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Ich freue mich extrem darauf, auch im Dorf zu übernachten, da eine Woche zu verbringen und andere Athleten und Athletinnen kennenzulernen, das Team- gefühl und die Gesamtstim- mung zu erleben. Natürlich hoffe ich aber auch, dass es golferisch erfolgreich wird.
Ja genau, wir werden im olympischen Dorf wohnen und dürfen ungefähr vier Tage vorher anreisen, was ich auch machen werde. Ich möchte die ganze Experience mitnehmen und reise deswegen so früh, wie es geht, an und bleibe dann auch zur Closing-Zere- monie und reise danach zum nächsten Turnier.
Die Vorfreude ist riesig. Dass ich es überhaupt geschafft habe, zu diesem Zeitpunkt einer der zwei besten Deut- schen zu sein, ist cool. Aber insgesamt macht mir so ein Turnier dann auch nur Spaß, wenn ich gut spiele. Deswe- gen gilt der volle Fokus dem Turnier. Schauen wir mal, dass wir uns im Medaillenspiegel eintragen können.
Ich habe schon einige Sachen
gehört, wie das olympische
Dorf ist, aber dennoch bin
ich super gespannt und freue
mich schon, es zu erkunden.
Ich denke bzw. hoffe,
dass wir auch andere
Sportlerinnen/Sportler
kennenlernen werden und
bin schon sehr gespannt,
wie alles so sein wird.
Tattoo mit den Olympischen Ringen? Ich bin nicht so der Tattoo-Mensch, aber mal schauen. Wenn ich die Gol- dene (Medaille) hole, weiß
ich jetzt auch nicht.
Matti Schmid
Esther Henseleit
Es ist extrem besonders.
Ich habe es, um ehrlich zu
sein, noch gar nicht richtig
realisiert, weil es wirklich
ein Kindheitstraum ist, da
dabei zu sein.
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Joel Girrbach
Der 31-Jährige ist der erste männliche Schweizer Golfer bei
Olympischen Spielen. Girrbach rutschte, nachdem
das Niederländische Olympische Komitee Joost Luiten und Darius van Driel die Qualität abgesprochen hatte und die beiden qualifizierten Golfer nicht nach Paris entsandte (mehr dazu auf Seite 9), in das 60 Spieler umfassende Feld. Bis
zu dieser Saison war der in Kreuzlingen
(Thurgau) wohnhafte Girrbach vorrangig auf der Challenge Tour unterwegs, wo er 2017 beim Heimspiel die Swiss Challenge gewann. 2018 sicherte er sich nach einer starken Saison dann die Karte für die DP World Tour (damals noch European Tour). Nach dem Verlust der Karte holte er sie sich zu dieser Saison zurück. Mit zwei Top-10 Platzierungen in der laufenden Saison liegt er hinter Marcel Siem als zweitbester deutschsprachiger Spieler im Race to Dubai.
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