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Golf

PGA Championship 2026: Rai siegt in Aronimink

18. Mai 2026
PGA Championship 2026 Aaron Rai

PGA Championship 2026: Aaron Rai gewinnt im Aronimink Golf Club seinen ersten Major-Titel. Matti Schmid spielt lange um die Wanamaker Trophy mit und wird geteilter Vierter.

Rai schreibt Geschichte

Aaron Rai hat die PGA Championship 2026 im Aronimink Golf Club gewonnen. Damit feiert der Engländer den größten Sieg seiner Laufbahn. Am Finaltag spielt er eine 65 und kommt bei neun unter Par ins Ziel.

Drei Schläge dahinter teilen sich Jon Rahm und Alex Smalley Rang zwei. Für Rai ist es der erste Major-Titel. Zugleich wird er der erste Engländer seit Jim Barnes 1919, der die PGA Championship gewinnt.

Schmid im Titelkampf

Aus deutscher Sicht prägt Matti Schmid den Finaltag. Der Regensburger ging als Zweiter in die Schlussrunde und spielte im letzten Flight mit Alex Smalley.

PGA Championship 2026 Matti Schmid

Zu diesem Zeitpunkt lag Smalley bei sechs unter Par, Schmid bei vier unter Par. Damit stand erstmals seit Jahren wieder ein deutscher Spieler am Sonntag eines Majors in einer echten Titelrolle.

Schmid hielt lange Kontakt zur Spitze. Allerdings konnte er die entscheidenden Löcher nicht zu seinen Gunsten drehen. Nach 72 Löchern lag er bei fünf unter Par und teilt Rang vier.

Deutsche Chance bleibt offen

Damit verpasste Schmid den möglichen dritten deutschen Major-Sieg nach Bernhard Langer und Martin Kaymer knapp. Dennoch setzt er ein deutliches sportliches Zeichen in einem der stärksten Felder des Jahres.

Für ihn wog diese Woche deshalb mehr als der knapp verpasste Titel. Er spielte sich nicht nur in die Nähe der Wanamaker Trophy. Er hielt auch in der Schlussgruppe einem Druck stand, der für ihn auf Major-Ebene neu ist.

Jäger und Kaymer solide

Auch Stephan Jäger und Martin Kaymer schafften den Cut. Beide beenden die Woche in Aronimink im Feld der Platzierten.

Jäger kam dabei auf Rang 18, Kaymer auf Rang 35. Für Jäger ist es nach einer guten ersten Turnierhälfte ein solides Major-Ergebnis. Kaymer, PGA-Champion von 2010, zeigt erneut seine Erfahrung auf anspruchsvollen Plätzen.

Favoriten ohne Zugriff

Mehrere große Namen blieben am Sonntag hinter Rai. Rory McIlroy, Cameron Smith und Xander Schauffele teilen bei vier unter Par Rang sieben.

Titelverteidiger Scottie Scheffler kommt bei zwei unter Par auf den geteilten 14. Platz. Damit bleibt der Weltranglistenerste zwar im erweiterten Vorderfeld. Entscheidenden Zugriff auf die Wanamaker Trophy bekommt er jedoch nicht.

Kitayama mit Rekordrunde

Ein weiteres sportliches Ausrufezeichen setzt Kurt Kitayama. Er spielt am Finaltag eine 63 und stellt damit den Major-Rekord für die niedrigste Runde ein.

Aronimink liefert über vier Tage kein einfaches Birdie-Rennen. Der Par-70-Kurs verlangt Kontrolle vom Tee, saubere Annäherungen und Geduld auf bewegten Grüns.

Rais Sieg fügt sich in ein bemerkenswertes Major-Jahr ein. Nach Rory McIlroys Masters-Erfolg im April gewinnen damit zwei Europäer die ersten beiden Majors der Saison.

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