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golf ryder cup 2025
Thomas Bjørn: Berater mit Erfolg
Thomas Bjørns ganz persönliche Ryder-Cup-Erfolge als Spieler sind recht über-
schaubar. Dreimal – 1997, 2002 und 2014 – war der Däne aktiv dabei, vier Punk-
te für Team Europe sprangen in diesen drei Ryder Cups dabei heraus. Eines aber
ist klar: Ist Thomas Bjørn im Team, in welcher Funktion auch immer, gewinnen die
Europäer – und zwar (fast) immer. Denn neben seinen drei Auftritten als Spieler
war der heute 54-Jährige schon fünfmal Vize-Kapitän und 2018 in Paris sogar
hauptverantwortlicher Captain. Dass dieser Ryder Cup ein Riesenerfolg war,
müssen wir euch nicht erzählen, dass Europa aber auch 1997, 2002 und 2014
gewann, genau wie 2004, 2010, 2012 und zuletzt natürlich 2023, als Bjørn als
Vice Captain dabei war, ist eine Ansage. Einzig bei seiner Vize-Kapitän-Beteili-
gung 2016 in Hazeltine (USA) verlor das Team gegen die Amerikaner.
ERFAHRUNGSTRÄGER
Nun also ist Thomas Bjørn in Bethpage wieder dabei – ganz zur Freude von Luke
Donald: "Ich freue mich sehr, ihn wieder im Team zu haben. Als ich erneut zum
Kapitän ernannt wurde, habe ich mir schnell Gedanken darüber gemacht, wen
ich mit dabeihaben möchte, und Thomas war sicherlich einer von ihnen. Er be-
deutet mir sehr viel. Er hat mir sein Wissen weitergegeben, und ich hatte in den
letzten Jahren eine tolle Beziehung zu ihm“, meinte der Engländer und schwärm-
te. Und auch Bjørn selbst freut sich auf seinen zehnten Ryder Cup: „Wir hatten in
Rom ein fantastisches Umfeld. Luke hat einen fantastischen Job gemacht. Er
war ein toller Captain, nicht nur für die Spieler, sondern für das gesamte Team.
Für mich war es fantastisch, daran teilzuhaben, weil ich aus Paris wusste, wie all
diese Dinge funktionieren. Zu sehen, wie er in Rom noch ein paar Dinge hinzu-
fügte und es noch besser machte, war erstaunlich und hat mich stolz gemacht“,
sagte Bjørn, der mit 15 Siegen auf der DP World Tour noch immer der erfolg-
reichste dänische Golfer aller Zeiten ist.
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José María
Olazábal:
Die erfahrene
Legende
„Viel Erfahrung, viel Passion. Niemand kennt
und versteht die Dynamik des Ryder Cups so
gut, wie er es tut.“ Mit diesen Worten be-
schrieb Edoardo Molinari GOLF’N’STYLE die
Wichtigkeit von José María Olazábal im
Captains-Team der Europäer. Der zweimali-
ge Masters-Champion ist so etwas wie eine
europäische Ryder-Cup-Legende. Als bis
dato letztem Captain eines Teams war es
dem heute 59 Jahre alten Spanier 2012 ge-
lungen, einen Ryder Cup auf „feindlichem“
Boden zu gewinnen. Und das nicht irgend-
wie, sondern beim angesprochenen Miracle
of Medinah. Auch an seine unvergessenen
Erfolge als Spieler, gerade im Duo mit der
spanischen Legende Seve Ballesteros, den-
ken viele Golffans gerne zurück. Insgesamt
siebenmal war „Ollie“ als Spieler dabei, vier-
mal nahm er den Pokal mit nach Hause. Als
Vice Captain wird es für den 33-fachen Tour-
sieger in New York der fünfte Einsatz. 2008,
2010, 2014 und zuletzt natürlich 2023 in Rom
gehörte Olazábal zum Team.

