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DER KLASSISCHE BUNKERSCHLAG
Als klassischen Bunkerschlag bezeichne ich jetzt mal die Schläge, die ihr in 90 %
der Fälle vorfindet. Der Ball liegt weder steil bergauf noch bergab und ist nicht im
Sand eingebettet. Und so spielt ihr ihn:
1. 2. 3. 4. 5. 6. Die Ballposition ist eher vorn im Stand, sprich der Ball sollte sich zwischen
der Mitte und dem vorderen, fahnennahen Fuß befinden.
In der Mitte des Standes könnt ihr euch im Kopf eine imaginäre Linie
ziehen. An dieser Stelle (etwa 5 cm vor dem Ball) soll der Schläger den Sand
treffen und im Anschluss unter dem Ball durchrutschen.
Das Gewicht ist zu etwa 60 % auf dem vorderen Bein.
Euer Schläger-Ende, euer Brustbein und eure Nase sollten sich auf einer Linie
über dem Ball befinden.
Ob ihr beim Ausholen eure Handgelenke abwinkelt oder nicht, ist euch
überlassen. Hauptsache, ihr kommt in der gleichen Position, in der ihr im
Set-up den Ball angesprochen habt, auch wieder an den Ball.
Wichtig ist zudem: Macht eine volle Bewegung und geht durch den Ball
durch. Nur so schafft ihr es, nicht im Sand hängenzubleiben.
DER UPHILL-BUNKERSCHLAG
Ihr habt den Ball mal wieder in den Sand geschlagen, aber er ist nicht in die Mitte
des Bunkers gerollt, sondern liegt in einer Bergauf-Lage. So meistert ihr auch diese Situation:
1. 2. 3. 4. Die Ballposition ist wie beim klassischen Bunkerschlag wieder leicht vorn im Stand,
genau wie das Gewicht.
Der Körper, sprich die Schultern, neigt sich wie beim Bergauf-Chip aber dem Hang an,
damit ihr nicht zu tief vor dem Ball in den Sand schlagt.
Dadurch bekommt ihr mehr Loft auf den Schläger. Das heißt:
Nehmt gerne einen Schläger mit weniger Loft (statt eines
Sand Wedge etwa ein Pitching oder Gap Wedge), damit
der Ball nicht nur in die Luft, sondern auch nach vorne geht.
Denkt auch hier daran, beim Schlag durch den
Ball durchzugehen, damit ihr ihm die Energie
und die nötige Länge mitgebt.
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