
Eine Sonderregel aus dem Ryder Cup könnte Shane Lowry trotz schwacher Saison das Ticket zum Tour Finale sichern.
Ryder-Cup-Teilnahme als Türöffner
Laut einem Bericht der Sun könnte Shane Lowry dank einer selten bekannten Ryder Cup Regel für das Finale der DP World Tour Championship qualifiziert sein, obwohl er derzeit außerhalb der dafür vorgesehenen Ranglistenplätze liegt. Entscheidend ist dabei nicht seine sportliche Leistung in der laufenden Saison, sondern seine Teilnahme am Ryder Cup 2023.
Sonderregelung greift trotz Platzierungsdefizit
Normalerweise qualifizieren sich nur die besten 70 Spieler der Saisonwertung für das letzte reguläre Turnier und die besten 50 für das Saisonfinale. Lowry liegt derzeit nicht in diesem Bereich. Dennoch soll es laut Sun eine inoffizielle Regel geben, die Spielern aus dem Ryder Cup Team automatisch eine Startberechtigung für das Finale auf der Jumeirah Golf Estates in Dubai einräumt.
Keine Bestätigung von offizieller Seite
Der Bericht weist darauf hin, dass es sich um eine informelle Regelung handelt, die weder öffentlich dokumentiert noch vom Veranstalter, der DP World Tour, offiziell bestätigt wurde. Diese Praxis sei jedoch in der Vergangenheit bereits zur Anwendung gekommen, um Ryder Cup Spielern den Saisonabschluss zu ermöglichen – unabhängig von deren Position im Race to Dubai Ranking.
Potenzielle Auswirkungen auf das Teilnehmerfeld
Die Regelung könnte bedeuten, dass Lowry in Dubai antreten darf, obwohl er sportlich unter den Anforderungen geblieben ist. Sollte dies geschehen, würde sich das Teilnehmerfeld des Finales um einen prominenten Namen erweitern. Für Spieler in Grenzpositionen im Ranking bedeutet dies eine mögliche Verdrängung aus dem Starterfeld.
Ausblick auf weitere Fälle
Es bleibt offen, ob diese Ausnahme künftig formell in das Reglement aufgenommen wird. Auch ist nicht klar, ob weitere Ryder Cup Teilnehmer mit schwächerer Saisonleistung von dieser Regel profitieren könnten. Kritiker könnten eine Wettbewerbsverzerrung sehen, da ein geschützter Zugang zum Finale nicht auf sportlicher Leistung beruht.
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