
Im Mittelpunkt des Saison-Finales steht einmal mehr Rory McIlroy, der die Möglichkeit hat, zum sechsten Mal die Race to Dubai Krone zu gewinnen und damit mit der Golflegende Seve Ballesteros gleichzuziehen.
Der Nordire geht mit einem deutlichen Vorsprung von 1.785 Punkten in die Schlussrunde und steht an der Spitze der Race to Dubai Wertung. Das Rennen um die Trophäe ist allerdings bis jetzt nicht entschieden, da der Südafrikaner Thriston Lawrence die einzige verbleibende Konkurrenz darstellt. Nur ein Sieg im Rolex Series Turnier bei Jumeirah Golf Estates würde Lawrence eine Chance geben, McIlroy vom Thron zu stoßen und den Titel als erster Südafrikaner seit Ernie Els im Jahr 2004 zu gewinnen.
Für McIlroy wäre dies die dritte Spitzenplatzierung in Folge, und ein sechster Triumph würde ihn in die Geschichtsbücher eingehen lassen, da er dann gleichauf mit Ballesteros stünde und nur noch zwei Siege hinter dem schottischen Rekordhalter Colin Montgomerie mit acht Erfolgen läge.
2024 war für McIlroy ein beeindruckendes Jahr. Er startete mit einem Sieg bei der Hero Dubai Desert Classic, dem ersten Rolex Series Event der Saison, und konnte weitere Erfolge auf der PGA TOUR feiern. Hinzu kommen drei Top-5-Platzierungen bei Rolex Series Turnieren, darunter der Genesis Scottish Open und der BMW PGA Championship.
Thriston Lawrence – Die Überraschung der Saison
Lawrence hat in dieser Saison mit beeindruckenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Der vierfache DP World Tour Gewinner schloss mehrfach als Zweitplatzierter ab, darunter beim Dubai Invitational – Seite an Seite mit McIlroy – und bei der BMW PGA Championship, bei der beide im Playoff gegen Billy Horschel unterlagen.
Der 27-Jährige brachte es zudem auf seinen besten Major-Rang bisher, als er den vierten Platz bei der 152. Open in Royal Troon belegte. Für Lawrence ist die DP World Tour Championship die letzte Möglichkeit, seine außergewöhnliche Saison mit einem Triumph zu krönen und seine Race to Dubai Chancen aufrechtzuerhalten. Doch die Anforderungen sind hoch: Er müsste das Turnier gewinnen, während McIlroy bestenfalls auf dem geteilten 11. Platz oder darunter landet.
Es wäre ein Traum, die Trophäe in den Händen zu halten. Dieses Jahr war mein bestes bisher und hat mir gezeigt, was alles möglich ist. Der Titel als bester Golfer der European Tour ist ein unglaubliches Ziel, und die Möglichkeit, es gegen jemanden wie Rory zu erreichen, ist eine Ehre für mich.“, so der Südafrikaner.
Finale Platzierungen und Millionenschwere Bonuszahlungen
Neben dem Turniersieg geht es für die Spieler auch um die finalen Platzierungen in der Jahreswertung, die am Ende des Turniers festgelegt werden. Ein entscheidender Anreiz ist der Bonuspool von insgesamt 6 Millionen US-Dollar, der unter den zehn besten Spielern des Race to Dubai Rankings und der Non-Member Race to Dubai Points List aufgeteilt wird. Der führende Spieler erhält dabei 2 Millionen US-Dollar, der Zweitplatzierte 1 Million und der Drittplatzierte 750.000 US-Dollar. Die weiteren Plätze werden abgestuft entlohnt, bis hin zu 150.000 US-Dollar für den Zehntplatzierten.
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