der Tracker eingehende Anrufe und Nachrichten anzeigen und ggf. mit Kurznachrichten beantworten können?
  • Sitzt das Armband bequem genug, um es bei den gewünschten Aktivitäten tragen zu können, zum Beispiel auch beim Schlafen?
  • Wie wichtig ist es mir, dass die Tracker-App über eine Community-Funktion verfügt?

Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im Blick

Zu den klassischen Parametern, die selbst einfache Fitnesstracker messen, gehören die zurückgelegten Schritte, die mithilfe eines Bewegungssensors erfasst werden und der Puls, den ein optischer Sensor mit LED-Diode im Gehäuseboden ermittelt, indem er durch die Haut in die Adern leuchtet und das vom Blut reflektierte Licht misst. Anhand von Schrittzahl und Pulsfrequenz können die Wearables dann die verbrauchten Kalorien ermitteln. Wieviel man am Tag für seine Fitness tut, lässt sich so recht gut erfassen – auch wenn die exakte Messung der Schritte und damit eine auf die letzte Kalorie genaue Energieverbrauchsberechnung meist nur beim Gehen und Laufen, aber nicht unbedingt beim Golfspielen oder Schwimmen einwandfrei funktioniert.

Viele hochwertigere Tracker haben zudem einen GPS-Sensor verbaut. Er ist vor allem für Läufer und Radfahrer interessant, die ihre zurückgelegten Strecken detailliert analysieren wollen. Wer neben seiner Fitness auch seinen Gesundheitszustand und das Wohlbefinden im Blick haben möchte, dem geben moderne Wearables unter anderem durch das Messen der Herzfrequenz und der Hauttemperatur Aufschluss über die aktuelle Belastung und eventuelle gesundheitliche Veränderungen.

Außerdem bieten viele Fitnessarmbänder eine Schlaf-Tracking-Funktion. Diese misst neben der Dauer auch die Qualität der Nachtruhe, indem sie Leicht- und Tiefschlafphasen erkennt und während des Schlafes die Atmung überwacht. Anhand der gemessenen Daten liefert die zughörige Fitnesstracker-App dann Empfehlungen zur individuell benötigten Schlafdauer sowie den optimalen Einschlaf- und Aufstehzeiten. Verfügt das Wearable über eine intelligente Weckfunktion, kann man sich mittels sanfter Vibration zum passenden Zeitpunkt wecken lassen, bevor die nächste Tiefschlafphase einsetzt.

Schlaftracking - Was können Fitnesstracker?

Nach Ansicht von WHOOP-Gründer Will Ahmed, der während seiner Studienzeit an der Harvard University Kapitän des Uni-Squash-Teams war, ist es gerade für ambitionierte Sportler wichtig, nicht nur die Leistungswerte, sondern das körperliche Gesamtbefinden zu kennen: „Ich war ein Athlet, der ständig im Übertraining war. Viele Sportler trainieren zu viel, zu wenig, interpretieren Höchstleistungen falsch oder verstehen nicht wirklich, wie wichtig Erholung oder Schlaf sind.”

Das von ihm entwickelte Tracking-Konzept soll Sportlern helfen, ihren Körper besser zu verstehen, um zu wissen, wann und unter welchen Voraussetzungen sie besonders Leistungsfähig sind und wann sie eine Pause zum Auftanken der Kraftreserven benötigen. „Die Möglichkeit, meine Erholung täglich zu überwachen, ist hilfreich für meine Gesamtleistung”, sagt WHOOP-Nutzer und -Investor Rory McIllroy. Dass Fitnesstracker zudem dazu beitragen können, gesundheitliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen, zeigt der Fall von Golfpro Nick Watney, dem ersten Covid-19-Fall auf der PGA-Tour im Juni 2020: Trotz eines negativen Corona-Tests am Wochenbeginn bestand er am Freitagmorgen auf einer erneuten Testung, weil sein Fitness-Armband beim Aufwachen eine ungewöhnlich hohe Atemfrequenz gemessen hatte. Sein Verdacht bestätigte sich: Der Test fiel postiv aus und Watney brach seine Teilnahme am RBC Heritage-Turnier ab, um sich in Quarantäne zu begeben.

Digitale Motivationshilfe

Nicht zu unterschätzen ist auch der Motivationseffekt, der von einem Fitnessarmband ausgehen kann: Wenn die Tracking-App Schwarz auf Weiß anzeigt, wieviel man sich den Tag über bewegt hat, ist das für die meisten ein Ansporn, einige Minuten länger zu Joggen oder das Auto öfter mal stehen zu lassen, um noch ein paar Schritte mehr zu sammeln.

Unterstützt wird das Ganze durch Push-Nachrichten, die an die selbst gesetzten Fitnessziele erinnern, Auszeichnungen, die Leistungssteigerungen belohnen und einen Inaktivitätsalarm, der sich meldet, wenn der Tracker zu lange keine Bewegung registriert. Wem das noch nicht reicht, dem bieten einige Tracking-Systeme zudem  die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern zu messen. WHOOP wirbt sogar mit seiner „Community von Leistungsträgern”, innerhalb derer Nutzer sich nach Aktivitäten, Interessen oder als Trainingsgruppen zusammenfinden und ihre Werte über Ranglisten vergleichen können. Aber auch andere Tracking-Apps, zum Beispiel die Fitbit-App und Garmin Connect, bieten eine Community-Funktion. 

Nicht so smart wie eine Smartwatch

Mit den konnektiven Fähigkeiten einer Smartwatch können Fitnesstracker nicht mithalten. Viele Wearables mit Display zeigen aber zumindest an, wenn auf dem gekoppelten Smartphone Anrufe, Nachrichten oder Social-Media-Banchrichtigungen eingehen und machen dies durch Vibration bemerkbar. Um Anrufe anzunehmen oder auf Nachrichten zu antworten, muss man dann aber meist zum Telefon greifen. Besitzer der Fitbit Charge 4 und der Samsung Galaxy Fit 2, die ein Android-Smartphone nutzen, können mit ihrem Fitnessarmband immerhin Kurzantworten versenden.

Die Fitbit Charge 4 bietet darüber hinaus eine praktische Bezahlfunktion. Wer auf dem Tracker seine Kreditkarte hinterlegt, kann damit also überall dort einkaufen, wo kontaktloses Zahlen möglich ist. Auch die Musikwiedergabe über das gekoppelte Smartphone kann man bei vielen Fitness-Wearables direkt über das Armband-Display fernsteuern – und so ganz nach Bedarf zwischen pushenden Uptempo-Beats für die Power-Phase des Trainings und relaxten Songs für den Calm Down wechseln.

KontaklosBezahlen - Was können Fitnesstracker?

Unser Fazit: Für Wen lohnt es sich?

Der Kauf eines Fitness-Wearables lohnt sich für all jene, die ihren persönlichen Fitness-, Erholungs- und Gesundheitszustand möglichst lückenlos erfassen wollen. Denn dank ihrer schmalen und leichten Bauweise sind die Armbänder meist etwas angenehmer zu tragen als die größeren Smartwatches. Eine gute Passform ist daher ein entscheidendes Kaufkriterium.

Die dezenteste Art, einen Fitnesstracker zu tragen, sind sogenannte Straps, wie sie zum Beispiel WHOOP anbietet. Dabei wird das wasserdichte Gehäuse mit den Mess-Sesoren mithilfe eines leichten Textilbands am Handgelenk befestigt. Auf ein Display muss man bei dieser Variante allerdings verzichten. Außerdem kauft man bei WHOOP genau genommen nicht den Fitnesstracker, sondern eine Mitgliedschaft mit Monatsgebühr, in der die Nuzung des Armbands sowie der zugehörigen App eingeschlossen ist. Bei den meisten anderen Anbietern kauft man hingegen einmalig das Gerät selbst und kann dieses dann zusammen mit der zugehörigen App nutzen.