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life gesundheit
dem an die Schleimhaut abzugeben. Diese kann sie nicht weiterlei- ten, denn sie sind zu groß und verbleiben also in dieser Zwischen- schicht – plötzlich sind sie toxisch für unseren Körper. Unser Immunsystem fängt an, zu arbeiten, und erkennt etwa den ver- meintlich gesunden Apfel, den wir zu uns genommen haben und der nicht richtig aufgespalten werden konnte, nicht als solchen, sondern als Giftstoff und versucht, ihn permanent zu attackieren. Unser Abwehrsystem arbeitet also viele Stunden unermüdlich mit der Folge, dass das sehr viel Energie kostet und wir uns übermü- det, kraftlos und unkonzentriert fühlen. Nicht gerade gute Voraus- setzungen, um in einem Sport, der von Konzentration geradezu getragen wird, gut zu performen.
WARUM NEHME ICH NICHT AB
Es gibt allerdings auch Moleküle, die es trotzdem in die Blutbahn schaffen, obwohl der Körper sie nicht richtig verstoffwechseln kann oder weil vielleicht wichtige Vitalstoffe im Körper fehlen, die sie ver- nünftig abbauen können. Diese haben die Eigenschaft zur Rudelbil- dung und behindern sozusagen den nachfolgenden Verkehr. Wichti- ge Stoffe, wie Vitamine, Spurenelemente, Mikronährstoffe, die wir vielleicht ausreichend zu uns nehmen, gelangen nicht zu den Orga- nen, die sie dringend benötigen, weil die Zellhaufen unnützen Mate- rials sie behindern. Menschen jenseits des Leistungssports benöti- gen viele Tage, damit der Körper von selbst diese Situation auflöst, was auch bedeutet, dass wir viele Tage nicht rundlaufen. Im Zuge einer nicht funktionierenden Verstoffwechselung kann es also auch sein, dass ihr am Morgen das geliebte Roggenbrötchen mit ein we- nig Käse esst. Blöd gelaufen, wenn ihr den Roggen nicht vertragt. Ihr merkt es nicht, aber euer Körper muss für den Abbau so viel verschie- dene Enzyme aufwenden, dass für alle Nahrungsmittel am gleichen Tag nichts mehr übrig ist. Der kalorienarme Mittagssalat kann nicht mehr verarbeitet werden und geht direkt auf die Hüfte, ohne dass man eine Ahnung hat, woran es liegt. Es ist also enorm wichtig, was wir als Individuum unserem Körper über die Nahrung und deren In- haltsstoffe zumuten. Man muss über die Ernährung noch einmal ganz neu nachdenken und vielleicht auch sein bisheriges Wissen, um
neue Anspekte zum individuellen Essverhalten ergänzen und die ien oder anderer Veränderung vornehmen. Zu wissen, was ihn stört, ist also auch eine gute Voraussetzung, um Krankheitsbildern, wie zum Beispiel Asthma, Neurodermitis, Migräne, Gicht oder Rheuma vorzu- beugen oder – sollte man schon zu den Betroffenen gehören – diesen erfolgreich den Kampf anzusagen. Dabei ist jeder Körper so individu-
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DIE VERFAHREN
Am Beginn einer jeden Behandlung füllt man einen Frage- bogen aus, auf dem man ankreuzt, in welchen Körperberei- chen es zu Einschränkungen, Symptomen oder Krankheiten kommt. Nur ein Kreuz reicht, damit der Fachmann einen Leit- faden hat, wonach er vielleicht einmal ein wenig genauer
suchen muss.
Der Vitalscan: Entspannt sitzen, relaxen und sich dank einer hochtechnisierten Sensors scannen lassen, ohne sich zu entkleiden. Sämtliche Organe und Zellen des menschlichen Körpers senden elektromagnetische Wellen aus, deren Frequenzen sich mittels Sensoren über die Haut erfassen lassen. Innerhalb kurzer Zeit (die Messung dauert 60 Se- kunden) erscheinen 40 analysierte Komponenten auf dem Bildschirm, die Harry Finneisen Aufschluss über die Vitalität und Funktionen des Körpers geben: von der Lunge über die
Knochen, Muskeln, die Geschlechtsorgane, Herz, Verdau- ungsorgane bis hin zur Haut und zum Immunsystem. „Jede Zelle in unserem Körper ist einem Organ zugeordnet“, so er- klärt der Biochemiker den Prozess. So gibt es Knochenzellen, Schleimhautzellen, Herzzellen und viele mehr. Diese Zellen werden von der Software über ihre individuellen elekto- magnetischen Wellen oder auch die Frequenz, die jede von ihnen aussendet, erkannt. Gleichzeitig ist in der Software das hinterlegt, was heute „Big Data“ genannt wird: eine enorme Menge an Vergleichsdaten. Die in der Hamburger Praxis bei euch gemessenen Werte können so blitzschnell mit den zugrunde liegenden digitalen Werten von gesunden Menschen abgeglichen werden. Abweichungen werden sofort erkannt und Krankheitssymptome, Allergien, Un- wohlsein oder Erschöpfung einem Körperteil und damit auch einer Mangellage bestimmter Stoffe zugeordnet.

