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golf teaching professional
Wie
wird
eigentlichPRO?
man
Wer vom Golfspielen leben will, braucht mehr als einen
sauberen Schwung und ein paar Turniersiege im Heimat-
club. Wer in Deutschland „Golf-Pro“ im klassischen Sinne
werden möchte – also ein anerkannter Teaching Professional, der als
Golflehrer arbeitet –, durchläuft eine strukturierte Ausbildung bei der
PGA of Germany. Der Weg dahin ist nicht nur sportlich, sondern auch
pädagogisch, didaktisch und – ein bisschen – bürokratisch.
PGA PRE-COURSE
Wer die Ausbildung zum PGA Professional beginnen möchte,
braucht ein Handicap von mindestens 18,4 und muss mindestens 16
Jahre alt sein, um am PGA Pre-Course teilnehmen zu können. Dieser
schließt mit der Prüfung zum C-Trainer Golf Breitensport nach 3 Mo-
naten ab und ermöglicht nach einem zusätzlichen 60-minütigen
Eignungstest zu Golfregeln und Golftechniken den Zugang zu Mo-
dul 1 der dreistufigen Berufsausbildung – der sogenannten PGA-
Ausbildung zum Golflehrer.
DREI JAHRE, ZWEI MODULE, VIELE SCHLÄGE
Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und gliedert sich in zwei
Module. Modul 1 (erstes Jahr): Fokus auf Anfängerschulung, Platz-
reifeunterricht und methodisches Grundwissen und endet mit der
Assistentenprüfung. Das Handicap muss zum Start von Modul 1 be-
reits unter 12,4 liegen. Modul 2 (über 2 Jahre): Vertiefung in Coa-
ching, Technik, Didaktik, Biomechanik, Fitting und Athletiktraining –
mit wachsender Verantwortung im Golfunterricht. Modul 2 schließt
mit der Prüfung zum Fully Qualified PGA Professional ab.
DER PLAYING ABILITY TEST (PAT)
Im Rahmen der weiterführenden Ausbildung, die sich aus prakti-
schen Einsätzen im Golfclub sowie mehreren Seminaren zusammen-
setzt, müssen angehende Golflehrer auch ihre eigene Spielstärke
unter Beweis stellen. Dazu dient der sogenannte Playing Ability Test,
kurz PAT. Der PAT kann auf zwei unterschiedlichen Wegen bestan-
den werden: Entweder man absolviert zwei Runden mit einem Ge-
samtergebnis von höchstens zwölf über Par – oder man spielt vier
vorgabewirksame Runden, bei denen jede einzelne maximal sechs
Schläge über Par liegt. Diese vier Runden müssen nicht am Stück ge-
spielt werden, allerdings innerhalb eines Kalenderjahres. Insgesamt
sind vier Versuche möglich; es genügt, eine der beiden Optionen er-
folgreich zu absolvieren.
ZWEI WEGE ZUR PGA-AUSBILDUNG:
VOLLZEIT ODER BERUFSBEGLEITEND
Die klassische Form der Ausbildung zum Golflehrer erfolgt im Rah-
men einer Vollzeitausbildung bei einem anerkannten PGA-Ausbilder
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