
Ein Name, der im internationalen Golfsport seit Jahren für Konstanz und Präzision steht, meldet sich eindrucksvoll zurück: Francesco Molinari
Beim Hero Dubai Desert Classic übernimmt der Itliener die Führung nach der ersten Runde. Mit einer 65 (-7) spielte der 43-jährige unter windigen Bedingungen im Emirates Golf Club die beste Runde des Tages und liegt zur Halbzeit zwei Schläge vor dem Feld.
Starker Auftakt trotz anspruchsvoller Bedingungen
Während viele Spieler mit dem böigen Wind zu kämpfen hatten, fand Molinari früh seinen Rhythmus. Acht Birdies bei nur einem Bogey unterstrichen eine Runde, die vor allem auf den Grüns überzeugte. Besonders auf den zweiten neun Löchern erhöhte der frühere Open-Champion den Druck, denn drei Birdies zum Abschluss verschafften ihm einen komfortablen Vorsprung an der Spitze.
Dass diese Leistung nicht aus dem Nichts kam, zeigte sich bereits in den vergangenen Wochen. Zwar verlief die Saison 2025 für Molinari auf der DP World Tour eher unauffällig, doch ein Top-Ten-Ergebnis beim Nedbank Golf Challenge im Dezember sowie ein überstandener Cut beim Dubai Invitational deuteten auf eine stabile Formkurve hin.
Entscheidung auf den Back Nine
Nach einem frühen Birdie an der Zehn und einem weiteren Erfolg an der Elf gab Molinari den Schlag an der Zwölf zwar wieder ab, konterte jedoch umgehend. Ein gelochter Putt aus rund 20 Fuß an der 14 brachte ihn weiter nach vorne. Der sportliche Höhepunkt folgte später: Auf der Vier versenkte der Italiener einen Putt aus rund 65 Fuß, womit er erstmals die geteilte Führung übernahm.
In der Schlussphase zeigte Molinari seine ganze Routine. Birdies an der Sieben, Acht und Neun sorgten nicht nur für eine 65er-Runde, sondern auch für die alleinige Führung nach Tag eins.
Verfolgerfeld dicht beisammen
Der Schwede Mikael Lindberg setzte mit einer 67 zunächst die Bestmarke im Clubhaus, ehe Molinari ihn noch überholte. Auch der Schweizer Joel Girrbach spielte sich mit vier unter Par in aussichtsreiche Position.
Mit jeweils drei unter Par liegt eine größere Gruppe in Schlagdistanz. Dazu zählen unter anderem Nicolai von Dellingshausen, Manuel Elvira, Andrea Pavan sowie der Amerikaner Patrick Reed. Auch der Japaner Yuto Katsuragawa und der Chinese Wenyi Ding positionierten sich solide im Vorderfeld.
Der Spieltag endete allerdings nicht vollständig: Wegen einsetzender Dunkelheit wurde das Spiel um 17.50 Uhr Ortszeit unterbrochen. Neun Spieler müssen ihre erste Runde am Freitagmorgen beenden.
Frühe Standortbestimmung
Nach dem ersten Turniertag zeichnet sich ein interessantes Bild ab. Molinari hat nicht nur die Führung übernommen, sondern auch gezeigt, dass er unter schwierigen Bedingungen weiterhin zu den spielbestimmenden Akteuren zählen kann. Mit noch drei Runden vor sich bleibt das Feld jedoch eng beisammen – und der Klassiker in Dubai verspricht bereits früh Spannung.
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