
Vielseitiges Wedge mit kontrollierbarem Ballflug und präziser Spin-Performance
Unser Test zeigt, dass sich das Cleveland RTZ Wedge als vielseitiger Spin-Spezialist präsentiert. Der klassisch ausgerichtete Look rundet ein Performance-Paket ab, das für eine breite Zielgruppe geeignet ist, aber besonders bei versierten Golfern gut ankommen dürfte.
Saison: 2025 Preis: 189 € (nur Stahlschaft) Hcp: 0 – 36 Loft: 46, 48, 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64 Grad (rechtshand); 50, 52, 54, 56, 58, 60 Grad (linkshand) Weitere Infos: us.dunlopsports.com
Aussehen und Schlaggefühl traditionell und hochwertig
Das wichtigste Merkmal des Cleveland RTZ Wedge ist sein klassisches, schlichtes Design. Die beiden von uns getesteten Tour-Satin-Ausführungen (52 und 58 Grad mit Mid-Bounce) mit der neuen Z-Alloy-Legierung wirken hochwertig und robust. Das Finish sorgt dafür, dass es keine störenden Reflexionen gibt – auch bei starker Sonneneinstrahlung. Die von vielen Wedges namhafter Hersteller bekannte Tropfenform bietet in der Ansprechposition ein vertrautes Bild. Das ist sicherlich ein Pluspunkt für Golfer, die traditionelle Wedges gewöhnt sind. Die Wedges lassen sich problemlos korrekt am Ball platzieren. Die Leading-Edge wird mit steigendem Loft etwas gerundeter. Obwohl der Treffmoment nicht außergewöhnlich weich ist, bietet das RTZ Wedge ein spürbar griffiges und somit solides Schlaggefühl, was für mehr Kontrolle bei Chips und kürzeren Pitches sorgt.
Leistung vielseitig und kontrollierbar
Die getesteten 52- und 58-Grad-Versionen mit Mid-Grind zeigten sich auf dem Platz als sehr flexibel einsetzbar. Einerseits erlaubten sie das leichte Öffnen der Schlagfläche für kreative Schläge. Andererseits blieben sie bei vollen Schwüngen gut beherrschbar. Besonders überzeugt hat uns das 58-Grad-Wedge, da es sowohl aus dem Bunker als auch rund ums Grün zuverlässige Ergebnisse lieferte. Bei kürzeren Annäherungen fällt der stabile, flache Ballflug auf, der auch bei windigen Bedingungen Vorteile bietet. Zudem ließ sich mit dem Modell eine konstante „Drop and Stop“-Performance erzielen. Dadurch konnte man die Distanzen präzise kontrollieren. Die präzise gefrästen Rillen sorgten für zusätzlichen Spin, der sich besonders bei Schlägen von einem harten Boden positiv bemerkbar machte.
Materialien und technische Details im Überblick
Die Z-Alloy-Beschichtung verleiht dem Cleveland RTZ Wedge nicht nur eine glänzende Optik. Vielmehr soll sie laut Hersteller auch die Haltbarkeit verbessern und die Spin-Rate über einen längeren Zeitraum hochhalten. Diese Eigenschaften sind vor allem für Spieler interessant, die auf dauerhafte Performance setzen. Durch die große Auswahl an Loft- und Grind-Varianten bietet das RTZ Wedge jedem Golfer passende Optionen. Besonders lobenswert ist, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Spieler von der Spielbarkeit profitieren. Im direkten Vergleich mit Wettbewerbern wie Callaway, Titleist und Ping behauptet sich das Cleveland-Modell gut. Dazu ist es meist auch noch einen Tick günstiger. Toleranz legen und deren primäres Ziel es ist, viele Fairways zu treffen. Und neben der verbesserten Präzision bietet der Ping G430 Max 10K Driver darüber hinaus eine solide Länge vom Tee. Unser Test belegt, dass das Modell genau das macht, was es machen soll. Die Kehrseite der Medaille ist dagegen ein Klang, der nicht jedermanns Sache ist, und ein mäßiges Feedback. Dazu kommt, dass der Driver nicht gerade günstig ist.
Unser Fazit:
klassischer Look, vielseitige Spielbarkeit und verlässliche Spin-Kontrolle für ambitionierte Golfer.
PRO
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klassisches, klares Design
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vielseitige Einsatzmöglichkeiten bei kurzen und mittleren Schlägen
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solider Spin und konstante Ballkontrolle
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gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
CONTRA
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Schlaggefühl minimal härter als bei manchem Konkurrenten
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kein besonders weiches Feedback bei Off-Center-Hits
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flacher Ballflug ist nicht jedermanns Geschmack
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