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Golf

JC Ritchie wird Nummer eins der HotelPlanner Tour

3. November 2025April 30th, 2026
JC Ritchie gewinnt die HotelPlanner Tour 2025
Foto: Getty Images

James Morrison gewinnt das Rolex Grand Final

 Der Engländer James Morrison feiert in Alcanada seinen größten Erfolg seit Jahren. JC Ritchie sichert sich den Gesamtsieg der HotelPlanner Tour. Für Anton Albers endet das Finale solide, aber ohne Aufstieg.

James Morrison hat das Rolex Grand Final supported by The R&A im Club de Golf Alcanada gewonnen. Mit einer Gesamtrunde von ?15 (71 – 67 – 65 – 70) setzte sich der Engländer drei Schläge vor dem Italiener Stefano Mazzoli durch. Der 40-Jährige kletterte damit um 30 Plätze in der Road to Mallorca-Rangliste auf Position sechs und kehrt nach einer starken Finalwoche auf die DP World Tour 2026 zurück.

James Morrisson gewinnt das Rolex Grand Final mit seinem 13-jährigen Sohn als Caddy

James Morrisson gewinnt das Rolex Grand Final mit seinem 13-jährigen Sohn als Caddy (Foto: Getty Images)

Morrison, der mit seinem 13-jährigen Sohn Finley als Caddie spielte, nutzte seine Erfahrung auf dem windanfälligen Par-72-Kurs. Nach einer bogeyfreien 65 am Samstag verteidigte er die Führung am Finaltag mit kontrolliertem Spiel und drei Birdies auf den Bahnen 11 bis 14. Ein Bogey auf der 18 änderte nichts mehr am klaren Sieg.

Er wurde damit zum siebten englischen Sieger des Finales nach Marco Penge (2023) und Nathan Kimsey (2022). Morrison sagte nach der Runde, er habe das Turnier ursprünglich als letzten Start seiner Karriere geplant, doch der Erfolg habe „alles verändert“.

Ritchie krönt Saison mit Gesamtsieg

JC Ritchie beendete das Rolex Grand Final auf dem geteilten siebten Platz (?9) und wurde als erster Südafrikaner Nummer eins der HotelPlanner Tour. Der 31-Jährige gewann in dieser Saison drei Turniere innerhalb von fünf Starts und sicherte sich bereits im September den Aufstieg. „Ich weiß noch gar nicht, was ich geschafft habe“, sagte Ritchie. „Es war eine Traumsaison. Ich habe gelernt, wie man hier gewinnt, und bin stolz auf die Arbeit, die dahinter steht.“

Hinter ihm folgten David Law (Schottland) auf Rang zwei, Maximilian Steinlechner (Österreich) auf drei, Renato Paratore (Italien) auf vier und Oihan Guillamoundeguy (Frankreich) auf fünf. Morrison beendete das Jahr als Sechster der Gesamtwertung, Filippo Celli (7), Stefano Mazzoli (8), Daniel van Tonder (9) und Sebastián Garcia (10) vervollständigten die Top Ten.

Routiniert zum Sieg: Morrison triumphiert mit Sohn als Caddie

Für Anton Albers endete das Finale mit einem soliden Auftritt, jedoch ohne den erhofften Aufstieg. Der 26-jährige Hamburger spielte Runden von 73, 70, 72 und 70 Schlägen (?3) und belegte den geteilten 29. Platz. Nach seinem starken Spätsommer fehlten ihm am Ende knapp 200 Punkte für eine Top-20-Platzierung in der Gesamtwertung.

Albers solide, Steinlechner steigt auf, Nemecz scheitert knapp

Albers blieb über vier Tage konstant, vermeidet große Fehler und zeigte eine saubere Technik vom Tee. Auf den mittleren Par-4-Bahnen ließ er mehrere Birdiechancen liegen, spielte aber erneut unter Par. Sein Ergebnis reicht nicht zum Aufstieg, doch es festigt seinen Status auf der HotelPlanner Tour für 2026 – eine Basis, auf der er aufbauen kann.

Auch Maximilian Steinlechner verpasste in Mallorca einen Top-Erfolg und fiel nach Runden von 67, 72, 77 und 73 auf Rang 40 zurück. Trotzdem reichte ihm sein Vorsprung aus der Saison, um als Nummer drei der Gesamtwertung sicher aufzusteigen. Lukas Nemecz aus Graz beendete das Finale auf dem geteilten 43. Platz und verpasste den Aufstieg knapp.

Albin Bergström aus Schweden machte mit einer 69 am Schlusstag 20 Plätze in der Gesamtwertung gut und sichert sich als Nummer 20 die letzte DP-World-Tour-Karte. Mit insgesamt ?11 teilte er den dritten Platz mit Euan Walker ( Schottland ) und Daniel van Tonder ( Südafrika ).

Abschluss der Premierensaison für die HotelPlanner Tour

Das Rolex Grand Final bildete das 29. und letzte Turnier der Saison. Der Gesamtpreisfonds betrug 500.000 Euro, davon erhielt der Sieger James Morrison 80.000 Euro sowie 640 Ranglistenpunkte. Wind und trockene Grüns prägten die vier Turniertage auf Mallorca, wo sich Präzision mehr lohnen sollte als Risiko.

Mit dem Finale endet die erste Saison unter dem Namen HotelPlanner Tour. Das Sponsoring stabilisierte die Turnierstruktur und hob das Preisgeld auf neues Niveau. Der Aufstieg von 20 Spielern zeigt, dass die Tour ihre Rolle als Sprungbrett zur DP World Tour festigt – auch wenn Anton Albers noch ein Jahr Geduld braucht.

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