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life longevity
MENTAL STATT MEDIAL:
GEHIRNTRAINING OHNE APP
Wer sich geistig fit halten will, muss nicht gleich Sudoku-Welt-
meister werden. Wichtig ist, das Gehirn regelmäßig herauszufor-
dern – mit neuen Sprachen, anderen Sichtweisen, strategischen
Spielen, Diskussionen oder einfach: Gesprächen. Kognitive Leis-
tung hat viel mit Neugier zu tun – und mit der Bereitschaft, sich
auch mal aus der Komfortzone zu bewegen. Der soziale Aspekt
spielt dabei eine Schlüsselrolle. Wer regelmäßig Kontakte pflegt,
bleibt im Denken beweglich. Einsamkeit hingegen gilt mittlerweile
als genauso gesundheitsschädlich wie Rauchen. Auch das Ohr
darf dabei nicht vergessen werden: Hörminderung isoliert. Wer
schlecht hört, zieht sich zurück – wer dagegen offen mit einem
Hörgerät umgeht, bleibt mitten im Leben.
LIFEHACKS ZU LONGEVITY:
DAS SIND GANZ HEISSE TIPPS,
UM DEM ALTERUNGSPROZESS EIN
SCHNIPPCHEN ZU SCHLAGEN
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Morgens fünf Minuten ganz leicht joggen
Untersuchungen zeigen: 5–10 Min. Joggen mit moderatem
Tempo (< 10 km/h) verlängert die Lebenserwartung um
etwa drei Jahre – ohne großen Aufwand
Tageslicht unmittelbar nach dem Aufwachen
Laut Neurowissenschaftlern wie Huberman aktiviert
Sonnenlicht morgens den zirkadianen Rhythmus, verbes-
sert Schlafqualität, erhöht das BDNF und unterstützt Heil-
und Stoffwechselprozesse.
Essig vor dem Essen
Studien empfehlen 1–2 EL Apfelessig vor Mahlzeiten: Er
kann den Blutzucker nach dem Essen senken, die Insulin
sensitivität verbessern und die Verdauung optimieren –
eine kleine, aber feine Glykemie-Hilfe .
Omega3 & Vitamin D bei älteren Erwachsenen
In einer Studie mit über 770 Teilnehmern über 70 konn-
te tägliche Einnahme von Omega-3-Fettsäuren (≥1 g) und
Vitamin D (mind. 10 µg im Winter) das "biologische Alter"
um mehrere Monate senken – Zellschäden wurden reduziert
Senolytische Inhaltsstoffe reinigen Zellen und reduzieren
chronische Entzündung –
Grundbaustein für altersbedingte Erkrankungen. Laut
FAZIT:
Longevity ist kein Programm zum Abarbeiten, sondern eine
Haltung. Wer sich bewegt, sich klug ernährt, regelmäßig
ärztlich durchchecken lässt, geistig neugierig bleibt,
soziale Kontakte pflegt – und ab und zu auch mal
loslässt – macht bereits sehr viel richtig. Denn alt
werden können viele. Gut alt werden – das ist die
eigentliche Herausforderung.
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