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Nahaufnahme Golfball

Wie verhalten sich Golfbälle bei kalten Temperaturen?

Winter in Mitteleuropa – eine rein vom Wetter her trostlose Zeit – nicht nur für uns Golfspieler. Trotz Wintergrüns und wild gesteckter Abschläge, wird jede Minute, in der es noch hell ist genutzt, um eine schnelle Runde zu spielen. Doch wir sind nicht die Einzigen, die sich den Sommer zurück wünschen, auch unseren Golfbällen gefallen diese Wetterbedingungen so gar nicht. GOLF’n’SYTLE erklärt welche Auswirkungen die winterlichen Temperaturen auf die kleinen weißen Bälle haben.

Wieder einmal nähern wir uns den Weihnachtstagen und wieder einmal hat der Weihnachtsmann typisch deutsches Wetter im Gepäck. Kein Schnee, aber warm ist es auch nicht. Zum 10. Jahr in Folge wird es in Deutschland flächendeckend keine weißen Weihnachten geben – die Berggebiete mal ausgeklammert. So richtig schön war es aber trotzdem nie, denn warm und sonnig war es nur selten. Stattdessen ist und war es meist gerade so kalt, dass es nicht schneit, aber trotzdem kalt genug, damit wir uns in zwiebelartig viele Schichten einpacken, um nicht zu frieren. Aber genug des Jammerns, denn wir sind ja schließlich keine Schönwetter-Golfer! Die Bälle mit denen wir spielen allerdings schon, zumindest in gewisser Hinsicht.

Golfball im Bunker
© Lucie Liz/pexels.com

Denn sowohl die Lufttemperatur als auch die Golfballtemperatur haben Auswirkungen auf das Flugverhalten der weißen Kugel. Ein Golfball, der durch kältere oder kalte Luft fliegt, verliert an Länge, denn die kalte Luft ist dichter als warme Luft. Kältere Luft erhöht sowohl die Auftriebs- als auch die Widerstandskräfte, die auf den Ball einwirken, was zu einer etwas höheren und gleichzeitig kürzeren Flugbahn führt. Der einzige Weg darauf zu reagieren ist, als Spieler dies in die Berechnungen für den nächsten Schlag mit einzubeziehen.

Genau so verlieren wir Länge in unseren Drives und Annäherungsschlägen wenn der Ball selbst kalt ist. Der Ball verliert bei sehr niedriger Temperatur an Elastizität, was wiederum die Ballstartgeschwindigkeit verringert und dadurch Länge kostet. Optimale Eigenschaften weist ein Golfball bei Zimmertemperatur auf. Das heißt: Spielen Sie am besten Bälle, die Sie im Haus gelagert haben. Bälle, die über Nacht im Golfbag im Kofferraum des Autos lagen werden hingegen kürzer fliegen. Bei sehr niedrigen Temperaturen während der Runde macht es durchaus auch Sinn, die Bälle durchzuwechseln und die kalt gewordenen Spielgeräte in einer Jacken- oder Hosentasche aufzuwärmen. Auf diese Weise können Sie zumindest einer der Komponenten, die Kälte als Auswirkung auf unsere Schlagweite hat, entgegenwirken.

Auf ein paar schöne Winter-Runden mit warmen Bällen und etwas mehr Länge in den Schlägen!