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Frau steht auf dem Golfplatz mit Golfschläger

Ich & mein Holz – Schnell geht anders! Golferin fünf Jahre nach der Platzreife

Mein erster Tag als Clubmitglied stand an und was soll ich sagen, ich war tatsächlich etwas aufgeregt. Hoffentlich merkte das keiner …

Ebenso schnell wie ich zu meinem Equipment kam, war ich auch schon Mitglied in einem Golfclub, gleich bei uns um die Ecke. In solchen Fragen ist mein Mann wirklich fix. Bevor ich also meine erste richtige Trainerstunden nehmen wollte, dachte ich mir, versuche ich es doch mal mit einer richtigen Runde Golf, 18 Loch mit meiner Family. Mein ausgestattetes Bag lag im Wagen, ebenso wie der neue Trolley.

Technik-Nerd?

Schon am Parkplatz kam ich ins Schwitzen. „Wie klappt man denn diesen Trolley auseinander und warum passt mein Bag da nur so semi-optimal drauf” Prompt begegnete ich natürlich diversen Bekannten, denen ich nun offenbaren musste, dass ich ab jetzt dann doch Golf spielte (man kannte mich ja nur als kategorische Golfverweigerin). Es gab also keinen Weg zurück mehr. Amüsiert beobachtete man mich wie ich versuchte, mich mit den Aufbau und dem Sortieren meiner Golfausrüstung anzufreunden. Etwas derangiert sah ich danach schon aus und musste mich erst einmal wieder herrichten. Einen ordentlichen Eindruck will man schon machen beim ersten Mal. Hatte ich doch in ein schönes Shirt mit Kragen und ein nettes Röckchen investiert.

Ein Ozean an Loch 1?

Also los ging es. Voller Vorfreude zum 1. Loch und ….nein, das konnte doch nicht wahr sein. Gleich hinter dem Abschlag befand sich ein schier riesiger Teich, quasi ein Ozean, ein förmlich unüberwindbares Hindernis. „Welcher Platzdesigner denkt sich denn so etwas aus”. Die schönen Seerosen nahm ich gar nicht mehr wahr. Als ich dann an der Reihe war, nahm ich mein Eisen 7, neben dem Putter, mein quasi einziger Schläger, der mir seine Treue für die nächsten Wochen halten sollte und versuchte mein Glück: Ins Wasser, zweiter Versuch:  ins Wasser, Gott sei Dank hatte ich Lakeballs, da war der unwiederbringliche Verlust zu verschmerzen. Dritter Versuch: Hoch, über den Teich links in den Wald. „Ha, geschafft”. Etwas Trost bekam ich von meinem Sohn, der mir versicherte, dass das allen Anfängern hier passierte. Pro Loch kam ich so durchschnittlich auf 11–14 Schläge. Ich schaffte es tatsächlich auf sämtlichen Bahnen die komplette Breite auszuschöpfen, die verschiedensten Grashöhen und vor allem sämtliche Bunker zu testen. Da wird so eine Runde dann mal schnell um etliche Kilometer länger. Mit dem Druck der nachfolgenden Spieler kam ich dann ab Bahn 8 von 18 nicht mehr klar. Ich gab für heute erschöpft auf. Morgen war auch noch ein Golftag.

Golferin Abschlag
Foto: andrew lomas/unsplash.com