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Und wie wichtig ist der richtige Dünger? Nutzt ihr Dünger wie jeder andere auch?
Ohne den richtigen Dünger geht nichts! Jeder Boden ist anders. Wetter, Vegetation und Umwelt- einflüsse formen die Beschaffenheit eines jeden Bodens und deshalb braucht jeder Boden seine ganz individuelle Behandlung. Der Dünger, der spe- ziell für uns angemischt wird, enthält NPK, Stickstoff, Phosphor, Kalium, der Rest sind wichtige Spurenele- mente. Wir düngen mit Granulat aber hauptsäch- lich mischen wir flüssige Dünge-Komponenten, je nach Bedarf, zusammen. Eigentlich das, was du und ich genauso zum Leben brauchen, braucht die Pflanze auch.
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"Agrostis Stolonifera" („Cold Season Gras“) ein. Beide Grassorten sind so getrennt und vermischen sich nicht.
Was macht jetzt den großen Unterschied in der Platz- pflege zu anderen Plätzen aus?
Um einen Platz, wie den Nord Course, „turniertauglich“ zu machen – wir nennen das spiel- und wetterhart – braucht man drei Dinge: die richtige Düngung, das richtige Timing und die richtige maschinelle Penetration. Durch das Dün- gen geben wir dem Gras das notwendige „Futter“, um die Wurzeln zu stärken oder um die komplette Entwicklung der Pflanze anzuschieben.
„Cool Season Gras“ ist ein 100%iges Bentgras, das speziell nur für Grüns entwickelt wurde. Bei einem Kilopreis von 50 Euro und ca. 5 bis 7 Gramm pro Quadratmeter können damit schon ein paar Grüns eingesät werden.
Bei dieser Grassorte spricht man
von feinen Gräsern. Ein Straussgras, kann sowohl auf nährstoffarmem als auch auf nährstoffreichem Boden wachsen, ist tiefschnittfest und bildet – gute Pflege vorausgesetzt – eine hervorragende Spieloberfläche.
Was genau passiert beim sogenannten Spiken und Aerifizieren?
Wenn es nicht nur der „grüne Daumen“ ist, was muss ein Green- Wenn wir düngen und wässern, schieben wir die Vegetation an. Beim
keeper dann mitbringen,, um so ein „Meisterstück" zu pflegen und Mähen und Befahren mit den Maschinen verdichtet sich der Boden und
zu erhalten?
es entstehen Ablagerungen von organischem Material auf den Ober-
Als Greenkeeper bekommt man irgendwann ein besonderes Gefühl flächen. Dann müssen wir irgendwann den Spiker rausholen. Wir ma-
für den Platz und kennt dessen Stärken und Schwächen. Ich brauche chen kleine Löcher und bringen ein bisschen Leben in die obere Schicht
nur auf ein Grün zu gucken, um zu wissen, wie es dem geht und weiß, ein. Die Erweiterung des Spikens ist dann die Aerifizierung (Belüftung).
ob es etwas braucht oder nicht. Aber das Wichtigste sind die Begeis- Mit sogenannten Holespoons stechen wir den Filz aus und tauschen
terung sowie das klassische Sesamstraßen-Prinzip und deren Lehren den Boden von unten nach oben. Auf die Oberfläche haben wir vorher
daraus. Man muss nur Antworten auf alle W-Fragen finden: wer, wie, Sand für eine schöne Durchmischung aufgebracht.
was? Wieso, weshalb, warum?
u r k Welche besonderen Tricks gibt es, um die a , M Grüns für die Profis besonders hart und schnell e g l a zu machen?
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n Da gibt es viele Möglichkeiten, um die Grüns „tur-
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G nierhart“ zu bekommen. Hervorzuheben ist der s
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o Wuchshemmer, den wir nutzen, um den Wuchs
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eines jeden einzelnen Blatts zu beeinflussen. Wir
nennen es zwar „Wuchshemmer“, aber eigentlich ist es ein Höhenregulator, bei dem wir die Pflanze mit einem entsprechenden Wirkstoff (Trinexa- pac) behandeln. Die Pflanze wächst danach zwar weiter, aber nur nach unten und kon- zentriert sich hauptsächlich auf die Wur- zel. Das wiederum stärkt das Immunsys- tem und macht die Pflanze resistent gegen Pilzbefall und andere Krankhei- ten. Das macht am Ende die Grüns
auch gesünder und fester.

