
Im Rahmen unserer Trainingstipps zum Thema Eisenspiel haben wir den Approach R50-Launch-Monitor und -Golfsimulator von Garmin getestet und geben euch Tipps, wie ihr ganz ohne Trainer zum Beispiel an eurer Längenkontrolle feilen könnt.
Präzises Training für mehr Kontrolle
Im Rahmen unserer Trainingstipps zum Thema Eisenspiel haben wir den Garmin Approach R50 getestet. Der moderne Launch-Monitor und Golfsimulator hilft Golfern, gezielter zu trainieren und ihre Längenkontrolle messbar zu verbessern. Dadurch könnt ihr auch ohne Trainer strukturiert an eurer Schlagkonstanz arbeiten und die Ergebnisse direkt auf dem Display überprüfen.
Warum Längenkontrolle so wichtig ist
Die Längenkontrolle zählt zu den entscheidenden Faktoren im Eisen- und Wedge-Spiel. Wer den Ball regelmäßig genau so weit schlägt, wie geplant, spart Schläge – und wird konstanter. Oft fehlt auf der Driving Range jedoch ein Gefühl für die tatsächliche Länge. Denn auch wenn Schilder Distanzen anzeigen, stimmen diese nicht immer exakt. Zudem beeinflussen Hanglagen, Wind oder Temperatur die Flugweite erheblich. Deshalb ist es sinnvoll, mit einem Launch-Monitor zu trainieren, der euch verlässliche Daten liefert.
Der Garmin R50 misst eure Schläge präzise und zeigt, wie weit der Ball wirklich geflogen ist. Außerdem könnt ihr Schwungveränderungen sofort erkennen, was das Training effizienter und motivierender macht.
Wir haben den Garmin R 50 auf der Range getestet.
Übung 1: Das Ratespiel
Nehmt euch ein beliebiges Wedge oder Eisen und schlagt einen Ball. Bevor auf dem Display des R50 die Distanz erscheint, schätzt, wie weit ihr den Ball im Carry getroffen habt. Danach vergleicht ihr eure Einschätzung mit der gemessenen Länge. Wiederholt das mindestens fünfmal pro Schläger, damit ihr ein realistisches Gefühl für eure Distanzen entwickelt. Mit der Zeit merkt ihr, wie stark sich die Länge verändert, wenn der Treffer einmal nicht perfekt war.
Diese Übung hilft enorm, weil sie euer Ballgefühl verbessert – und weil sie zeigt, wie präzise ihr tatsächlich trefft.
Visuelles Feedback mit Videos zum Treffmoment
Übung 2: Das Hit-the-Number-Spiel
Bei dieser Übung legt ihr eine Zielweite fest, etwa 100 Meter. Für manche ist das ein Pitching-Wedge, für andere ein Eisen 9 oder 8 – das spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass ihr euch voll auf diese Distanz konzentriert. Versucht nun, fünf Schläge hintereinander zu treffen, die möglichst nahe an 100 Meter Carry liegen. Wenn ihr das geschafft habt, wechselt ihr zur nächsten Distanz, zum Beispiel 110 Meter.
Durch die Wiederholungen entwickelt ihr ein besseres Gefühl für Tempo, Schlägerwahl und Ballkontakt. Der Garmin R50 zeigt euch dabei nicht nur die Länge, sondern auch Spin, Ballgeschwindigkeit und Abflugwinkel. Dadurch lernt ihr, wie sich kleine Änderungen im Schwung auf die Flugbahn auswirken.
Visuelles Feedback inklusive
Ein großer Vorteil des Approach R50 ist die eingebaute Video-Funktion. Drei Hochgeschwindigkeitskameras nehmen den Treffmoment auf, sodass ihr später analysieren könnt, wie sauber der Schlag wirklich war. Dieses visuelle Feedback ist besonders hilfreich, weil ihr so Fehler sofort erkennt und gezielt korrigieren könnt.
Was der Garmin R50 sonst noch so kann
Der Garmin Approach R50 ist nicht nur ein Launch-Monitor, sondern auch ein Golfsimulator. Damit könnt ihr auf über 43 000 Golfplätzen weltweit virtuell spielen – perfekt für die Wintersaison oder schlechtes Wetter. Das Gerät verfügt über ein farbiges 10-Zoll-Touchdisplay und erfasst mehr als 15 Ball- und Schlägerdaten, darunter Ball- und Schlägerkopfgeschwindigkeit, Spin-Rate, Abflugwinkel sowie Carry– und Gesamtlänge.
Darüber hinaus erstellt der R50 Statistiken für jeden Schläger und speichert alle Schwungdaten. So könnt ihr Fortschritte langfristig nachvollziehen. Trotz seiner Leistung ist das Gerät kompakt – rund 42 cm hoch, mit vier Stunden Akkulaufzeit – und wird in einer robusten Tragetasche geliefert.
Fazit
Der Garmin Approach R50 ist eine echte All-in-One-Lösung für ambitionierte Golfer. Er verbindet präzise Datenerfassung mit spielerischem Training und hilft, das eigene Spiel systematisch zu verbessern. Wer seine Distanzen besser kontrollieren möchte und Spaß an Technik hat, findet hier das ideale Trainingsgerät. Der Preis liegt bei 4 999 Euro, doch das Potenzial, das eigene Golfspiel nachhaltig zu optimieren, ist unbezahlbar.
Fotos: GARMIN, GOLFNSTYLE
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