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Golf

Danish Golf Championship 2026: Freddy Schott in den Top 10 – Heimsieg für Jeff Winther

16. August 2026
Jeff Winther gewinnt Danish Golf Championship 2026

Jeff Winther hat die Danish Golf Championship 2026 gewonnen. Der Däne triumphierte im Great Northern in Kerteminde vor heimischem Publikum mit drei Schlägen Vorsprung. Aus deutscher Sicht sorgte vor allem Freddy Schott für ein starkes Ergebnis: Der Düsseldorfer beendete das DP-World-Tour-Turnier auf dem geteilten neunten Platz.

Ein dänischer Sieger, ein Eagle zur richtigen Zeit und ein deutscher Profi in den Top 10: Das Finale der Danish Golf Championship 2026 hatte einiges zu bieten. Auf dem Great Northern Golf Course in Kerteminde auf der Insel Fünen setzte sich Jeff Winther mit insgesamt 273 Schlägen und 15 unter Par durch. Für den 38-Jährigen war es der zweite Titel auf der DP World Tour – und der erste vor heimischem Publikum.

Winther startete mit vier Schlägen Rückstand in die Finalrunde und musste sich in einem wechselhaften Sonntag zunächst durch ein dicht gedrängtes Leaderboard kämpfen. Zeitweise hatten gleich mehrere Spieler Chancen auf den Sieg. Die entscheidende Szene folgte am 16. Loch: Winther lochte aus rund 9,5 Metern zum Eagle und verschaffte sich damit den entscheidenden Vorsprung. Seine abschließende 67 brachte ihn auf -15 und drei Schläge vor seine nächsten Verfolger.

Fünf Spieler teilen sich Platz zwei in Great Northern

Hinter Winther entwickelte sich ein ungewöhnlich enges Rennen um Rang zwei. Filippo Celli, Oliver Lindell, Rasmus Højgaard, Matthew Jordan und Yanhan Zhou kamen allesamt auf zwölf unter Par und 276 Schläge.

Besonders bitter war das aus dänischer Sicht für Rasmus Højgaard. Der ehemalige Champion hatte am Sonntag ebenfalls die Chance, das Heimturnier zu gewinnen, musste am Ende aber seinem Landsmann Winther den Vortritt lassen.

Marcus Helligkilde und Romain Langasque folgten bei -11 auf dem geteilten siebten Platz. Direkt dahinter begann bereits die Gruppe mit dem besten deutschen Teilnehmer.

Freddy Schott bestätigt starken Auftakt mit Top-10-Ergebnis

Freddy Schott Danish Golf Championship 2026

Freddy Schott hatte bereits am Donnerstag ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit einer 67er-Runde und fünf unter Par war der Deutsche hervorragend in das Turnier gestartet. Nach einer 70 am Freitag und einer 72 am Samstag ging er mit sieben unter Par in den Finaltag.

Am Sonntag legte Schott noch einmal nach. Vier Birdies bei nur einem Bogey bedeuteten eine 69 und damit drei unter Par für die Runde. Mit insgesamt 278 Schlägen und zehn unter Par belegte Schott gemeinsam mit Jacob Skov Olesen, Joel Girrbach und Ewen Ferguson den geteilten neunten Platz.

Damit war der 24-Jährige nicht nur bester Deutscher im Feld, sondern setzte nach seinem ersten DP-World-Tour-Sieg zu Beginn der Saison in Bahrain ein weiteres Ausrufezeichen.

Gerade die Konstanz über vier Tage dürfte Schott zufriedenstellen: 67, 70, 72 und 69 Schläge standen am Ende auf seiner Scorekarte. Nur drei Schläge fehlten auf die große Gruppe der Zweitplatzierten.

Marcel Siem landet auf Platz 21

Marcel Siem Danish Golf Championship 2026

Auch Marcel Siem erreichte in Kerteminde sicher das Wochenende. Nach Runden von 70, 68 und 71 Schlägen lag der Routinier vor dem Sonntag bei sieben unter Par.

Auf der Schlussrunde ging es allerdings nicht mehr weiter nach vorne. Siem spielte eine 72 und beendete das Turnier damit bei -7 auf dem geteilten 21. Platz. Vier Birdies standen am Sonntag unter anderem einem Doppelbogey und zwei weiteren Bogeys gegenüber.

Damit verpasste Siem zwar knapp die Top 20, lieferte über die Woche betrachtet aber ein solides Ergebnis ab.

Anton Albers mit starkem Wochenende

Einen bemerkenswerten Auftritt zeigte auch Anton Albers. Nach einer 73 zum Auftakt steigerte sich der Deutsche am Freitag mit einer 69 und erreichte das Wochenende.

Dort ging es weiter nach oben: Eine 70 am Samstag brachte Albers in eine gute Position. Mit einer Even-Par-72 am Sonntag beendete er die Danish Golf Championship bei insgesamt vier unter Par. Das bedeutete den geteilten 39. Rang. Seine Runden von 73, 69, 70 und 72 summierten sich auf 284 Schläge.

Nicolai von Dellingshausen verliert am Sonntag Boden

Nicolai von Dellingshausen bei den Danish Golf Championship 2026

Für Nicolai von Dellingshausen verliefen die ersten drei Turniertage ausgesprochen konstant. Mit Runden von 70, 70 und 71 Schlägen lag er vor dem Finale bei fünf unter Par.

Am Sonntag konnte der Deutsche dieses Niveau allerdings nicht halten. Eine 75er-Schlussrunde mit drei Schlägen über Par ließ ihn im Klassement zurückfallen. Von Dellingshausen kam mit insgesamt 286 Schlägen und zwei unter Par auf den geteilten 53. Platz.

Yannik Paul mit schwierigem Wochenende

Yannik Paul brachte sich mit Runden von 71 und 68 zunächst komfortabel ins Wochenende. Danach wurde der Great Northern für ihn jedoch deutlich schwieriger.

Am Samstag benötigte Paul 76 Schläge, am Sonntag folgte eine 74. Mit insgesamt 289 Schlägen und einem Schlag über Par schloss er das Turnier auf dem geteilten 67. Rang ab.

Baumgartner und Schneider verpassen den Cut

Für zwei weitere Deutsche war das Turnier bereits nach 36 Löchern beendet.

Jonas Baumgartner kam auf zweimal 72 Schläge und damit Even Par. Das reichte knapp nicht für den Sprung ins Wochenende. Bemerkenswert war sein Auftritt dennoch: Baumgartner war erst kurzfristig als Reserve ins Feld gerückt und hatte nach der Nachricht über seinen Start nur rund 20 Minuten Zeit, sich auf seine erste Runde vorzubereiten.

Marcel Schneider spielte zum Auftakt eine 73 und am Freitag eine 74. Mit insgesamt drei über Par und 147 Schlägen verpasste auch er den Cut.

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