
Das Nord-Course-Gelände auf den Green Eagle Golf Courses ist weitläufig und sehr groß. Um die beste Turnieraction genießen zu können, lohnt es sich zu wissen, an welchen Spots man am meisten mitbekommt und welche Wege dorthin führen.
Der Abschlag 1
Okay, das ist nicht wirklich ein Geheimtipp, aber halt einfach ein cooler Ort. Besonders wenn die deutschen Spieler abschlagen und ihre Runde beginnen, ist die Stimmung hier richtig gut. Der Weg aus dem Village dauert zum 1. Abschlag zudem nicht mal 20 Sekunden, aus dem VIP-Zelt ist er sogar noch kürzer. Hier werden selbst erfahrene Profis nervös, auch wenn man es ihnen nicht immer anmerkt. Wer einen Flight über mehrere Löcher begleiten will, kann von hier aus ein paar Löcher mitgehen.
Das Halfway-House
Wer vom ersten Abschlag immer geradeaus durch den Wald läuft, kommt nach wenigen Minuten am Grün der 5 wieder heraus. Hier kann man eigentlich einen halben Tag verbringen, denn vom leicht erhöhten Halfway-House kann man auch das Grün der 9 und die Abschläge der 6 und der 10 bestens sehen und das Geschehen verfolgen. Auch Getränkestände und Foodtrucks findet man hier ausreichend. Nur die wirklich Lauffreudigen gehen von hier aus zu den Bahnen 7 und 8 weiter, dem am weitesten entfernten Punkt der Anlage.
Ihr wollt euch während des laufenden Turniers am Samstag mit den Pros der European Open messen? Kein Problem! Wie ihr dabie sein könnt, erfahrt ihr hier: BEAT-THE-PRO
Die 14: Das Partyloch
Auch die 11, 12 und 13 sind wirklich schnell zu erreichen. Warum nicht also gleich am Grün der 14 verweilen? Wie an 5, kann man auch hier gleich mehrere Bahnen gleichzeitig beobachten. Von der Naturtribüne am Grün hinter der 14, das im Übrigen Partyloch-Potenzial hat, sind auch die Grüns der 16 und der 13 und der Abschlag der 15 zu sehen. Die kurze, aber herausfordernde 14 jedoch, auf der am Samstag auch der Beat-the-Pro-Wettbewerb stattfindet, bleibt das Highlight: Golf-Entertainment mit spektakulären Schlägen und katastrophalen Fehlern. Hier liegen Ekstase und Frust ganz eng beieinander. Auch hier ist für kühle Getränke und Essen gesorgt, was ihr in Liegestühlen genießen könnt. Am besten erreicht ihr diesen Platz übrigens, indem ihr den Platz rückwärts abgeht, also die 18 und 17 entlangwandert.
Die Entscheidung
Die European Open werden meist auf den letzten Bahnen entschieden. Beginnend mit der 17, auf der ein gewässerter Abschlag einen Spieler das Turnier kosten kann oder ein Hole-in-One ihm einen brandneuen Porsche beschert. Wie sich das anfühlt? Mal bei Marcel Siem nachfragen. Dem gelang 2017 das Kunststück, als er den Ball per Slam Dunk einlochte. Die 18 ist dann das eigentliche Finale. Wie fies es hier werden kann? Majorsieger Bryson DeChambeau weiß es. Er brauchte 2018 acht Schläge, um das Loch zu finden. Wasser lauert links beim Abschlag und vor dem Grün. Die Plätze auf der Naturtribüne hinter dem Grün sind standardmäßig beliebt. Früh da sein, lohnt sich. Denn hier kann sich alles entscheiden. Und emotional wird es ohnehin.
Weitere Beiträge







