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Golf

The Open 2026: Ryan Fox gewinnt den Claret Jug

20. Juli 2026
Ryan Fox gewinnt The Open

The Open 2026 findet ihren dramatischen Höhepunkt erst auf dem letzten Grün. Ryan Fox sichert sich in Royal Birkdale mit einem Birdie auf der 72. Bahn seinen ersten Major-Titel und gewinnt den Claret Jug. Cameron Young glänzt mit der besten Finalrunde des Tages, muss sich aber erneut mit Rang zwei begnügen.

Entscheidung fällt erst am letzten Loch

Es gibt Turniere, die früh einen klaren Favoriten haben. Und es gibt Open Championships, die erst mit dem letzten Putt entschieden werden. Royal Birkdale gehört zur zweiten Kategorie.

Ryan Fox gewinnt The Open - Claret Jug

Ryan Fox gewinnt The Open 2026 mit einer Schlussrunde von 68 Schlägen und beendet das Turnier bei zehn unter Par. Cameron Young folgt einen Schlag dahinter, obwohl ihm mit einer 64 die niedrigste Runde der Spitzengruppe gelingt. Sam Burns startet als Führender in den Sonntag, fällt nach einer 72 jedoch auf Rang drei zurück.

Fox behält auf den Back Nine die Kontrolle

Der Finaltag entwickelt sich zu einem offenen Schlagabtausch. Burns verteidigt seine Führung zunächst, verliert sie jedoch nach frühen Bogeys. Young nutzt seine Chance konsequent und setzt mit neun unter Par die Bestmarke im Clubhaus.

Fox bleibt lange in Schlagdistanz. Erst auf den Back Nine nimmt seine Runde entscheidend Fahrt auf. Birdies an den Bahnen 13 und 14 bringen ihn zurück in den Titelkampf. Nach einem Bogey auf der 15 antwortet er sofort mit einem weiteren Birdie auf der 16. Das Par an der 17 hält ihn im Rennen.

Auf der Schlussbahn fällt schließlich die Entscheidung. Ein perfekter Drive landet im Fairway. Die Annäherung bleibt rund dreieinhalb Meter neben der Fahne liegen. Den Birdieputt locht der Neuseeländer sicher ein und entscheidet damit The Open 2026 ohne Stechen für sich.

Cameron Young wartet weiter auf den Major-Triumph

Für Cameron Young setzt sich dagegen eine ungewollte Serie fort. Der Amerikaner spielt mit seiner 64 die stärkste Finalrunde der Spitzengruppe und macht sieben Schläge auf den Führenden gut. Anschließend wartet er stundenlang im Clubhaus auf ein mögliches Play-off.

The Open 2026 - Cameron Young

Doch Fox lässt ihm keine Chance. Young beendet das Turnier erneut auf dem zweiten Platz eines Majors, obwohl seine Schlussrunde kaum besser hätte verlaufen können.

Burns verliert seine Führung

Sam Burns geht nach einer 62 am Freitag und einer 65 am Samstag mit besten Aussichten in den Finaltag. Dennoch findet der Amerikaner nie seinen Rhythmus. Drei frühe Bogeys kosten ihn den Vorsprung, während die Konkurrenz aufholt.

The Open 2026 - Sam Burns

Seine 72 reicht schließlich für Rang drei bei acht unter Par.

Die 62 ebnet den Weg zum Titel

Den Grundstein für seinen Erfolg legt Ryan Fox bereits am Samstag. Seine 62 bringt ihn in Schlagdistanz zur Spitze und egalisiert den niedrigsten Rundenscore der Major-Geschichte.

Am Sonntag bestätigt er diese Leistung mit einer kontrollierten Finalrunde. Er greift genau in den entscheidenden Momenten an und nutzt seine Chancen konsequent.

Für Fox ist es der größte Erfolg seiner Karriere. Der Weltranglisten-56. beendet erstmals ein Major in den Top Ten und trägt sich als erst zweiter Neuseeländer nach Bob Charles in die Siegerliste der Open Championship ein.

Scheffler und Fleetwood ohne späten Angriff

Scottie Scheffler und Tommy Fleetwood bleiben bis in die Schlussphase in Reichweite der Spitze. Den entscheidenden Angriff können beide jedoch nicht mehr starten. Sie beenden das Turnier gemeinsam bei sieben unter Par auf dem geteilten vierten Platz.

 

The Open 2026 - Scottie Scheffler

Rory McIlroy spielt am Finaltag dagegen keine entscheidende Rolle mehr und landet außerhalb der Spitzengruppe.

Deutsche verpassen den Cut

Aus deutscher Sicht endet The Open 2026 bereits nach zwei Tagen. Tim Wiedemeyer, der sich mit dem Gewinn der Amateur-Europameisterschaft seinen Startplatz gesichert hat, sowie Tiger Christensen verpassen den Cut und greifen am Wochenende nicht mehr ins Geschehen ein.

Fazit

Ryan Fox schreibt Golfgeschichte. Nach vier intensiven Tagen in Royal Birkdale entscheidet ausgerechnet die Schlussbahn über den Claret Jug. Mit einem nervenstarken Birdie sichert sich der Neuseeländer den größten Erfolg seiner Karriere und gewinnt The Open 2026.

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