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Panorama Küste Südafrika

Wamkelekile* in Südafrika – Ein tolles Land mit tollen Golfplätzen

Eine Reise nach Südafrika erfreut uns Europäer von September bis April mit sonnigen, wohligen Temperaturen, einer Top-Infrastruktur für Reisende und natürlich mit sensationellen Eindrücken von Land und Leuten sowie atemberaubenden Golfplätzen.

* Wamkelekile heißt »Herzlich Willkommen« in der Sprache der Xhosa

Hello Sir, hello Mam, how are you?” Das ist die ernst gemeinte Standardfrage der freundlichen Südafrikaner zur Begrüßung. Mit der Antwort ist man dann auch gleich im Gespräch mit den herzlichen und gastfreundlichen Menschen am Kap. Das südlichste Land Afrikas verfügt über mehr als 500 zum Teil beeindruckende Golfplätze, die in Sachen Platzqualität, Service und natürlich auch landschaftlich ihresgleichen suchen. GOLF’n’STYLE hat für Sie das Kap besucht, einige tolle Plätzen gespielt und viele andere unvergessliche Eindrücke gesammelt. Unser Fazit schon einmal vorweg: Spielen Sie Golf, so oft Sie können und genießen Sie sommerliche Temperaturen, wenn bei uns auf Wintergrüns gespielt wird. Und dann nehmen Sie sich noch so viel Zeit wie möglich, um die wunderschönen Hotspots der südlichen Küste rund um die Kap-Region zu erkunden.

Capetown und Umgebung

In knapp 11 Stunden gelangt man mit dem Flieger auf die südliche Halbkugel – und das bei einer sehr geringen Zeitverschiebung. Wer will, bleibt gleich in Capetown und bucht sich in eines der namhaften großen oder kleineren Boutiquehotels ein. Alternativ  reserviert man eines der vielen privat geführten Guesthouses, die sich zum Teil in viktorianischen Villen befinden, oder ein Appartement über Airbnb. Die pulsierende Stadt mit den vielen Gesichtern, einer bewegten Historie, tollen Museen und Naturschönheiten bietet so viel, dass man allein hier schon Wochen verbringen kann. Ein Muss ist natürlich der Tafelberg, eines der neuen sieben Naturweltwunder. Ein Berg mit besonderen Wetterphänomenen und ein Ort zum Wandern oder um einfach den sensationellen Ausblick auf Kapstadt, die Bucht und den Atlantik zu genießen. Der Stadtteil „Waterfront” lädt zum Shoppen und Amüsieren ein, die umliegenden jahrhundertealten Badeorte mit schöner Architektur und feinsandigen Stränden zum Baden. Nicht zu vergessen natürlich das Kap der guten Hoffnung, den südlichsten Punkt Afrikas, den man unbedingt über eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, den Chapmans Peak Drive, erschließen sollte. Danach lohnt ein Ausflug in das Hinterland, die Weinregion am Kap. Rund um die schöne Stadt Stellenbosch fährt man kilometerweit an Weinbergen und Weingütern vorbei. Viele laden mit tollen Picknicks und Verköstigungen zum Verweilen ein – und der Wein ist spitzenmäßig!

Auf Tuchfühlung mit wilden Tieren

Auf keinen Fall sollten Sie eine Safari verpassen, denn die BIG FIVE oder auch BIG SEVEN der Tierwelt sind hier in vielen Reservaten anzutreffen, aber leider kaum noch in freier Wildbahn. Ob nun der Addo-Elefantenpark, eines der vielen privat geführten Reservate, oder der berühmte Krüger Nationalpark im Norden des Landes – Tierfreunde können hier hautnah mit Elefanten, Wasserbüffeln, Nashörnern, Löwen und Giraffen auf Tuchfühlung gehen – und zwar so dicht, dass man die Tiere fast anfassen kann. Professionelle und leidenschaftliche Ranger mit unfassbarem Wissen bringen einem die einzigartige Fauna bis ins kleinste Detail näher. Man muss zwar sehr früh aufstehen, aber der Sonnenaufgang zwischen den Dickhäutern bleibt unvergessen. Hält man sich nur im Süden des Landes auf, kann man sogar auf die obligatorische Malariaimpfung verzichten. Die Karoo, eine steppenartige Landschaft im Landesinneren bietet jede Menge Straußenfarmen, Erdmännchen und Naturschönheiten. Die Garden Route lockt mit netten kleinen Orten, grünem Hinterland und fantastischen kilometerweiten Stränden. Ein Nationalpark reiht sich an den anderen und wird von den Einheimischen professionell und erfreulicherweise umweltfreundlich betrieben. Wer dann auch noch Auge in Auge mit dem weißen Hai tauchen möchte ist in Mossel Bay oder Gansbaai ganz weit vorne. Wirklich gefährlich ist es nicht – nur seefest sollte man sein.

Ein Land im Wandel

Sehr zu empfehlen ist die Buchung eines der weit verbreiteten Guesthouses im Lande. Diese verfügen über ein kleine Anzahl von Zimmern mit durchweg hohem Standard und verwöhnen mit fantastischem Essen und einem sehr guten Service. Außerdem hat man hier die Chance, Kontakte zu anderen Reisenden und Einheimischen zu knüpfen. Das modere Straßennetz ist so gut ausgebaut, dass so manche deutsche Autobahn dagegen blass aussieht. Selbst Schotterstraßen lassen sich mit PKWs unbedenklich fahren. Wer kein Problem mit dem Linksverkehr hat (problematisch ist, dass man dauernd den Blinker mit dem Scheibenwischer verwechselt), kann also prima per Auto das schöne Land erkunden. Während man durch das Land reist, fallen einem unweigerlich die in nahezu jedem Ort großflächig vorkommenden Townships auf. Als Erbe der Apartheit sind diese Wellblechhüttensiedlungen der farbigen Bevölkerung immer noch Zentren der Armut und Arbeitslosigkeit. Insbesondere Flüchtlinge aus den nördlichen afrikanischen Staaten verschärfen die Situation. Das stimmt traurig, jedoch sieht man auch, dass der südafrikanische Staat in einigen Gegenden erfolgreich gegen diese Zustände vorgeht und sich hier und da bereits eine gewisse Mittelstandsstruktur ausbildet. Klar ist aber: Die Townships  gehören zum Gesicht des Landes. An einigen Orten kann man sogar  Township-Führungen buchen. Der Erlös kommt meist den dortigen Schulen zugute und die Bewohner freuen sich, Interessierten Ihre Lebensweise nahebringen zu können. Das Klima in der Kapregion ist mit Temperaturen von 12 bis 18 Grad auch im Winter sehr angenehm und geradezu ideal  zum Golfen. Viele Golfclubs bieten tolle Winterangebote, was das Golfen in dem für europäische Verhältnisse ohnehin sehr günstigen Land noch erschwinglicher macht. An den südlichen Bays bieten einige Golfplätze und Hotels in dieser Zeit zudem ein besonderes Schauspiel: Verschiedene Walarten haben hier ihre Kinderstube, sodass man die majestätischen Tiere auch mal beim Golfen oder von einer Hotelterrasse mit Meerblick aus beobachten kann. Südafrika ist immer eine Reise wert – ganz besonders aber in den Wintermonaten. Wer jetzt schnell für die nächste Saison bucht, bekommt noch günstige Flüge in den zumeist ausgebuchten Fliegern und hat noch eine gute Auswahl an Unterkünften.

De Zalze Golf Course

Wer das Golfen liebt, aber auf eine südafrikanische Brise gern verzichtet, sollte unbedingt den De Zalze Golf Course in Stellenbosch spielen. Ist man auch noch Weinliebhaber, hat man es gleich doppelt gut getroffen: Der Platz, der weniger als eine Stunde von Kapstadt entfernt liegt, ist umringt von Wein-gütern, die köstliche Picknicks anbieten – ein absolutes Muss nach einer 18-Loch-Golfrunde in De Zalze. Der Platz an sich ist sehr gepflegt und bietet teilweise spektakuläre Bahnen. Ob ein riesiger Graben auf dem ersten Par 3, die Inselabschläge an Bahn 13, die zu einem Risikoabschlag über das Wasser einladen oder der hochgelegene Abschlag auf der 18, von wo aus man einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Gebirgskette hat, der Platz wird nicht langweilig. Wirklich freundliches Personal und Angestellte helfen einem bei jedem Anliegen und das geliehene Material ist vom Allerfeinsten. Wer will, kann auch auf dem Golfplatz wohnen. Je nach Größe der Reisegruppe lassen sich unterschiedlich große Lodges mieten, die direkt an den Fairways des Platzes gelegen sind. Unser Fazit: Der Platz bietet einen wirklich schönes Golferlebnis mit interessanten Bah-nen und Abschlägen, ohne dabei zu anspruchsvoll zu sein. Auf jeden Fall einen Abstecher wert!

Golf
18- Loch Platz; Par 72
Rating Männer: 69,8 (blau), 72,1 (weiß)
Rating Frauen: 68,2 (rot)
Greenfee: rund 60 Euro

De Zalze Golf Club Logo

De Zalze Golf Club

De Zalze Winelands Golf Estate, R44
Stellenbosch, South Africa
Tel: +27 21 880 7300
info@dezalzegolf.com 
www.dezalzegolf.com

Pinnacle Point Golf Club

Der schönste Platz der Welt? Einer der schönsten mit Sicherheit! Pinnacle Point nahe der Küstenstadt Mossel Bay an der Garden Route bietet eine spektakuläre Szenerie. Der Ausblick vom Platz, der direkt an den Klippen zum indischen Ozean liegt, ist mit Sicherheit einzigartig. Schon beim Betreten des Clubhauses wird klar, weshalb Pinnacle Point einen so ausgezeichneten Ruf genießt. Aber der Platz ist das eigentliche Highlight der Anlage. 18 Löcher lang geht es auf und ab, nicht nur auf der Scorekarte, auch geographisch. Die vielen Bunker und der kräftige Wind machen es gerade ortsfremden Spielern nicht einfach, dafür aber umso interessanter. Entweder schlägt man mit direktem Blick auf das Meer ab – mit dem Gefühl bei zu viel Rückenwind im Ozean zu landen – oder man spielt an der Küste entlang. Noch nie war die Motivation so groß, den Ball gerade auf das Fairway zu spielen, wie an diesen Löchern! Eine Angelegenheit, die sich schwieriger darstellt, als gedacht. Besonders Loch 4 scheint verhext zu sein: Ein komplett gerades Paar 4, bei dem es unmöglich scheint, das Fairway zu treffen. Ein Loch, an dem auch die clubinternen Spieler verzweifeln! Gerade beim ersten Mal auf dem Platz geht es allerdings weniger um den Score als um die Eindrücke, die man während der Runde sammeln kann. So nimmt man es bereitwillig hin, den einen oder anderen Ball beim Abschlag über das Kliff im Ozean zu versenken. Unser Fazit: Pinnacle Point ist der wohl schönste und beeindruckendste Platz, den jeder Einzelne von uns bisher gespielt hat! Interessante Bahnen und ein Ausblick, an dem man sich nicht sattsehen kann, machen den Platz zu einem absoluten Muss für jeden, der nach Südafrika reist. Einen ganz besonderen Service für Reisende, bieten die Golfbuddies. Ruth und Walter, das Schweizer Ehepaar, organisiert kostenlos für Golfer alle Dienstleistungen rund um einen gelungenen Golfurlaub am Kap, wie z.?B. Tee-Times, Unterkunft, Leihschläger, Mietwagen oder Ausflüge. Wem das Ganze dann so gut gefällt, dass er Südafrika am Pinnacle Point zu seiner zweiten Heimat machen will, der kann sich vertrauensvoll in die Hände von Tiaan Schutte von Pam Golding begeben.

Golf
› 18- Loch Platz; Par 72
› Rating Männer: 71
 Rating Frauen: 74
Greenfee: rund 80 Euro

Pinnacle Point Estate Logo

Pinnacle Point Estate
Spekboom St, Pinnacle Point,
Mossel Bay, 6511, Südafrika
Tel./Südafrika:+27 71 230 63 63
Tel./Schweiz: +41 79 214 19 09
info@golfbuddies.co.za 
www.pinnaclepointestate.co.za

Golfplatz Pinnacle Point

St Francis Links Course

Don’t go into the bushes, we don’t want you dead!” Das war der letzte Satz, den uns die nette Dame aus dem Pro Shop mit auf den Weg gab. Der Grund, warum wir unsere Bälle auf keinen Fall aus den Büschen und Dünen des wunderschönen Linkskurses holen durften, waren die dort heimischen Schlangen. Besonders vor der sehr giftigen Cape Cobra sollte man sich in Acht nehmen. Natürlich haben wir uns daran gehalten, dadurch viele Bälle verloren, aber immerhin keine Schlange gesehen. Glück gehabt! Der extrem gepflegte Platz hatte von Loch 1 an viel zu bieten – von der wunderschönen Landschaft über den perfekten Rasen bis hin zum unvergesslichen Blick auf den Indischen Ozean. Der Linkskurs St Francis, der rund 100 Kilometer von Port Elizabeth entfernt in der St Francis Bay liegt, gehört zu den schönsten Plätzen Südafrikas. Seine Schwierigkeit: der Wind. Spätestens nach dem Abschlag an der 1 war klar: man würde mindestens drei Schläger mehr brauchen, um bei Gegenwind auf die gleiche Schlaglänge zu kommen. Auch das mit der Flugrichtung des Balles war so eine Sache: Um das Fairway zu treffen, musste man das eine oder andere Mal mitten ins Gestrüpp zielen. Definitiv eine Herausforderung. Unser Fazit: Einfach kann jeder. Wer etwas mehr Herausforderung sucht, dem bietet dieser windige Platz ein spannendes Spiel. Seine Lage inmitten kleiner Buchten macht ihn umso interessanter.

Golf
18- Loch Platz; Par 72
Rating Männer: 70,3 (blau), 73,3 (weiß)
Rating Frauen: 67,3 (rot)
Greenfee: rund 50 Euro

St Francis Links Logo

St Francis Links
St Francis Bay, 6312
South Africa
Tel: +27 42 200 45 00
info@stfrancislinks.com
www.stfrancislinks.com