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                              3. MITTELLANGE BREAK-PUTTS
Oftmals erreichen wir das Grün durch einen guten Schlag vom Fairway, einen Chip aus dem Rough oder einen Bunkerschlag und haben noch
einen Putt von etwa drei bis sechs Metern vor uns. So weit, so normal. Wie aber spielen wir den Ball optimalerweise, wenn in dem Putt ein ordent-
liches Break drin ist? Das Wichtigste, neben der Linie, die wir durch das Lesen des Grüns zu ermitteln versuchen, ist der Locheingang. Dieser nämlich
verschiebt sich mit dem Break. Der optimale Eingang bei einem Break von links nach rechts (Ball wird links vom Loch angehalten) ist von unserer
Sicht aus nämlich nicht in der Mitte des Lochs, sondern genau da, wo wir meinen, dass der Ball mit dem richtigen Tempo ins Loch ge-
hen kann. Das heißt in unserem Beispiel: Wenn wir links vom Loch anhalten, weil das Grün nach rechts hängt, soll der Ball auch mit einer Kurve über links ins Loch laufen. Der Grüneingang ver- schiebt sich dadurch ein Stück nach links. Selbst ein Ball, der et-
was zu weit links angehalten wurde, hat so noch die Chance über die linke Lochkante hineinzufallen. Ein Ball, der rechts vorbeigeht,
wird, mit Pech, noch ein gutes Stück lang und nach rechts weiterlaufen.
   4. EIN-METER-PUTTS
PRÄSENTIERT EUCH DIE TRAININGSTIPPS
  Ach, wie sehr tat das weh, zu sehen, wie Rory McIlroy bei den U.S. Open auf den letzten drei Bahnen gleich zwei Putts aus einem Meter oder weniger vorbeischob. Umso wichtiger erscheint es, dass ich euch einen Tipp gebe, wie ihr solche Wadenbeißer von Putts konstant lochen könnt. Um es kurz zu machen: Je weniger ihr nachdenkt, desto besser. Soll heißen: Natürlich ist es wichtig, den Putter erst einmal gut auszurichten. Danach aber solltet ihr von der Bewegung weggehen. Je kleiner und langsamer die Bewegung eures Putts ist,
desto mehr Zeit habt ihr in die Bewegung einzugreifen und um zu versuchen den Putterkopf zu kontrollieren. Diese Überkon- trolle ist meistens eher ungünstig, denn dann setzt das Bewusstsein ein. Stellt euch vor, ihr würdet bei jedem Schritt, den
ihr geht, darüber nachdenken und kontrollieren, wie sich das Knie beugt und streckt. Ihr würdet höchstwahrscheinlich
nicht mehr rund gehen. Um die Kontrolle des Bewusstseins bei kurzen Putts abzugeben, versucht, sobald ihr das
letzte Mal zum Loch geschaut habt, einen Punkt, eine Linie oder ein Logo auf dem Ball anzuvisieren und dann so lange darauf zu schauen, bis ihr den Ball gespielt habt. So wird es euch gelingen, den Ball und Schläger nicht zu steuern, sondern einfach zu putten. Ihr habt schon so viele Putts aus der Entfernung gelocht. Ihr wisst, wie man den Putter bewegt. Das ist alles in eurem Unterbewusstsein. Vertraut in eure Bewegung
und spielt den Ball einfach mit genügend Tempo.
Viel Spaß auf den Grüns!
Euer Benedict Staben
       















































































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