
Austrian Alpine Open: Titelverteidiger Nicolai von Dellingshausen spricht vor seiner Rückkehr nach Österreich über neue Planungssicherheit, mentale Stärke und die besondere Atmosphäre rund um Kitzbühel.
Zurück als Titelverteidiger
Seit seinem Sieg in Österreich hat sich für Nicolai von Dellingshausen einiges verändert. Vor allem sportlich bringt der Erfolg neue Sicherheit.
„Bis zum Ende der nächsten Saison habe ich die Spielberechtigung auf der DP World Tour sicher“, sagt von Dellingshausen. Das gebe ihm für die kommenden anderthalb Jahre deutlich mehr Planungssicherheit.
Zudem profitiert er von der Winners Category. Dadurch kommt er in mehr Turniere hinein und kann seine Saison besser strukturieren. Dennoch gab es Anfang des Jahres ein Ereignis, das für ihn noch größer war als jeder sportliche Erfolg.
„Wir sind Mitte Februar Eltern geworden. Das ist ein unglaubliches Geschenk“, sagt er. So schön ein Sieg auch sei, Vater zu werden, sei damit nicht vergleichbar.
Austrian Alpine Open in Kitzbühel
Mit großer Vorfreude kehrt Nicolai von Dellingshausen zur Austrian Alpine Open zurück. Zwar findet das Turnier in diesem Jahr auf einem anderen Golfplatz statt. Trotzdem verbindet er mit Kitzbühel starke Erinnerungen.
„Ich war zuletzt vor sieben Jahren in Kitzbühel und habe es dort als unglaublich schön in Erinnerung“, sagt er. Umso mehr freue er sich darauf, wieder nach Österreich zu reisen.
Je näher das Turnier rückt, desto größer wird die Vorfreude. Von Dellingshausen möchte die besondere Atmosphäre genießen. Gleichzeitig will er alles dafür geben, seinen Titel bestmöglich zu verteidigen.
Mentale Stärke im Finale
Den einen entscheidenden Moment für seinen Sieg 2025 sieht Nicolai von Dellingshausen nicht. Vielmehr beschreibt er den Erfolg als Ergebnis vieler wichtiger Situationen.
Schon die erste Runde gab ihm viel Selbstvertrauen. Sie legte die Basis für die folgenden Tage. Besonders prägend waren zudem die letzten beiden Runden im Final Flight mit Marcel Schneider.
Auch die Unterstützung der Fans spielte eine wichtige Rolle. Am Ende war es jedoch vor allem eine starke mentale Leistung. Die konsequente Arbeit im Vorfeld half ihm, in der Schlussrunde ruhig zu bleiben.
Dadurch behielt er die Nerven und konnte sein Spiel bis zum Ende abrufen.
Erwartungen richtig einordnen
Für Nicolai von Dellingshausen ist es das erste Turnier als Titelverteidiger. Deshalb weiß er, dass schnell zusätzlicher Druck entstehen kann.
Aus der Vergangenheit hat er jedoch gelernt, dass ihm dieser Druck nicht guttut. Deshalb möchte er bewusst entspannt und fokussiert nach Österreich reisen.
Sein Ziel ist klar: Er will bei sich bleiben und sein Spiel so gut wie möglich abrufen. Äußere Erwartungen sollen dabei keine zu große Rolle spielen.
Was Österreich besonders macht
Durch seinen Sieg hat die Austrian Alpine Open für Nicolai von Dellingshausen eine besondere Bedeutung bekommen. Doch auch unabhängig davon ist Österreich für ihn ein außergewöhnlicher Stopp auf der Tour.
Er schätzt das Land, die Menschen und die Atmosphäre. Besonders die Region rund um Kitzbühel hat es ihm angetan. Auch sportlich verbindet er mit Österreich sehr gute Bedingungen.
Die Plätze waren aus seiner Sicht stets topgepflegt. Vor allem die Grüns blieben ihm in Erinnerung. Ein früherer österreichischer Kollege habe einmal gesagt: „In Österreich gibt es zwei Dinge, die wir besonders gut können – die Küche und die Grüns.“
Für von Dellingshausen steckt darin viel Wahrheit. Genau deshalb freut er sich auf die Rückkehr zur Austrian Alpine Open.
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