
Amundi German Masters 2026: Alexandra Försterling geht nach einem bewegten Samstag mit zwei Schlägen Vorsprung in die Finalrunde. Auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses spielt die Siegerin von 2024 eine 69 und übernimmt bei zehn unter Par die Spitze.
Försterling setzt sich ab
Alexandra Försterling startet als Führende in die Finalrunde des Amundi German Masters powered by VcG 2026. Am Samstag bringt sie sich mit einer 69 auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses in die beste Ausgangsposition.
Damit liegt sie bei zehn unter Par an der Spitze des Leaderboards. Vor dem Sonntag hat sie zwei Schläge Vorsprung auf Sara Kouskova aus Tschechien und Chiara Noja aus Deutschland.
Vier Birdies entscheiden
Der wichtigste Abschnitt ihrer Runde liegt auf den hinteren Neun. Nach einem Bogey an Loch sechs bleibt Försterling ohne weiteren Schlagverlust.
Zudem setzt sie zwischen Loch zwölf und 15 vier Birdies in Serie. Dadurch zieht sie an der Spitze vorbei. Gleichzeitig bekommt das Amundi German Masters 2026 vor der Schlussrunde eine klare deutsche Hauptfigur.
Schwierige Bedingungen
Der Moving Day verlangt den Spielerinnen viel ab. Sonne, Wind, Hagel und kräftige Schauer wechseln sich ab. Gerade deshalb wiegt Försterlings 69 schwer.
Während viele Scores nach oben gehen, hält die 26-Jährige ihr Spiel stabil. Außerdem nutzt sie die wenigen Phasen, in denen der Platz Chancen bietet. Nach ihrer Runde sagt sie, sie sei sehr zufrieden mit ihrer Leistung und wolle am Sonntag bei ihrem Ansatz bleiben.
Deutsche Breite
Hinter Försterling bleibt das Bild aus deutscher Sicht auffällig dicht. Chiara Noja teilt Rang zwei bei acht unter Par. Leonie Harm liegt bei sechs unter Par auf Rang vier.
Esther Henseleit folgt nach einer 77 bei fünf unter Par auf dem geteilten sechsten Platz. Damit stehen vor der Finalrunde vier deutsche Spielerinnen unter den ersten sechs.
Noja meldet sich zurück
Chiara Noja gehört zu den Geschichten dieser Turnierwoche. Nach ihrer Pause spielt sie sich bei ihrer Rückkehr auf die Ladies European Tour sofort in die Spitzengruppe.
Die 20-Jährige liegt nur zwei Schläge hinter Försterling. Daher dürfte sie am Sonntag in einem der letzten Flights viel Aufmerksamkeit bekommen. Noja erklärt, sie sei nach der langen Pause auch ein wenig stolz auf sich und positiv überrascht von ihrer Position.
Henseleit fällt zurück
Esther Henseleit beginnt den Samstag als Führende. Allerdings findet sie nicht die Kontrolle der ersten beiden Tage. Die Olympia-Zweite von Paris 2024 spielt eine 77 und fällt auf Rang sechs zurück.
Ihr Rückstand beträgt fünf Schläge. Damit bleibt sie rechnerisch im Rennen. Für den Titel braucht sie am Sonntag jedoch eine niedrige Runde und Hilfe der Spielerinnen vor ihr.
Huang nutzt ihre Chance
Auch Anna Huang bringt sich in Reichweite. Die 17 Jahre alte Kanadierin spielt wie Försterling eine 69 und liegt bei sechs unter Par auf dem geteilten vierten Rang.
Für Huang geht es am Sonntag um eine weitere Chance auf einen LET-Titel. Bereits in der vergangenen Saison hatte sie zweimal gewonnen. Bei den wechselhaften Bedingungen gehört ihre Runde zu den saubersten des Tages.
Weitere deutsche Ergebnisse
Helen Briem startet bei eins unter Par von Rang 20 in die Schlussrunde. Celina Sattelkau liegt bei Par auf Rang 26, Verena Gimmy folgt bei eins über Par auf Rang 34.
Sophie Witt geht bei drei über Par von Rang 43 in den Sonntag. Sophie Hausmann liegt bei zehn über Par auf Rang 63.
Finale mit Heimkulisse
Der Finaltag verspricht ein enges Rennen mit ungewöhnlich starker deutscher Präsenz. Försterling hat die beste Position. Noja und Harm sitzen in Schlagdistanz, während Henseleit trotz ihres Rückfalls ein Faktor bleibt.
Dazu kommt die Kulisse eines deutschen LET-Turniers. Durch die Leistungen der heimischen Spielerinnen erhält das Amundi German Masters 2026 vor der Entscheidung zusätzliche sportliche Spannung.
Übertragung am Sonntag
Das Amundi German Masters powered by VcG 2026 ist am Sonntag weiterhin im kostenlosen Livestream auf mehreren Plattformen zu sehen. Zudem überträgt Sky Sport.
Für die Zuschauer vor Ort bleibt der Nord Course der Green Eagle Golf Courses der Schauplatz eines Finaltags, in dem die Entscheidung um den Titel stark deutsch geprägt ist.
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